von Joachim Lorenz, Karlstein
a. Main
der geologische Führer von 1965 mit dem blauen Leineneinband
Auf dieser Seite erfahren Sie alles zum Spessartführer,
der in der Reihe Sammlung Geologischer Führer als
Band 106, in der 2. Auflage, am 18.11.2011 im kurfürstlichen
Schlosshotel Weyberhöfe vorgestellt wurde.
Die Bände der Sammlung Geologischer Führer behandeln seit 1897 die Geologie (unter Berücksichtigung von Morphologie und Natur) interessanter Regionen in Deutschland und im Ausland. Sie richten sich an ein Fachpublikum (Geologen, Geographen, ...), sind aber gleichzeitig so verständlich verfasst, dass sie auch für jeden an der Geologie Interessierten nutzbar sind. Zuletzt erschienen sind (z. T. in Neuauflagen:
Der neune Führer mit der einprägsamen Umschlagseite
Das winterliche Titelbild soll Assoziationen zum Spessart
wecken:
kristalline Gesteine (Gneise, links im Bild
nahe dem Mainufer)
unter dem nahezu völlig aus Buntsandstein (Calvörde-Folge)
erbauten Schloss Johannisburg (rechts im Hintergrund)
und der größten Stadt im bzw.
am Spessart, Aschaffenburg.
Dabei zeigt es auch, dass viele Aufschlüsse
nur im Winter ohne Laub der Bäume und Sträucher den Blick
auf die Felsen frei gibt.
Der Spessart-Führer, die ideale Ergänzung zum Buch "Spessartsteine" für das Gelände
ist fertig gestellt.
Die drei Autoren, Prof. Dr. Martin Okrusch
(Universität Würzburg), Prof. Dr. Gerd Geyer (Landesamt
f. Umwelt und Geologie Hof) und Joachim Lorenz (Karlstein a. Main)
haben in jahrelanger Detailarbeit alle Aufschlüsse in der Region
Spessart aufgesucht und neu beschrieben. Dr. Jürgen Jung
vom Archäologischen Spessartprojekt in Aschaffenburg hat
die geologischen Karten gezeichnet und das Tertiär bearbeitet.
Die Professoren Martin Okrusch und Gerd Geyer
an der Steinbruchwand im
Buntsandstein (Heigenbrückener Sandstein)
von Meerholz am 07.11.2009 -
Aufschluss Nr. 129 des neuen Führers.
Nach dem die erste Auflage von 1965 seit Jahrzehnten vergriffen ist und nach mehr als 6 Jahren Arbeit von 3 Autoren hat die Schweitzerbart´sche Verlagsbuchhandlung (Gebrüder Borntraeger) in Stuttgart die völlig neue und stark erweiterte 2. Auflage heraus gebracht.
Okrusch, Martin, Geyer, Gerd, Lorenz,
Joachim (2011): Spessart.
Geologische Entwicklung und Struktur, Gesteine und Minerale.- Sammlung Geologischer Führer Band 106,
VIII, 368 Seiten, 1 gefaltete, herausnehmbare farbige geologische
Karte (43 x 30 cm), 103 größtenteils farbige Abbildungen.19,5
x 13,5 cm, broschiert, ISBN 978-3-443-15093-8, Preis 29,90 €
Der Führer im handlichen Format mit einem flexiblen Einband.
Über 290 Steinbrüche, Kiesgruben, Bergwerke und Felsen
werden darin beschrieben - das Gebiet umfasst die Region von
Miltenberg bis Schlüchtern, von Wertheim bis Gemünden
und von Lohr bis Hanau. Hinweise zu bergbaulichen Resten und kulturelle
Verweise regen zum Besuch anderer Sehenswürdigkeiten an.
Routenvorschläge und ein Literaturverzeichnis runden den Führer
ab. Ein Index erschließt das Werk im Detail. Eine gefaltete
geologische Karte gibt die Lage der Exkursionsziele an. So
ist es "der" aktuelle Führer und der ideale Reisebegleiter
für Exkursionen und Wanderungen im Spessart, bei der man ein
Auge auf den Untergrund richten will.
Inhalt:
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . 1
1. Geographischer Überblick. .
. . .. . . . . . . . . . 5
2. Geologie und Gesteinsaufbau des
Spessarts . 8
2.1. Überblick . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . 8
2.2. Das kristalline Grundgebirge im Vorspessart
10
2.3. Postvariscischer Magmatismus . . . . . . .
. . . 46
2.4. Das Deckgebirge. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . 56
2.5. Hydrothermale Aktivität . . . . . . .
. . . . . . . 115
3. Gewinnung von Erzen, Steinen und Erden
im Spessart . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . .. . 119
3.1. Erz- und Mineral-Lagerstätten. . . . .
. . . . . 119
3.2. Festgesteine . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . 124
3.3. Lockergesteine. . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . 130
3.4. Brennbare organische Gesteine
(Kaustobiolithe) . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . .. 133
3.5. Wasser, Mineralwasser, Sole, Salz. . . . .
. . 134
4. Aufschlüsse . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . .. . . . 136
4.1. Aufschlüsse im kristallinen Grundgebirge . . 137
4.2. Aufschlüsse in permischen Vulkaniten .
. . . 199
4.3. Aufschlüsse in tertiären Vulkaniten
. . . . . . 205
4.4. Aufschlüsse im Deckgebirge . . . . . .
. . . . . 216
4.5. Aufschlüsse in jungtertiären und
quartären
Sedimenten . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . 280
5. Dingliche Relikte von altem Bergbau und
historischer Technik
. . . . . . . . . . . . . . . . . 283
5.1. Erzbergbau. . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . 283
5.2. Schwerspat-Bergbau . . . . . . . . . . . .
. . . . 291
5.3. Braunkohlen-Bergbau und Torf-Abbau . .
296
5.4. Glasherstellung . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . 297
5.5. Mineralquellen. . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . 298
6. Exkursionsvorschläge . . .
. . . . . . . . . . . . 299
6.1 Übersichtsexkursionen mit PKW oder Bus
299
6.2 Fußexkursionen . . . . . . . . . . . .
. . . . .. . . 303
Literatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . 308
Sachwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . 327
Ortsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . 350.
Der Blick ins Buch:
Das Deckgebirge auf den Seiten 72 - 73 |
Der Aufschlussteil auf den Seiten 194 - 195 |
Der Exkursionsteil auf den Seiten 300 - 301 |
Der Nachsatz mit der Einstecktasche, in der sich die gefaltete, farbige Geologische Karte befindet |
Die Aufschlüsse des Spessartführers sind
zur besseren Auffindbarkeit in der Topographischen Freizeitkarte
1: 25.000 (TF25) des Spessarts eingetragen. Ein schwarzes, erhobenes
Hammersymbol weist die Aufschlüsse aus. Von den Karten gibt es
bereits 8 Blätter (1 Gemünden, 2 Lohr, 3 Frammersbach, 4
Marktheidenfeld, 5 Mespelbrunn, 6 Klingenberg, 7 Aschaffenburg, 8
Alzenau, 9 Kahlgrund, 10 Heigenbrücken, 11 Sinngrund, ... ), die
nach und nach den gesamten Spessart abdecken werden. Sie wurden von
Jürgen Jung für den Spessartbund und den Naturpark Bayerischer
Spessart gestaltet. Auf der Rückseite der Karte finden sind Hinweise
zur Landschaft, Flora, Fanua, den Wanderwegen und zu den Ortschafte.
Diese Karten, gedruckt auf einem wasserfesten Papier sind u. a. in der
Geschäftsstelle des Spessartbunds,
beim Naturpark Spessart in Gemünden und bei den Geschäftsstellen
des Main-Echo zum Preis von 7,95 € erhältlich.
Der wenig bekannte Steinbruch am Stengelskopf
westlich von Röttbach im Oberen Buntsandstein, aufgenommen
am 05.04.2010 - Aufschluss Nr. 231 des Führers
Die reiche Bebilderung wurde durch Zuwendungen
der Unterfränkischen Kulturstiftung beim Bezirk Unterfranken
(Würzburg) und der Sparkassenstiftung Main-Spessart (Würzburg-Lohr)
gefördert.
Rezensionen:
"Führer durch die Erdgeschichte"
Neues Spessart-Buch bietet
interessante Ausflugtipps zu Gesteinsformationen
"... Geologische
Prozesse auch für den Laien verständlich zu machen und ihn
gleichzeitig zu animieren, sich für die engen Beziehungen zwischen
der Landschaft und dem Gesteinsuntergrund zu interessieren, das hat sich
der neue geologische Führer "Spessart" zur Aufgabe gemacht."
(Helmut H. Schimpfermann,
Hanauer Anzeiger, Donnerstag, 8. Dezember 2011, Hanau-Land, S. 25)
"Neuer Spessart-Führer"
"Seit wenigen Tagen habe ich nun beide Ausgaben in Händen,
den alten, in blauem Leinen gebundenen Führer von Siegfried Matthes
und Martin Okrusch aus dem Jahr 1965, und den neuen, etwas größerformatigen
mit orangenem Kunststoffeinband von Martin Okrusch, Gerd Geyer und Joachim
Lorenz, der kurz vor Weihnachten 2011 erschienen ist. So ist mir möglich
den alten Band 44 mit dem neuen Band 106 direkt zu vergleichen.
Als erstes fällt das fast doppelt so große Format auf,
das damit auch fast doppel so viel Text auf eine Seite packen kann, bei
gleich gebliebener Schriftgröße. Die nahezu geich gebliebene
Dicke täuscht jedoch; die dicken leinenüberspannten Deckel des
alten Führers und ein ganzes Bündel an Beilagen machten ihn dicker
als er wirklich war, im neuen Führer macht es die fast Verdoppelung
auf 368 Seiten aus. Der neue Führer beschreibt nun 294 Einzelaufschlüsse
(gegenüber 131 in der alten Version). ...
Auch wenn der Wanderer bei seinen Streifzügen durch den Spessart
nicht mehr alle genannten Aufschlüsse und Steinbrüche in der
Natur wiedererkennen wird - die meisten Aufschlussbeschreibungen tragen
ja auch bereits den Vermerk "alt" im Titel - so ist dieser Führer
doch eine durchaus gelungene Neuauflage des alten und sollte bei keinem
Geologie-Interessierten in der Region in der Bibliothek fehlen."
(Ralf Scheinpflug,
Mineralien- und Fossilenfreunde Würzburg, Rundbrief 1/2012, S. 6f)
"Neue Bücher"
"... Ein äußerst informativer Begleiter bei Wanderungen
im Spessart."
(Michael Huber, Lapis
Jg. 37, Nr. 4, April 2012, S. 9)
"Kurz und Fündig"
"... Über 45 Jahre nach der von S. Matthes und M. Okrusch
besorgten und schon lange vergriffenen Erstauflage liegt nun eine neue
Auflage des Geologischen Führers "Spessat" vor. Deren Gliederung blieb
- da bewährt - nahezu unverändert erhalten: ... Mit dem Exkursionsteil
folgt das wohl wertvollste Kapitel; hier werden 294 (!) Exkursions- und
Aufschlusspunkte im Spessart beschrieben. ... Der vorliegende Geologische
Führer profitiert dabei deutlich von der Mitarbeit von Joachim Lorenz
bzw. dessen Arbeiten am davor erschienenen Buch "Spessartsteine". ... Wie
bei allen "Geologischen Führern" der Reihe richtet sich auch dieser
Band sowohl an Geowissenschaftler als auch an die Geologie, Petrologie,
Mineralien und Lagerstätten des Spessarts interessierten Hobbywissenschaftler
und Touristen. Beiden Zielgruppen kann der geologische Führer "Spessart"
wärmstens empfohlen werden."
(Steffen Jahn, Mineralien
Welt Jg. 23, Nr. 3, Mai-Juni 2012, S. 10)
"Neue Bücher"
"... Wie bei einem derart prädestinierten Autorenteam
nicht anders zu erwarten, ist der Spessartführer eine vollkommen runde
Sache. Der klar durchdachte und strukturierte Aufbau spiegelt die Fachkenntnis
der Verfasser wieder, die aussagekräftigen Abbildungen fördern
das Lesevergnügen und die exakten Lokalitätsbeschreibungen rufen
Exkursionslust hervor."
(Nadine Richardt, GMIT
Geowissenschaftliche Mitteilungen Nr. 48, Juni 2012, S. 76f)
"Bücher - Veröffentlichungen"
"...Schon beim flüchtigen Durchblättern zeigt
sich, dass hier von kompetenter Seite kompaktes Wissen geboten wird. Im Anschluss
an die übersichtliche Beschreibung der metamorphen Gesteinsfolgen des
zum sogenannten Saxothuringikum gerechneten Kristallinen Grundgebirges und
des überlagerenden Deckgebirges werden sage und schreibe 294 Aufschlüsse
und andere geowissenschaftlich relevante Lokalitäten detailreich vorgestellt.
Für den reinen Fossiliensammler ist diese Region zwar naturgemäß
etwas mager, da das Deckgebirge im Spessart und seiner Umrandung vor allem
aus terrestrischen Rotliegend-Sedimenten, fossilarmen Dolomitgesteinen des
Zechsteins und dem darüber folgenden mächtigen Buntsandstein besteht
und erst der Untere Muschelkalk wieder reichlich Fossilien führt. ...
... Wer immer sich für die dortige Geologie und Landschaft interessiert,
kann sich keine bessere Informationsquelle beschaffen als diese."
(Günter Schweigert,
Fossilien Zeitschrift für Hobbypalänotologen 30. Jahrgang, Heft
2/2013 März/April, S. 126)
"Bücherschau"
"Nach 46 Jahren liegt endlich eine Neuauflage des
Geologischen Führers des Spessarts vor, verfasst von einem Koautor der
Erstausgabe! ...
Mit dem vorliegenden Band 106 der Sammlung geologischer Führer liegt
ein wissenschaftlich fundierter und handhandlicher geologischer Führer
vor, der durch die Lage des Spessarts in unmittelbarer Nähe zu den Rhein-Main-Metropolen
für eine große Zahl von Geologie- und Mineralolgiefreunden von
Interess sein wird. Das Layout und die Abbildungen sind in gewohnt hoher
Qualität mit einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis."
(Jochen Metzger, Der
Aufschluss Jahrgang 64, Heft 3/2013 Mai/Juni, S. 167-168)
Aktualisierungen:
Hier werden die Veränderungen der Aufschlüsse seit der
Abgabe des Manuskripts bzw. der Drucklegung angeführt. Dabei ist zu
beachten, dass im Abbau befindliche Steinbrüche, Kies- und Sandgruben
immer einer Eigendynamik unterliegen. Und die Pflanzen erobern auch frei
geschnittene Bereiche wieder zurück, wenn ein paar Jahre verstrichen
sind. Die Auflistung folgt der Numerierung in dem Buch ab Seite 137.
Hier führen auch Links zu den eigenen Seiten mit einer ausführlichen
Beschreibung und in der Regel aktuellen Bildern:
8. Der ehemalige MHI-Steinbruch bei
Hemsbach ist teilweise mit Erdaushub verfüllt
21. Der Steinbruch am Ortsende von Hörstein im Amphibolit wurde frei geschnitten, wird aber von einem
Uhu bewohnt
23. Die Felsen am Schützenhaus in Kleinostheim
mit dem Kreuz wurde vom Bewuchs befreit
51. Der kleine Steinbruch am Schwimmbad in Goldbach wurde von den
Büschen befreit
76. Der Zugang zu dem Marmor-Steinbruch zwischen
Aschaffenburg und Gailbach wurde durch eine dauerhafte Treppe erschlossen
81. Im Diorit-Steinbruch am Stengerts wurde
für eine Sanierung des Schießstands wieder Gestein abgebaut
106. Die Reste des Versuchsbergbaues auf Eisenerze bei Großostheim
wurden mit Schildern als "gefährlich" erklärt
111. Das Bergmannsloch bei Hailer wurde durch einen Kulturrundweg erschlossen
113. Der Steinbruch der Fa. Hufgard inmitten des
Golfplatzes ist weitgehend verfüllt. Betrieben wird ein neuer nebenan.
133. Der Sandstein-Steinbruch am Parkplatz bei Wiesen wurde frei gestellt
151. Der Abbau im Tonbergwerk von Klingenberg wurde
eingestellt. Nach den Sicherungsmaßnahmen wird das Bergwerksgelände
vom Naturschutz übernommen
276. Im Eisenhammer von Hasloch wurder Betrieb
eingestellt, so dass es jetzt ein Museum ist
Da ich auch nicht regelmäßig alle fast 300 Aufschlüsse
besuchen kann, hinkt auch diese Aktualisierung der Wirklichkeit hinterher.
Hinweise zu einem gegenüber dem Buch veränderten Zustand sind
erwünscht.
Die Buchvorstellung des "Spessartführers" fand am 18.
November 2011 um 19.30 Uhr im Schlosshotel Weyberhöfe in Sailauf statt.
Dabei haben die Autoren mit Kurzvorträgen den Inhalt des
Buches schlaglichtartig erläutert und ergänzt.
Hier in der großen Scheune (links
im Bild) wird das Buch (rechts die ersten druckfrischen Bücher)
der spessarter Öffentlichkeit vorgestellt.
Programmverlauf:
19.30 Uhr Begrüßung
durch Peter B. Lehnardt vom Schlosshotel Weyberhöfe
19.35 Uhr Dr. Jürgen Jung vom Archäologischen
Spessartprojekt in Aschaffenburg moderierte durch den Abend
Grußworte von Dr. Nägele von der Schweizerbart´schen
Verlagsbuchhandlung, Stuttgart
Grußworte vom Herausgeber der Reihe,
Prof. Dr. Rothe, Mannheim
19.50 Uhr Vortrag von Prof. Dr. Martin Okrusch (Universität
Würzburg) zur Altersdatierung von Gesteinen und Mineralien
20.20 Uhr Vortrag von Joachim Lorenz (Karlstein) zur
Bestimmung von Mineralien und Gesteinen.
19.45 Uhr Vortrag
von Prof. Dr. Gerd Geyer (Landesamt für Umwelt und Geologie)
zu den vielfältigen Problemen bei der Gliederung des Buntsandsteins
Anschließend fand der Verkauf der druckfrischen
Bücher statt. Die drei Autoren standen dabei für Fragen
und Widmungen des Buchs zur Verfügung. Leckere Getränke
und ein geschmackvoller Imbiss machten das Nachhausetragen des kleinen
Büchleins - es wiegt nur 0,546 kg - einfacher. 110 Besucher aus
dem Spessart und der Umgebung konnten sich über einen schönen
Abend in einer würdigen Umgebung freuen. Es fiel unangenehm auf,
dass sowohl die Politik als auch die örtliche Presse abwesend war.
Die Vorträge waren dem Thema angemessen und zeigten den komplexen
Umgang mit physikalischen Gegebenheiten wie auch mit den enormen Schwierigkeiten
bei der Einordnung des lokal sehr schichtlückigen Sandsteins.
Die große Scheune beim Treffen und Kennenenlernen zu Beginn der Veranstaltung |
von links: Gerd Geyer und Joachim Lorenz signieren Führer, Helga Lorenz bringt weitere Exemplare |
Die Auslage des Verlages Gebrüder Borntraeger, Stuttgart |
Der Buchstand mit den neuen Spessartführern |
Der Hoteilier Peter B. Lehnardt stellte gekonnt die Historie des Schlosshotels vor |
Dr. Jürgen Jung aus Kleinwallstadt führte durch das Programm |
Der Verleger Dr. Andreas Nägele berichtete über die Reihe der Sammlung Geologischer Führer und das Werden des Borntraeger-Verlages |
Der Herausgeber der Reihe, Prof. Dr. Peter Rothe gab einen Einblick in die Arbeit des Lektors |
110 Besucher hörten die Beiträge der Redner |
Prof. Dr. Martin Okrusch versuchte den Teilnehmern die Verfahren zur Altersdatierung zu vermitteln (infolge von Versionkonflikte von Powerpoint waren die Bilder etwas verzerrt) |
Leckere Häppchen aus dem Restaurant, sensibel in fassbare Gefäße gefüllt (damit die Bücher keine Flecken bekommen), befriedigten den Gaumen und den Magen |
Chart eines Redebeitrages |
Die Bilder wurden vom Fotografen Frank Hebeisen aus Hainburg aufgenommen.
Denken Sie auch an die kommende Weihnachtszeit. Das sehr preiswerte Buch eignet sich hervorragend als sehr wertiges Geschenk für Menschen, die den Spessart in seinem steinernen Wesen kennen lernen wollen. Insbesondere beim Wandern auf den zahlreichen Kulturrundwegen ist es ein zusätzliches Informationsmedium, das leicht mitgenommen werden kann und tiefere und erweiterte Einblicke wie die erläuternden Tafeln bietet. Dabei werden sehr viel mehr Aufschlüsse besprochen, als durch die beschilderten Wege erschlossen sind.
Wir haben das Buch vorrätig
und liefern auf Wunsch auch sehr schnell; hier haben Sie die Gelegenheit
eine Widmung von einem der drei Autoren eintragen zu lassen!
Das neue Buch ist auch erhältlich bei der Geschäftsstelle des Spessartbund e. V. an der Treibgasse 3 (neben Sport Schädlich) im Zentrum der Stadt Aschaffenburg.
Weyberhöfe
Weiter erhalten
Sie den Spessartführer auch auf der Veranstaltung "Kunst
& Genuss" im Kurfürstlichen Schlosshotel Weyberhöfe
am
Samstag, 19. November 2011 von 16:00 bis 20:00
Uhr und am
Sonntag, 20. November 2011 von 11:00 bis 18.00 Uhr.
Auf dieser Veranstaltung präsentieren
sich Künstler unterschiedlichster Provenienzen und Anbieter
edler Produkte. Den anspruchsvollen Gästen soll im historischen
Ambiente der Weyberhöfe ein breites Spektrum schöner
und genussreicher Dinge präsentiert werden. Das Angebot reicht
von Wein über Schokolade bis zu unterschiedlichen kunsthandwerklichen
Gegenständen - und dem Spessartführer.
Impessionen aus den Weyberhöfen:
Joachim Lorenz im Gespräch mit einer potentiellen Kundin, die die Größe des letzten Eigenfundes schildert. Ich habe einen Stand in der großen Scheune, neben dem Eingang. |
Lustige Schneemänner aus Porzellan als weihnachtliche Dekoration im Innenhof des Schlosses |
In Gläsern Eingemachtes in allen nur denkbaren Facetten und für jeden Geschmack unter Zelten im Freien, hier von der Gärtnerei Haas aus Wertheim. |
Die Süßigkeiten des Cafee Langenstein aus Laufach neben meinem Stand mit Sabine Langenstein & Sohn, leckere Elisen-Lebkuchen, Marzipan, Schokolade und Butterstollen. Für einen Süßmögenden, wie mich, eine Dauerfolter ... |
Entrindeten Apfelbaumstämme von außen und Innen beleuchtet, als Charakterbäume zur Dekoration. Diese kleinen bis großen Baumcharakterstücke werden von Horst Amrhein aus Dammbach hergestellt. |
"Schräge" Stirnbänder und Hüte gibt´s gegenüber bei Kiki Hees von Maison No 7 aus Laufach |
Die Große Scheune im Schosshotel Weyberhöfe, gefüllt mit Kunsthandwerk |
Eine geniale Lösung für das Ausschenken einer Kartoffel- Suppe am Essenstand der Küche des Hotels: Ein ausgehöhlter Brotlaib, gebacken als Topf, ausgehöhlt und der obere Teil als Deckel abgeschnitten. Nach dem Auslöffeln kann man den "Topf" einfach aufessen. Kein Spülen, kein Abfall, ... |
Der Schlosshof mit den Ständen unter Zelten in der blauen Stunde. |
Die Veranstaltung, die nur ein einziges Mal in den Weyberhöfen statt fand, war sicher für die zahlreichen Besucher wie auch für die Aussteller ein Erlebnis.
Der Rothenbucher Weihnachtsmarkt 2011:
Mit dem neuen Buch standen wir auf
dem Weihnachtsmarkt in Rothenbuch am 1. Advent 2011: Samstag
26.11.2001 (14 - 22 Uhr) und Sonntag, der 27.11.2011 (11 -
19 Uhr), wie im letzten Jahr im Bereich des Schlosshotels Rothenbuch.
Im lichtdurchfluteten Liliensaal hatten wir den kompakten Spessartführer
und weitere Bücher zusammen mit schönen Steinen als Dekoration
und Appetithappen vorgelegt. Die Besucher kamen aus dem nahen Umgebung,
besonders aus dem östlichen Spessart und der fränkischen
Platte.
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