Der Sandstein war das Gestein des Jahres 2008*
von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main
Der alte Steinbruch im Sandstein bei Heigenbrücken - der Heigenbrückener Sandstein
*Wie es eine Pflanze, einen Vogel oder ein Insekt des Jahres gibt, so wurde
vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) und der Deutschen Gesellschaft
für Geowissenschaften (DGG) auch ein Gestein des Jahres gekürt.
Wie kein anderes Gestein hat der Buntsandstein den Spessart geprägt: Waldbau, Formenschatz der Berge und Täler, Werkstein, Glasmacher, Steinbrüche, Arbeitgeber für die Steinhauer des Mittelalters bis ins 20. Jahrhundert bis hin zum Sand in den Kies- und Sandgruben der Niederungen. Der "Miltenberger Sandstein" wurde als geschätzter Baustein sogar ins europäische Ausland exportiert!
Sandstein mit farblich abgesetzter Bänderung und Schrägschichtung;
Steinbruch der Fa. Wassum, Miltenberg
Historisches:
Der Name Buntsandstein steht für den ältester Abschnitt
der Trias, dessen Name auf Friedrich von ALBERTI (1795-1878)
zurück geht. Gleichzeitig versteht man darunter den Sandstein aus
den gleichen Zeit in Deutschland.
Im Spessart wird der leicht zu bearbeitende Sandstein mindestens
seit römischer Zeit zur Werksteingewinnung abgebaut.Im Verbreitungsgbiet
gab es früher in jedem Ort mind. einen Steinbruch in dem man für
den örtlichen Bedarf die Bausteine gewann. Hunderte solcher Abbaue
und Steinbrüche sind inzwischen von der Vegetation zurück
erobert worden und meist nur noch schwer erkennbar. Die Entwicklung
erreichte sicher an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt.
Heute stehen nur noch sehr wenige Steinbrüche im Abbau (z. B. die
Firmen Wassum in Miltenberg; das seit ca. 100 Jahren bestehende Natursteinwerk
bricht ca. 5.000 m³ Fels pro Jahr und Fa. Zeller betriebt mehrere Steinbrüche
im Mainsandstein und verarbeiten diesen zu vielfältigen Bausteinen).
Man errichtete insbesondere im 19. und anfangs des 20. Jahrhunderts nahezu
alle öffentlichen Bauwerke wie Brücken, Schulen, Bahnhöfe,
Forstgebäude, Schlösser und Burgen, Kirchen, aber auch Stützmauern,
Fundamente der Häuser, Treppen und Fenstereinfassungen aus dem
leicht zu bearbeitenden Baustoff. Auch Mühlsteine, Tröge,
Tränken und sehr viele Skulpturen (Bildstöcke, Feldkreuze,
Grenzsteine, ...) wurden daraus gefertigt. Aus dem Sand des Buntsandsteins
gewann man den Quarz als Rohstoff der vielen Glashütten im Spessart.
Der Sand aus dem Sandstein diente an vielen Stellen geschürft als Scheuersand
für die Dielenböden der Vergangenheit.
|
|
km-Stein zwischen Vormwald und Engländer |
|
Uralte Treppe aus dem Sandstein von Eichelsbach, aufgenommen am 21.1.2012 |
Der stark mit Brombeeren verwachsene und seit langem auflässige Steinbruch im Heigenbrückener Sandstein (Unterer Buntsandstein) auf dem Gipfel des Findbergs bei Haibach, aufgenommen am 21.01.2012. Der Sandstein wurde auch bis nach Aschaffenburg und über den Main dann auch mainabwärts verkauft. Achtung: Der gesamte Weg zum Steinbruch ist mit dem sehr dauerhaften Diorit-Schotter von Dörrmorbach befestigt! |
Leider ist der hohe Anteil an Quarz bei der trockenen Bearbeitung der Grund für die nur geringe Lebenserwartung der "Steinhauer" (Steinmetze). Der lungengängige Feinanteil erzeugt beim Menschen die gefürchtete Silikose, die nach schleichendem Siechtum immer zum Tode führt. Dies gilt noch mehr und schneller für die Kombination Rauchen und Steinbearbeitung. Aber die geringen sonstigen Verdienstmöglichkeiten im Spessart ließen oft keine andere Wahl.
Heunesäule aus Sandstein auf dem Marktplatz vor
dem Dom in Mainz, aufgenommen am 01.09.2007
Die Heunensäule am Dom in Mainz soll über 1000 Jahre alt sein.
Auf den Mainzer Marktplatz gelangte die zu einem Denkmal mit Bronze
"verzierte" Buntsandsteinsäule erst aus Anlass des 1000jährigen
Domjubiläums im Jahre 1975. Die senkrecht stehende Säule
wiegt ca. 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von
1,20 Meter. Am oberen Ende sind zwei herausstehende Nocken zu sehen, die
man für das sichere Anbringen von Seilen stehen ließ. Die
eindrucksvolle Säule stammt vom Osthang des Bullauer Berges bei
Miltenberg am Main, wo mehrere solcher Säulen als "Heunensäulen"
liegen. Hier an einem Felsenmeer sollen im 17. Jahrhundert noch 14 Säulen
gelegen haben. Man glaubt dass sie für einen frühen Kirchenbau,
vielleicht sogar in Mainz, verwandt werden sollten.
Geologie:
Ca. 75 % der Fläche des Spessarts werden vom Buntsandstein
überdeckt, nur der westliche Teil des Vorspassarts ist davon
frei; d. h. hier wurde er von der nach Osten rückschreitenden Erosion
abgeführt. Als markante Geländekante - meist mit Wald bestanden
- ist er Landschaftsbild leicht erkennbar. Infolge der Nährstoffarmut
werden die Bundsandsteinflächen tradionell mit Waldbau genutzt:
Links: Blick auf Schöllkrippen mit dem Wald über
dem Buntsandsteins in der Bildmitte,
Rechts: der Mittlere Buntsandstein
zwischen Rohrbrunn und der Haseltalbrücke an der Autobahn A3 westlich
von Bischbrunn - ein beeindruckender Aufschluss!
Aus dem überlieferten Formenschatz kann man die Geschichte rekonstruieren:
Der Sandstein wurde zu einer Zeit gebildet (251 - 247 Millionen
Jahre), als das heutige Deutschland dort lag wo sich heute die Sahara
ausdehnt (ca. 20° nördlicher Breite)! Während der Trias
drifteten wir dann ca. 10° weiter nach Norden. Hier wurden unter kontinentalen
Bedingungen enorme Sandmassen mit einem nassen, aber trotzdem ariden
Umfeld abgelagert. Dazwischen gab es auch lokal marine Phasen und Ablagerungen
aus Stillwässern. Der grösste Teil wurde von mehr oder minder
periodisch laufenden Flüssen bewegt und als Spendergebirge wird
das im Süden liegende Vindelizische Hochland angenommen. Gröbere
Anteile repräsentieren Schichtfluten wie auch häufig eine eine
Sortierung der Korngrößen zu beobachten ist (unten größere
Körner und oben feineres Korn).
Dass es zu langen Trockenperioden kam, belegen die Trockenrisse
(Netzleisten) im Ton (siehe Bild oben, Bildbreite ca. 28 cm). In diesem
Falle wurde der Ton sanft von Sand überdeckt und beim Spalten
dann wieder frei gelegt (das Stück lag bereits lange im Steinbruch,
so dass der Ton bis auf Reste abgefallen ist. Die hellen Punkte sind
Flechten. Der Glanz enstand durch die Fixierung der nur ca. 1 cm dicken
Platte mit Kunststoff; gefunden im Steinbruch Wassum, Miltenberg)
Dies betrifft auch die verbreiteten
Tongallen - diese erreichen 10 cm Größe. Deren Entstehung
kann man sich so vorstellen: Nach einer Überflutung wurde zurest
der Sand und später dann auch der Ton in den Stillwässern abgesetzt.
Nach dem Eintrocknen bildeten sich Risse und der Ton zerfiel in blättrige
Brocken. Beim Überfluten mit den nächsten Flut wurde der Ton
leicht abgerollt und im Sand neu fixiert. Dies erfolgte aber so schnell,
dass der Ton weder weich noch aufgelöst wurde. Bei der heute angreifenden
Verwitterung werden die Tongallen zuerst ausgewaschen und hinterlassen
dann die linsenförmigen Hohlräume.
große Tongallen (teilweise ausgewaschen) im Sandstein,
Miltenberg
Die Tonsteinablagerungen sind in den sich nicht bewegenden Flußarmen und Restseen gebildet worden. Die Schrägschichtung sind Rinnensedimente eines weit das Gelände überdeckenden, mäandernden Flußsystems, welches das sich absenkende Germanische Becken von Süden mit Sedimenten füllte. Wellenrippeln sind verbreitet überliefert, Trockerisse selten und ganz selten Steinsalzpseudomorphosen. Auch kugelförmige Konkretionen sind schichtweise zu erkennen. Als Zeichen einer früheren Bodenbildung wird der Karneol-Dolomit-Horizont gedeutet.
konkretionäre Kugeln im Sandstein (Spessart-Museum,
Lohr am Main)
An Fossilien sind selten Pflanzenreste und Abdrücke von Sauriern (Chirotherium sp.) überliefert. Verbreiterter sind Rollmarken und Grabgänge. Diese sind aber auch leicht mit den Druckmarken zu verwechseln.
Chirotherium-Fährte (Spessart-Museum, Lohr am Main)
Auch wenn es nicht mehr der klassische Spessart ist, aber bei Külsheim (westlich von Tauberbischofsheim) gibt es einen geologisch-naturkundlichen Wanderweg von 5,5 km Länge. An einem Parkplatz ca. 2 km nördlich des Ortes an der Straße nach Bronnbach wurde unter einem kleinen Dach eine ca. 5 x 2 m große Buntsandsteinplatte aus dem Plattensandstein (Oberer Buntsandstein) aufgestellt, die ca. 20 Abdrücke des Chirotheriums spec. beinhaltet. Leider ist die Platte mit der tonigen Oberfläche seit 1997 der Witterung und den Besuchern ausgesetzt, so dass die diagonal verlaufenden Abdrücke in der hangenden Platte nur noch schemenhaft erkennbar sind. Eine rechts angebrachte Tafel hilft bei der Interpretation.
Die Seltenheit der Fossilien, die geringen Abbaumengen und der maschinelle Abbau macht Fossilfunde nahezu unwahrscheinlich.
Der Buntsandstein des Spessarts besteht meist aus fein- bis grobkörnigen
Sandsteinen mit tonigen, eisenhalten oder gar quarzitischen Bindemitteln.
Das kann man im Dünnschliff besonders gut sehen:
Das Dünnschlifffoto zeigt einen leicht eisenhaltigen
Sandstein von Obernburg, der
neben den eckigen Quarzkörnern auch noch angewitterte
Feldspäte enthält
(Bildbreite ca. 2 mm, #Polarisatoren)
Infolge der unterschiedlichen Bindungen der Körner ist der Sandstein leicht zu bearbeiten - aber dann auch weniger Verwitterungsresistent. Man kann das an den heute noch stehenden Bauten gut sehen, dass insbesondere in dem ersten Meter über dem Boden eine mehr oder minder starke Absandung erfolgt (Tafonibildung). Aber auch Skulpturen in schattigen Standorten können stark beschädigt sein.
Die einzelnen Lagen werden durch Tonsteinlagen unterbrochen (bis zu 15
% der Schichtmächtigkeit). Man unterscheidet heute den Unteren-
(aus Gelnhausen- und Salmünster-Folge), Mittleren- (aus Volpriehausen-,
Detfurth-, Hardegsen- und Solling-Folge) und Oberen Buntsandstein
(aus Rötfolge). Die Einheitennamen wie Miltenberger- und Heigenbrückener
Sandstein haben heute nur noch lokale Bedeutung. Die Mächtigkeiten
und Fazies unterliegen starken Schwankungen.
Der "Miltenberger Sandstein" (Calvörde-Formation) knapp unterhalb der
Bernburg-Formation im Steinbruch Aubach (Wanderer-Parkplatz) ca. 900 SO von
Wiesen an der Straße von Wiesen nach Frammersbach. Der Steinbruch wurde
dankenswerterweise im April 2012 vom Bewuchs frei gestellt (durch Bayerische
Biodiversitätstrategie, Main-Echo vom 11. Mai 2012 S. 21), so dass man
die Sandsteinwände wieder gut sehen kann; aufgenommen am 01.05.2012
(siehe Spessartführer Aufschluss Nr. 133 S. 227,
GPS-Koordinaten: N 50° 6,316´ E 9° 22,708´). Der Steinbruch
war zumindest zeitweise bis 1928 im Betrieb, meist im Winter.
Die Mächtigkeit der Sandsteine liegt im zentralen Spessart bei ca.
530 m und es ist damit die mächtigste Gesteinsabfolge in Unterfranken!
Der Name Buntsandstein ist im Spessart kaum gerechtfertigt, da fast
nur rote und gelbliche Farben vorkommen. Die rote Farbe wird von einer
sehr dünnen Ümhüllung der Sandkörner mit dem Eisenoxid
Hämatit verursacht. Stellenweise sind die Feldspatanteile in weiße
Tone verwittert, so dass auch lokal (z. B. bei Eichenberg) weißliche
Sandsteine vorkommen.
Auch so etwas gibt es: Ein Harnisch im Sandstein,
gefunden von Maria Lindner bei Ebenheid, kanpp südlich
des Spessarts, Bildbreite 7 cm
Der Sandstein ist hier stark beansprucht und gestaffelt verschoben,
so dass rundliche Bruchstücke entstehen, die wegen der Striemung
als "Pflanzenfossilien" interpretiert werden könnten. Aber es
ist nur Sandstein. Die gestriemten Harnischflächen sind überzigen
von Muskovit-Schüppchen, Tonmineralien und feinstschuppigem Hämatit,
der dem Begutachter rote Finger erzeugt. Dies zeigt, wie schwer eine
sichere Ansprache von Gesteinen sein können.
Die Geschichte des Buntsandsteins ist dem im Vergleich zu
anderen Gesteinen wenig attraktiven Sandstein nur schwer zu entlocken,
weshalb sich nur sehr wenige Geologen diesem Gestein verschrieben haben.
Das Gestein ist sehr gleichförmig, beinhaltet keine visuell schönen
Mineralien und es gibt nur wenige, gute Aufschlüsse trotz des großen
Verbreitungsgebietes.
Die anderen Gesteine - Muschelkalk und Keuper - die in die Trias gehören,
sind im Spessart bis auf einen Erosionsrest bei Unterwittbach abgetragen
worden.
Mineralien:
Der Buntsandstein äußerst arm an neugebildeten
Mineralien. Verbreitet ist nur Calcit, der als weiße bis braune
Kristalle (Skalenoeder) und Krusten in Spalten gebildet wurden. Weiter
gibt es dabei den Formenschatz wie in Tropfsteinhöhlen zu beobachten,
allerdings in sehr bescheidenem Umfang. Solche Bildung werden an geeigneter
Stelle noch heute gebildet (z. B. neben dem Möbelgeschäft "Spilger"
bei Obernburg, südlich von Obernburg oder auch aus Steinbrüchen
bei Weibersbrunn). Diese Calcite zeigen auch eine sehr intensive gelbe
bis rote Fluoreszenz und teilweise auch eine Phosphoreszenz (Nachleuchten).
Verbreitet sind auch Eisen- und Manganerze als synsedimentäre Bildungen lokal angereichert ("Eisensandsteinbank"). Diese enthalten dann erdigen bis glaskopfartigen Goethit und schlecht kristalline Manganoxide. Stellenweise versuchte man einen Abbau der Erze, was sich jedoch aufgrund der geringen Fe-Gehalte kaum lohnte.
Die verbreiteten Baryt-Gänge (auch Schwerspat genannt) im Sandstein
wurden viel später aus hydrothermalen Lösungen in den Störungen
ausgeschieden. Da sie bis in den Buntsandstein reichen, wurden sie
später gebildet. Heute geht man von einem jurassischen bis kreidezeitlichen
Alter aus. Die an vielen Stellen des Spessarts bergbaulich genutzten
Gangzüge mit den reichen Schwerspat-Vorkommen von bis zu 5 m Mächtigkeit
bestehen meist aus weißem Baryt ohne eine größere Vielfalt
an Begleitmineralien.
Von den einst vielen Steinbruchbetrieben um Miltenberg existieren nur noch die Fa. Wassum und die Fa. Zeller.
Steinbruch der Fa. Wassum, Miltenberg
1904 gründete der Straßenbauunternhemer Friedrich
Wassum einen Steinbruchbetrieb. Dieser wurde von Erich Wassum fortgeführt
und wird heute von Thomas Wassum geleitet. In dem treppenförmig
angelegten Steinbruch werden Werksteine gewonnen. Man bohrt senkrecht
nahe nebeneinander ab und sprengt die großen Blöcke vorsichtig
ab.
Im eigenen Betrieb erfolgt das Sägen und die weitere Zurichtung zu den zahlreichen Produkten. Der Miltenberger Sandstein wird als "Roter Mainsandstein" gehandelt. Man gewinnt in dem kleinen Steinbruch nördlich von Miltenberg jährlich ca. 5.000 m³ Werkssandstein und stellt daraus Werksteine, Blockstufen, Restaurierungs- und Bildhauerarbeiten, Bossenverblender, Fassaden- und Fußbodenbeläge und Bruchsteine für die Gartengestaltung her. Referenzobjekte sind beispielsweise: Obermainbrücke und der Eiserne Steg in Frankfurt, die Erf-Brücke in Riedern, Bahnhof Schöllkrippen, Fa. NUKEM in Alzenau, Schloss Maisenhausen, diverse Kirchen, ....
Die braurote Farbe, die weißgraue Streifung und eine Pigmetierung aus Eisenoxiden machen den besonderen Reiz des Sandsteins aus. Der dickbankige Sandstein wird durch 2 Hauptkluftsysteme in klotzige Quader gegliedert. Die braunen Tüpfel im Sandstein sind wohl Pseudomorphosen von Eisenoxiden nach früheren Carbonaten (aus diesem Grund wurde der Sandstein früher "Pseudomorphosensandstein" genannt). Die bis zu 40 cm mächtigen, dünnplattigen Zwischenschichten aus Tonsteinlagen sind stellenweise reich an Muskovit. Stratigraphisch gehört der Miltenberger Sandstein heute zur in die höchste Calvörde(-Gelnhausen)-Folge und in die tiefere Bernburg(-Salmünster)-Folge.
Die Fa. Wassum, Miltenberger Natursteinwerk Peter Wassum GmbH, Im Söhlig 9, 63897 Miltenberg, Tel.: 09371/2781 betreibt neben dem Steinbruch eine Steinbearbeitung. Hier arbeiten derzeit ca. 30 Menschen in allen Betriebsteilen.
Zum Besuch fahre man in Miltenberg in Richtung Klingenberg, überquere
am Bahnhof die Bahngleise und biege bei der nächsten Straße
rechts ab ins Industriegebiet "Nord". Hier folge man der Beschilderung.
Im weitläufigen Betriebsgelände steht ein geschmackvoll
eingerichtetes Bürogebäude mit einem hübschen Ausstellungsraum,
in dem man den Sandstein in seiner vollen Schönheit anschauen kann.
Auf den Freiflächen werden die zugesägten und bearbeiteten
Steinblöcke gelagert.
Steinbruch der Fa. Zeller (Umpfenbach)
in Kirschfurt:
1890 wurde die die Fa. Franz Zeller gegründet; vorher
war er Geschäftsführer der Fa. Winterhelt in Miltenberg.
In der Gründerzeit groß geworden, beschäftigte man
1926 130 Mitarbeiter.
Die Fa. Zeller (Franz
Zeller KG Natursteinwerke, Eichenbühler Str. 11, 63930 Umpfenbach,
Tel. 09378/777) betreibt in der 5. Generation mit ca. 50 Mitarbeitern
noch heute in der Region 8 Steinbrüche, von denen der in Kirschfurt
innerhalb des Spessarts liegt. Man stellt in einem neuen Produktionswerk
in Umpfingen bei Miltenberg daraus eine große Vielfalt an Sandsteinprodukten
her. Dies reicht von Restaurationen für historische Gebäude
bis hin zu Fassadenelementen von Neubauten. Typische Arbeitsfelder sind
Brücken, Krankenhäuser, Kirchen, chemische Industrie, Sparkassen
und Banken, Villen, Einfriedigungen, Brunnen und Grabsteine.
Auch die Fa. Zeller wie Winterheld u. a. betrieb als Abbaumethode zur Felsgewinnung das Unterhöhlen. Dabei wurde am Wandfuß eine bis zu 2 m hohe Kerbe bis zu 10 m in den Fels geschlagen. Man ließ dabei Pfeiler stehen und stützte mit Holstempeln zusätzlich ab. Anschließend wurde mit Schwarzpulver diese Stützen weggesprengt, so dass die bis zu 50 m hohen Wände einstürzten. Dieses Verfahren führte infolge der nach "Gefühl" ausgelegten Sicherheiten zu Unfällen.
Heute sind die Abbauwände bis zu 10 m hoch. Man bohrt senkrechte Löcher in dichtem Abstand und sprengt dann die Blöcke ab. Auch werden große Blöcke durch Abkeilen gewonnen. Die so gewonnen Steine werden mittels Radlader, Bagger und Krane bewegt und dann ins Werk nach Umpfenbach verfahren.
Der große Steinbruch Kirschfurt mit den schön
gebänderten Sandsteinen (nördliche Steinbruchwand im Januar
2008). Der Steinbruch gehört zu dem Miltenberger Industriewerk KG,
Bürgstatt. Früher wurden mit einer Anlage Schotter gebrochen,
die mit Schiffen auf dem Main abgefahren wurden. Es bestand Ende der 1970er
Jahren eine Kapazität von ca. 400.000 t pro Jahr. Aufgrund von geänderten
Anforderungen musste der Betrieb eingestellt werden.
Der hier gewonnene Sandstein wird als "Mainsandstein" bezeichnet.
Er wurde weit geliefert und man kann ihn beispielsweise in folgenden
Städten bewundern: Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Karlsruhe, Freiburg,
Dortmund, Hamburg, Chemnitz, Lübeck, Berlin, Zürich, St. Petersburg,
...
Im Bild (Bildbreite ca 40 cm) oben sieht man kleine, weiße
Flecken. Dabei handelt es sich um Reduktionshöfe. Diese entstanden,
weil das färbende Eisenpigment im Sandstein kugelförmig
um ein Zentrum - oft aus einem Erzkörnchen - weggeführt wurde.
Der diesem zugrunde liegende Prozess ist bisher kaum verstanden, da
diese Höfe besonders in geologisch alten Gesteinen ganz unterschiedlicher
Art zu beobachten sind.
Im beeindruckenden Steinbruch Kirschfurt sind schön
gezeichnete Sandsteine weit verbreitet. Hier wechseln helle Partien
mit wenig Eisenoxiden mit sehr eisenreichen in schönder Schräg-
und Kreuzschichtung ab. Ein großer Teil der Färbungen ist
synsedimentär angelegt worden. Die großen, rotbraunen Tongallen
belegen eine fluvatile Genese des Sandsteins (die gezeigten Blöcke
wurden aus dem Produktionsprozess aussortiert). Insbesondere die Toneinschlüsse
wittern sehr schnell aus und hinterlassen Löcher, die kaum ein
Kunde in einer Fassade toleriert.
Die Partien, die nicht zur Werksteingewinnung verwandt werden können,
gehen in den Gartenbau oder werden zu Schrotten gebrochen, so dass man das
bunte Gemisch aus unterschiedlich gefärbten Lagen zur Füllung
von Gabionen verwenden kann. Das Material wird im Sand- und Kieswerk der
Fa. Fritz Weber GmbH & Co. Miltenberger Industriewerke KG in Bürgstatt
gebrochen und ausgesiebt. Die Reste werden dann zu einem scharfen, braunroten
Brechsand aufgemahlen.
Die großen, alten und aufgelassenen Steinbrüche
sind nicht ganz ungefährlich. Am 28.03.2005 stürzte eine
größere Menge Gesteinbrocken bis zu einigen Tonnen Gewicht
auf ein Autohaus in Miltenberg (siehe Main-Echo vom 29.03.2005 auf Heimat-Rundschau-Seite)
und erzeugte hier Schäden.
Der geologische Wanderweg an der Grenze zwischen Schöllkrippener Gneis, Zechstein und Buntsandstein:
Im Vorspessat, östlich von Schöllkrippen, wurde am Samstag,
den 11. September 2010 der Kulturrundweg Schöllkrippen 2 "Streifzug
durch die Erdgeschichte" zusammen mit dem Spessartbund Ortsgruppe Schöllkrippen
eingeweiht. Unter reger Teilnahme von etwa 80 Besuchern aus der Umgbung*
konnte im Anschluss der ca. 4 km lange Weg bei schönem Wetter
begangen werden; Erläuterungen gaben die Herren Himmelsbach, Schlenke,
Stühler und Lorenz. An der Strecke wurden 7 große Tafeln
aufgestellt, die die lokale Geologie im regionalen Kontext darstellen.
Der Weg fußt auf einem bereits vor 40 Jahren begründeten Lehrpfad
von Dr. Gerhard Kampfmann; er ist somit der älteste Lehrpfad des
Spessarts.
Die Eröffnung des Rundweges fand bei ausgezeichnetem
Wetter und musikalischer Unterhaltung durch die Kahlgründer Sänger
statt. Der pyramidale Felsblock
links besteht aus dem Schöllkrippener Gneis. Rechts
im Bild (von links) Akkordeonspieler der Kahlgründer Sänger,
Dr. Gerrit Himmelsbach, Frau Hain, Bürgermeister
von Schöllkrippen Rainer Pistner, stellvertrende Landrätin
Marianne Krohnen, Dr. Walter Mergner von den Bayerischen Staatsforsten
und Joachim Lorenz (Foto
Helga Lorenz).
Der Beginn ist entweder vom Naturschwimmbad oder vom Hof Schabernack (Gaststätte;
nahe an Vormwald) aus möglich. Der Weg ist leicht begehbar;
der größte Höhenunterschied führt zum Standort
der Alteburg, einer mittelalterlichen Motte. Entlang des Weges passiert
der Wanderer den Schöllkripper Gneis (anstehend und als Felsblock),
dann die Sedimente des Zechsteins (als dunkelbraune bis schwarze Tonsteine
und Dolomit, darin eingestreut weißer Baryt (Schwerspat),
einen eindrucksvollen Steinbruch im Unteren Buntsandstein (auch Heigenbrückener
Sandstein, heute Calvörde-Formation genannt), ein kleines "Felsenmeer"
und die Wasseraufbereitung von Schöllkrippen (Arsenproblematik).
Das zugehörige blaue Faltblatt ist beim Archäologischen Spessartprojekt,
der Gemeinde Schöllkrippen und beim Spessartbund Ortsgruppe Schöllkrippen
erhältlich.
Die Teilnehmer der Schlussrunde während der Eröffnung
hatten spontan die Gelegenheit,
das Wasserwerk von Schöllkrippen auch von Innen anschauen
zu können. Der
Bürgermeister Rainer Pistner gab dazu ausführliche
Erläuterungen.
Dabei ist der Sandsteinbruch am Röderhof (unweit der Rodberghütte
des Spessartbundes) nach seiner Freistellung von den Bäumen
durch die Bayerische Staatsforsten unter der Leitung von Herrn Schlenke
besonders beeindruckend (als Geologe wünscht man sich aber, dass
die östliche Hälfte des Steinbruches auch noch vom Baumbewuchs
befreit wird). In der ca. 20 m hohen Felswand sind die typischen Merkmale
des Buntsandsteines erkennbar: Schrägschichtungen, Tonklasten,
Störungen und die sandige Verwitterung an der Oberfläche.
Infolge der vielen Klüften und losen Felsen kann man nur davor warnen,
ohne Schutzhelm an die stellenweise überhängende Steinbruchswand
zu gehen.
Die mächtige Felswand des Unteren Buntsandsteins
im Steinbruch am Röderhof
östlich von Schöllkrippen (Foto Helga Lorenz).
Die Wegführung durch auch außerhalb des Waldes eröffnet
bei gutem Wetter zahlreiche Fernblicke in den Kahlgrund und damit
auch zu anderen geologisch-mineralogischen Besonderheiten, wie z. B.
zum Kalmus.
Über dem Kalmus erhebt sich der aus Quarziten
und Glimmerschiefern bestehende
Hahnenkamm (436 m), erkennbar an den Sendemasten.
Hier kann man römische Sandsteine anschauen:
Links: Eine bedeutende Sammlung von ca. 35 Weihesteinen aus
beschrifteten Sandsteinen der Benefiziarien, von denen aber nur wenige
ausgestellt sind.
Mitte: Der (Sand-)Stein mit der Inschrift zur Errichtung
des Kastells Obernburg (heute würde man vom Grundstein sprechen)
Rechts: Der Leiter des Museums, Dr. Leo Hefner, erläutert
die Bedeutung der Funde aus der obernburger Nekropole am Beispiel
eines Grabsteines aus Sandstein in einer Nachbildung des eigentliches
Grabes.
Ein Teil der ausgestellten Steine wurden aus Kirchen und
Mauern gerettet (man hatte die behauenen Steine aus der römischen
Produktion weiter verwandt). Die Steine waren nach der Herstellung
in römischer Zeit weiß gekalkt worden, dann die Schrift farbig
hervorgehoben und der Stein schön bunt bemalt worden - also völlig
anders als heute.
Das kleine Museum zeigt im Gewölbekeller des Untergeschoßes
einen Mithraskult, im EG die Steine und im 1. Obergeschoß die
Keramiken, Münzen, Beschlagteile, Werkzeug, Glas und Neuerwerbungen.
Literatur:
ALBERTI, F. v. (1834): Beitrag zu einer Monographie des Bunten
Sandsteins, Muschelkalks und Keupers, und die Verbindung dieser Gebilde
zu einer Monographie.- ohne Abb., 366 S., 2 gefaltete Tafeln in Umschlagklappe,
[J. G. Cotta´schen Buchhandlung]Stuttgart. Reprographischer Nachdruck
von 1998 mit einem Vorwort und einer Biographie (46 S.) im Anhang,
Friedrich Alberti-Stiftung der Hohenloher Muschelkalkwerke, Ingelfingen.
Anonym (1967): Bericht über die 88. Tagung des Oberrheinischen
Geologischen Vereins e. V. in Aschaffenburg.- Jahresberichte und Mitteilungen
des Oberrheinischen Geologischen Vereins N. F. 49, S. 5 - 9,
[E. Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung] Stuttgart.
Autorenkollektiv (1964): Erläuterungen zur Geologischen
Karte von Bayern 1:500000.- 2. Aufl., 343 S., München.
Autorenkollektiv (1996): Geologische Karte von Bayern 1:500000
mit Erläuterungen.- 4. neubarbeitete Aufl., 329 S., 61 Abb.,
21 Tab., 8 Beil., [Bay. Geolog. Landesamt] München.
BACKHAUS, E. (1964): Zur Frage der Einwirkung des Pleistozäns
auf dem Buntsandstein in Odenwald und Spessart.- Zeitschrift der
Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 116, 3. Teil, S. 984
- 985, Hannover, [Verl. F. Enke] Stuttgart.
BACKHAUS, E. (1967): Beiträge zur Geologie des Aschaffenburger
Raumes.- Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg
e. V. 10, 260 S., Aschaffenburg.
BACKHAUS, E. (1967): EXCURSIONSFÜHRER zur 88. JAHRESTAGUNG
des OBERRHEINISCHEN GEOLOGISCHEN VEREINS vom 28. März - 1. April
1967 in Aschaffenburg.- Nachrichten des Naturwissenschaftlichen Museums
der Stadt Aschaffenburg, Heft 74, 113 S., Aschaffenburg.
BERBERICH, L. (1990): 100 Jahre Franz Zeller Natursteinwerke
63897 Miltenberg.- Festschrift anläslich der 100-Jahr-Feier
am 14. und 15. September 1990, 48 S., 54 meist farb. Abb., [Caruna
Druck] Miltenberg.
BOCK, H., FREUDENBERGER, W., LEPPER, J., SCHMITT, P. &
WEBER, J. (2005): Der Buntsandstein in Main-Tauberfranken (Exkursion
B am 31. März 2005).- Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheininschen
Geologischen Vereines Neue Folge Band 87, S. 65 - 96, 18 Abb.,
2 Tab., [E. Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung] Stuttgart.
CRAMER, P. & WEINELT, W. (1978): Geologische Karte von
Bayern 1:25000 Erläuterungen zum Blatt Nr. 5922 Frammersbach.-
137 S., München.
DIEDERICH, G. (1964): Zur Stratigraphie des Unteren Buntsandstein
im deutschen Buntsandsteinbecken.- Zeitschrift der Deutschen Geologischen
Gesellschaft Band 116, 3. Teil, S. 875 - 890, 2. Tab., Hannover,
[Verl. F. Enke] Stuttgart.
DIEDERICH, G. & LAEMMLEN, M. (1969): Buntsandsteingliederung
in Bayern und Hessen.- Notitzblatt des Hessischen Landesamtes für
Bodenforschung zu Wiesbaden Bd. 97, S. 195 - 205, 1 Abb.,
Wiesbaden.
GEYER, G. (2002): Geologie von Unterfranken und angrenzenden
Regionen.- Fränkische Landschaft Arbeiten zur Geolgraphie von
Franken Band 2, 588 S., 234 Abb., 5 Tab., 1 Geologische Karte
lose im Anhang, [Klett-Perthes] Gotha.
HADERER, F.-O. (1997): Die Saurierfährten von Hardheim.-
fossilien 14, S. 100 - 106, [Goldschneck Verl.] Korb.
HENNINGSEN, D. (1986): Einführung in die Geologie der
Bundesrepublik Deutschland.- 3. Aufl., 140 S., Stuttgart.
JUNG, J. (1996): Die quartäre Aufarbeitung der
kretazo-tertiären Verwitterungsdecke im süd-westlichen Buntsandstein-Spessart
- dargestellt anhand einiger Hangprofile bei Kleinwallstadt am Main.-
unveröffentlichte Diplomarbeit der Bayerischen Julius Miximilians
Universität Würzburg Istitut für Geographie, Teil I
- Texband 128 S., Teil II - Anhang 58 S., Würzburg.
KELBER, K.-P. (1990): Die versunkene Pflanzenwelt aus den
Deltasümpfen Mainfrankens vor 230 Millionen Jahren.- Beringeria,
Sonderheft 1, 67 S., Würzburg.
KOWALCZYK, G. & PRÜFERT, J. (1978): Exkursion F
in das Oberrotliegende und den Zechstein am Rand von Spessart und
Vogelsberg am 1. April 1978.- Jber. Mitt. oberrhein. geol. Ver., N.
F. 60, S. 87 - 108, 7 Abb., 1 Tab. Stuttgart.
LEPPER, J. (2004): 100 Jahre Wassum Miltenberger Natursteinwerk
in Miltenberg: Stein und Wein am Untermain.- Naturstein 6/2004, S.
54 - 57.
LORENZ, J. (2007): Der Buntsandstein - der Stein aus der
Wüste.- Nobless, Ausgabe 01/2007, S. 40 – 41, 8 Abb., [Media-Line@Service]
Aschaffenburg.
LORENZ, J. mit Beiträgen von M. OKRUSCH, G. GEYER,
J. JUNG, G. HIMMELSBACH & C. DIETL (2010): Spessartsteine.
Spessartin, Spessartit und Buntsandstein – eine umfassende Geologie
und Mineralogie des Spessarts. Geographische, geologische,
petrographische, mineralogische und bergbaukundliche Einsichten
in ein deutsches Mittelgebirge.- s. S. 689ff, 774ff.
MADER, D. (1985): Beiträge zur Genese des germanischen
Buntsandsteins. Entstehungmechanismen fluvatiler Ablagerungen als
Beispiele für die sedimentologische Erforschung kontinentaler Rotserien.-
630 + X S., [Sedimo] Hannover.
MURAWSKI, H. (1992): "Nur ein Stein" Geologie des Spessarts.-
308 S., 58 teils farb. Abb., Museen der Stadt Aschaffenburg.
OKRUSCH, M., GEYER, G. & LORENZ, J. (2011): Spessart.
Geologische Entwicklung und Struktur, Gesteine und Minerale.- 2. Aufl.,
Sammlung Geologischer Führer Band 106, VIII, 368 Seiten, 103
größtenteils farbige Abbildungen, 2 farbige geologische Karten
(43 x 30 cm) [Gebrüder Borntraeger] Stuttgart.
OKRUSCH, M. & WEINELT, W. (1965): Erläuterungen
zur Geologischen Karte von Bayern 1:25000 Blatt Nr. 5921 Schöllkrippen.-
327 S., 53 Abb., 10 Tab., 3 Beil. [Bayerisches Geologisches Landesamt]
München.
PRINZ-GRIMM, P. & GRIMM, INGEBORG (2002): Wetterau und
Mainebene.- Sammlung Geologischer Führer 93, 167 S.,
50 Abb. u. 1 Tab. im Text, Exkursionrouten und 1 Tab. im Umschlag,
[Gebrüder Borntraeger] Berlin.
RÖDER, J. (1960): Toutonenstein und Heunesäulen
bei Miltenberg Ein Beitrag zur alten Steinindustrie am Untermain.-
Materialhefte zur Bayerischen Vorgeschichte Heft 15, 32 Abb.
im Text, 30 Tafeln im Anhang und 3 farb. Kartenbeilagen in Umschlagtasche,
[Verlag M. Lassleben] Kallmünz/Oberpf.
RUTTE, E. (1981): Bayerns Erdgeschichte. Der geologische
Führer durch Bayern.- 1. Aufl., 266 S., München.
SCHEINPFLUG, R. (1994): Als der Spessart Saurierland war.
Im Buntsandstein haben sich Spuren von Saurierarten erhalten: Von Reptilien
Fußabdrücke, von Amphibien wenige Knochenspuren.- Spessart
Heft 5/1994, S. 11 - 13, Aschaffenburg.
SCHMITTNER, M. (1997): Steinbrucharbeiter haben mehr verdient
als die Beschäftigten anderer Wirtschaftszweige. Sie sind aber
früher gestorben.- Spessart 1997, Heft 8/1997, S. 3 - 12 [Main-Echo
Kirsch GmbH] Aschaffenburg.
STREIT, R. & WEINELT, W. (1971): Geologische Karte von
Bayern 1:25000 Erläuterungen zum Blatt Nr. 6020 Aschaffenburg.-
398 S., 52 Abb., 14 Tab., 5 Beilagen, Bayerisches Geologisches Landesamt,
München.
Subkommission Perm/Trias (1993): Beschlüsse zur Festlegung
der lithostatigraphischen Grenzen Zechstein/Buntsandstein/Muschelkalk
und zur Neubenennungen im Unteren Buntsandstein in der Bundesrepublik
Deutschland.- Z. angew. Geol. 39, S. 20 - 22, [Akademie] Berlin.
Subkommission Perm-Trias (SKPT) (2011): Beschlüsse der Deutschen
Stratigraphischn Kommission 1991 - 2010 zu Perm und Trias von Mitteleuropa.-
Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, Band
162, Heft 1, S. 1 - 18, 2 Abb., 4 Tab, [E. Schweizerbart´schen
Verlagsbuchhandlung] Stuttgart.
WEINELT, W. (1962): Erläuterungen zur Geologischen Karte
von Bayern 1:25000 Blatt Nr.6021 Haibach.- 246 S., mit 41 Abb., 4 Tab,
2 Beilagen, Bayerisches Geol. Landesamt München.
WITTMANN, O. (1972): Geologische Karte von Bayern 1:25000
Erläuterungen zum Blatt Nr. 6022 Rothenbuch.- 102 S., München.
Ein Kerzenhalter aus Miltenberger Sandstein der Fa. Zeller, Umpfenbach
hergestellt 2010.
Zurück zur Homepage
oder zum Anfang der Seite