Der Buntsandstein - das am weitesten
verbreitete Gestein im Spessart

Der Sandstein war das Gestein des Jahres 2008*

von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main

Steinbruch im Heigenbrückener Sandstein

Der alte Steinbruch im Sandstein bei Heigenbrücken - der Heigenbrückener Sandstein


*Wie es eine Pflanze, einen Vogel oder ein Insekt des Jahres gibt, so wurde vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) und der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) auch ein Gestein des Jahres gekürt.
 

Wie kein anderes Gestein hat der Buntsandstein den Spessart geprägt: Waldbau, Formenschatz der Berge und Täler, Werkstein, Glasmacher, Steinbrüche, Arbeitgeber für die Steinhauer des Mittelalters bis ins 20. Jahrhundert bis hin zum Sand in den Kies- und Sandgruben der Niederungen. Der "Miltenberger Sandstein" wurde als geschätzter Baustein sogar ins europäische Ausland exportiert!

Schrägschichtung im Sandstein
Sandstein mit farblich abgesetzter Bänderung und Schrägschichtung;
Steinbruch der Fa. Wassum, Miltenberg



Historisches:
Der Name Buntsandstein steht für den ältester Abschnitt der Trias, dessen Name auf Friedrich von ALBERTI  (1795-1878) zurück geht. Gleichzeitig versteht man darunter den Sandstein aus den gleichen Zeit in Deutschland.
Im Spessart wird der leicht zu bearbeitende Sandstein mindestens seit römischer Zeit zur Werksteingewinnung abgebaut.Im Verbreitungsgbiet gab es früher in jedem Ort mind. einen Steinbruch in dem man für den örtlichen Bedarf die Bausteine gewann. Hunderte solcher Abbaue und Steinbrüche sind inzwischen von der Vegetation zurück erobert worden und meist nur noch schwer erkennbar. Die Entwicklung erreichte sicher an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Heute stehen nur noch sehr wenige Steinbrüche im Abbau (z. B. die Firmen Wassum in Miltenberg; das seit ca. 100 Jahren bestehende Natursteinwerk bricht ca. 5.000 m³ Fels pro Jahr und Fa. Zeller betriebt mehrere Steinbrüche im Mainsandstein und verarbeiten diesen zu vielfältigen Bausteinen).

Man errichtete insbesondere im 19. und anfangs des 20. Jahrhunderts nahezu alle öffentlichen Bauwerke wie Brücken, Schulen, Bahnhöfe, Forstgebäude, Schlösser und Burgen, Kirchen, aber auch Stützmauern, Fundamente der Häuser, Treppen und Fenstereinfassungen aus dem leicht zu bearbeitenden Baustoff. Auch Mühlsteine, Tröge, Tränken und sehr viele Skulpturen (Bildstöcke, Feldkreuze, Grenzsteine, ...) wurden daraus gefertigt. Aus dem Sand des Buntsandsteins gewann man den Quarz als Rohstoff der vielen Glashütten im Spessart. Der Sand aus dem Sandstein diente an vielen Stellen geschürft als Scheuersand für die Dielenböden der Vergangenheit.
 

Steinmetzarbeiten an einem Fenster
Fenster an der Kirche in Oberbessenbach
Bildstock in Alzenau
Bildstock bei Alzenau

km-Stein zwischen Vormwald und Engländer
Steinmetz bei der Arbeit
Der Steinmetz Reiner Großmann aus Haibach beim Bearbeiten eines Buntsandsteinstückes am 16.05.2005 in Rothenbuch anlässlich 10 Jahre kurfürstliches Schlosshotel Rothenbuch
Treppe aus Sandstein
Uralte Treppe aus dem Sandstein von Eichelsbach, aufgenommen am 21.1.2012
Findberg Haibach
Der stark mit Brombeeren verwachsene und seit langem auflässige Steinbruch im Heigenbrückener Sandstein (Unterer Buntsandstein) auf dem Gipfel des Findbergs bei Haibach, aufgenommen am 21.01.2012. Der Sandstein wurde auch bis nach Aschaffenburg und über den Main dann auch mainabwärts verkauft.
Achtung:
Der gesamte Weg zum Steinbruch ist mit dem sehr dauerhaften Diorit-Schotter von Dörrmorbach befestigt!

Leider ist der hohe Anteil an Quarz bei der trockenen Bearbeitung der Grund für die nur geringe Lebenserwartung der "Steinhauer" (Steinmetze). Der lungengängige Feinanteil erzeugt beim Menschen die gefürchtete Silikose, die nach schleichendem Siechtum immer zum Tode führt. Dies gilt noch mehr und schneller für die Kombination Rauchen und Steinbearbeitung. Aber die geringen sonstigen Verdienstmöglichkeiten im Spessart ließen oft keine andere Wahl.

Heunesäule in Mainz
Heunesäule aus Sandstein auf dem Marktplatz vor
dem Dom in Mainz, aufgenommen am 01.09.2007

Die Heunensäule am Dom in Mainz soll über 1000 Jahre alt sein. Auf den Mainzer Marktplatz gelangte die zu einem Denkmal mit Bronze "verzierte" Buntsandsteinsäule erst aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums im Jahre 1975. Die senkrecht stehende Säule wiegt ca. 16 Tonnen, ist 6,40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,20 Meter. Am oberen Ende sind zwei herausstehende Nocken zu sehen, die man für das sichere Anbringen von Seilen stehen ließ. Die eindrucksvolle Säule stammt vom Osthang des Bullauer Berges bei Miltenberg am Main, wo mehrere solcher Säulen als "Heunensäulen" liegen. Hier an einem Felsenmeer sollen im 17. Jahrhundert noch 14 Säulen gelegen haben. Man glaubt dass sie für einen frühen Kirchenbau, vielleicht sogar in Mainz, verwandt werden sollten.
 

Geologie:
Ca. 75 % der Fläche des Spessarts werden vom Buntsandstein überdeckt, nur der westliche Teil des Vorspassarts ist davon frei; d. h. hier wurde er von der nach Osten rückschreitenden Erosion abgeführt. Als markante Geländekante - meist mit Wald bestanden - ist er Landschaftsbild leicht erkennbar. Infolge der Nährstoffarmut werden die Bundsandsteinflächen tradionell mit Waldbau genutzt:

Blick auf Schöllkrippen Mittlerer Buntsandstein
Links: Blick auf Schöllkrippen mit dem Wald über dem Buntsandsteins in der Bildmitte, 
Rechts: der Mittlere Buntsandstein zwischen Rohrbrunn und der Haseltalbrücke an der Autobahn A3 westlich von Bischbrunn - ein beeindruckender Aufschluss!

Aus dem überlieferten Formenschatz kann man die Geschichte rekonstruieren:


Der Sandstein wurde zu einer Zeit gebildet (251 - 247 Millionen Jahre), als das heutige Deutschland dort lag wo sich heute die Sahara ausdehnt (ca. 20° nördlicher Breite)! Während der Trias drifteten wir dann ca. 10° weiter nach Norden. Hier wurden unter kontinentalen Bedingungen enorme Sandmassen mit einem nassen, aber trotzdem ariden Umfeld abgelagert. Dazwischen gab es auch lokal marine Phasen und Ablagerungen aus Stillwässern. Der grösste Teil wurde von mehr oder minder periodisch laufenden Flüssen bewegt und als Spendergebirge wird das im Süden liegende Vindelizische Hochland angenommen. Gröbere Anteile repräsentieren Schichtfluten wie auch häufig eine eine Sortierung der Korngrößen zu beobachten ist (unten größere Körner und oben feineres Korn).

Trockenrisse im Sandstein
Dass es zu langen Trockenperioden kam, belegen die Trockenrisse (Netzleisten) im Ton (siehe Bild oben, Bildbreite ca. 28 cm). In diesem Falle wurde der Ton sanft von Sand überdeckt und beim Spalten dann wieder frei gelegt (das Stück lag bereits lange im Steinbruch, so dass der Ton bis auf Reste abgefallen ist. Die hellen Punkte sind Flechten. Der Glanz enstand durch die Fixierung der nur ca. 1 cm dicken Platte mit Kunststoff; gefunden im Steinbruch Wassum, Miltenberg)
Dies betrifft auch die verbreiteten Tongallen - diese erreichen 10 cm Größe. Deren Entstehung kann man sich so vorstellen: Nach einer Überflutung wurde zurest der Sand und später dann auch der Ton in den Stillwässern abgesetzt. Nach dem Eintrocknen bildeten sich Risse und der Ton zerfiel in blättrige Brocken. Beim Überfluten mit den nächsten Flut wurde der Ton leicht abgerollt und im Sand neu fixiert. Dies erfolgte aber so schnell, dass der Ton weder weich noch aufgelöst wurde. Bei der heute angreifenden Verwitterung werden die Tongallen zuerst ausgewaschen und hinterlassen dann die linsenförmigen Hohlräume.
Tongallen im Sandstein große Tongallen (teilweise ausgewaschen) im Sandstein, Miltenberg

Die Tonsteinablagerungen sind in den sich nicht bewegenden Flußarmen und Restseen gebildet worden. Die Schrägschichtung sind Rinnensedimente eines weit das Gelände überdeckenden, mäandernden Flußsystems, welches das sich absenkende Germanische Becken von Süden mit Sedimenten füllte. Wellenrippeln sind verbreitet überliefert, Trockerisse selten und ganz selten Steinsalzpseudomorphosen. Auch kugelförmige Konkretionen sind schichtweise zu erkennen. Als Zeichen einer früheren Bodenbildung wird der Karneol-Dolomit-Horizont gedeutet.

Kugeln im Sandstein konkretionäre Kugeln im Sandstein (Spessart-Museum, Lohr am Main)

An Fossilien sind selten Pflanzenreste und Abdrücke von Sauriern (Chirotherium sp.) überliefert. Verbreiterter sind Rollmarken und Grabgänge. Diese sind aber auch leicht mit den Druckmarken zu verwechseln.

Abdrücke vom Chirotherium Chirotherium-Fährte (Spessart-Museum, Lohr am Main)

Auch wenn es nicht mehr der klassische Spessart ist, aber bei Külsheim (westlich von Tauberbischofsheim) gibt es einen geologisch-naturkundlichen Wanderweg von 5,5 km Länge. An einem Parkplatz ca. 2 km nördlich des Ortes an der Straße nach Bronnbach wurde unter einem kleinen Dach eine ca. 5 x 2 m große Buntsandsteinplatte aus dem Plattensandstein (Oberer Buntsandstein) aufgestellt, die ca. 20 Abdrücke des Chirotheriums spec. beinhaltet. Leider ist die Platte mit der tonigen Oberfläche seit 1997 der Witterung und den Besuchern ausgesetzt, so dass die diagonal verlaufenden Abdrücke in der hangenden Platte nur noch schemenhaft erkennbar sind. Eine rechts angebrachte Tafel hilft bei der Interpretation.

Die Seltenheit der Fossilien, die geringen Abbaumengen und der maschinelle Abbau macht Fossilfunde nahezu unwahrscheinlich.

Der Buntsandstein des Spessarts besteht meist aus fein- bis grobkörnigen Sandsteinen mit tonigen, eisenhalten oder gar quarzitischen Bindemitteln. Das kann man im Dünnschliff besonders gut sehen:
Dünnschliff-Bild eines Sandsteines
Das Dünnschlifffoto zeigt einen leicht eisenhaltigen Sandstein von Obernburg, der
neben den eckigen Quarzkörnern auch noch angewitterte Feldspäte enthält
(Bildbreite ca. 2 mm, #Polarisatoren)

Infolge der unterschiedlichen Bindungen der Körner ist der Sandstein leicht zu bearbeiten - aber dann auch weniger Verwitterungsresistent. Man kann das an den heute noch stehenden Bauten gut sehen, dass insbesondere in dem ersten Meter über dem Boden eine mehr oder minder starke Absandung erfolgt (Tafonibildung). Aber auch Skulpturen in schattigen Standorten können stark beschädigt sein.

Die einzelnen Lagen werden durch Tonsteinlagen unterbrochen (bis zu 15 % der Schichtmächtigkeit). Man unterscheidet heute den Unteren- (aus Gelnhausen- und Salmünster-Folge), Mittleren- (aus Volpriehausen-, Detfurth-, Hardegsen- und Solling-Folge) und Oberen Buntsandstein (aus Rötfolge). Die Einheitennamen wie Miltenberger- und Heigenbrückener Sandstein haben heute nur noch lokale Bedeutung. Die Mächtigkeiten und Fazies unterliegen starken Schwankungen.
 
Steinbruch Aubach Wiesen
Der "Miltenberger Sandstein" (Calvörde-Formation) knapp unterhalb der Bernburg-Formation im Steinbruch Aubach (Wanderer-Parkplatz) ca. 900 SO von Wiesen an der Straße von Wiesen nach Frammersbach. Der Steinbruch wurde dankenswerterweise im April 2012 vom Bewuchs frei gestellt (durch Bayerische Biodiversitätstrategie, Main-Echo vom 11. Mai 2012 S. 21), so dass man die Sandsteinwände wieder gut sehen kann; aufgenommen am 01.05.2012 (siehe Spessartführer Aufschluss Nr. 133 S. 227, GPS-Koordinaten: N 50° 6,316´ E 9° 22,708´). Der Steinbruch war zumindest zeitweise bis 1928 im Betrieb, meist im Winter. 

Die Mächtigkeit der Sandsteine liegt im zentralen Spessart bei ca. 530 m und es ist damit die mächtigste Gesteinsabfolge in Unterfranken! Der Name Buntsandstein ist im Spessart kaum gerechtfertigt, da fast nur rote und gelbliche Farben vorkommen. Die rote Farbe wird von einer sehr dünnen Ümhüllung der Sandkörner mit dem Eisenoxid Hämatit verursacht. Stellenweise sind die Feldspatanteile in weiße Tone verwittert, so dass auch lokal (z. B. bei Eichenberg) weißliche Sandsteine vorkommen.

Sandstein-Harnisch
Auch so etwas gibt es: Ein Harnisch im Sandstein,
gefunden von Maria Lindner bei Ebenheid, kanpp südlich des Spessarts, Bildbreite 7 cm
Der Sandstein ist hier stark beansprucht und gestaffelt verschoben, so dass rundliche Bruchstücke entstehen, die wegen der Striemung als "Pflanzenfossilien" interpretiert werden könnten. Aber es ist nur Sandstein. Die gestriemten Harnischflächen sind überzigen von Muskovit-Schüppchen, Tonmineralien und feinstschuppigem Hämatit, der dem Begutachter rote Finger erzeugt. Dies zeigt, wie schwer eine sichere Ansprache von Gesteinen sein können. 


Haus aus weißem Sandstein
Früheres Wohnhaus des Steinbruchbesitzers an der Kuppe bei Eichenberg.
Das frei stehende Haus wurde aus dem hellen bis weißen Sandstein gefertigt.


Die Geschichte des Buntsandsteins ist dem im Vergleich zu anderen Gesteinen wenig attraktiven Sandstein nur schwer zu entlocken, weshalb sich nur sehr wenige Geologen diesem Gestein verschrieben haben. Das Gestein ist sehr gleichförmig, beinhaltet keine visuell schönen Mineralien und es gibt nur wenige, gute Aufschlüsse trotz des großen Verbreitungsgebietes.

Die anderen Gesteine - Muschelkalk und Keuper - die in die Trias gehören, sind im Spessart bis auf einen Erosionsrest bei Unterwittbach abgetragen worden.
 

Mineralien:
Der Buntsandstein äußerst arm an neugebildeten Mineralien. Verbreitet ist nur Calcit, der als weiße bis braune Kristalle (Skalenoeder) und Krusten in Spalten gebildet wurden. Weiter gibt es dabei den Formenschatz wie in Tropfsteinhöhlen zu beobachten, allerdings in sehr bescheidenem Umfang. Solche Bildung werden an geeigneter Stelle noch heute gebildet (z. B. neben dem Möbelgeschäft "Spilger" bei Obernburg, südlich von Obernburg oder auch aus Steinbrüchen bei Weibersbrunn). Diese Calcite zeigen auch eine sehr intensive gelbe bis rote Fluoreszenz und teilweise auch eine Phosphoreszenz (Nachleuchten).

Verbreitet sind auch Eisen- und Manganerze als synsedimentäre Bildungen lokal angereichert ("Eisensandsteinbank"). Diese enthalten dann erdigen bis glaskopfartigen Goethit und schlecht kristalline Manganoxide. Stellenweise versuchte man einen Abbau der Erze, was sich jedoch aufgrund der geringen Fe-Gehalte kaum lohnte.

Die verbreiteten Baryt-Gänge (auch Schwerspat genannt) im Sandstein wurden viel später aus hydrothermalen Lösungen in den Störungen ausgeschieden. Da sie bis in den Buntsandstein reichen, wurden sie später gebildet. Heute geht man von einem jurassischen bis kreidezeitlichen Alter aus. Die an vielen Stellen des Spessarts bergbaulich genutzten Gangzüge mit den reichen Schwerspat-Vorkommen von bis zu 5 m Mächtigkeit bestehen meist aus weißem Baryt ohne eine größere Vielfalt an Begleitmineralien.
 


Von den einst vielen Steinbruchbetrieben um Miltenberg existieren nur noch die Fa. Wassum und die Fa. Zeller.

Steinbruch der Fa. Wassum, Miltenberg
1904 gründete der Straßenbauunternhemer Friedrich Wassum einen Steinbruchbetrieb. Dieser wurde von Erich Wassum fortgeführt und wird heute von Thomas Wassum geleitet. In dem treppenförmig angelegten Steinbruch werden Werksteine gewonnen. Man bohrt senkrecht nahe nebeneinander ab und sprengt die großen Blöcke vorsichtig ab.
Steinbruch der Fa. Wassum, Miltenberg (Panorama-Bild)

Im eigenen Betrieb erfolgt das Sägen und die weitere Zurichtung zu den zahlreichen Produkten. Der Miltenberger Sandstein wird als "Roter Mainsandstein" gehandelt. Man gewinnt in dem kleinen Steinbruch nördlich von Miltenberg jährlich ca. 5.000 m³ Werkssandstein und stellt daraus Werksteine, Blockstufen, Restaurierungs- und Bildhauerarbeiten, Bossenverblender, Fassaden- und Fußbodenbeläge und Bruchsteine für die Gartengestaltung her. Referenzobjekte sind beispielsweise: Obermainbrücke und der Eiserne Steg in Frankfurt, die Erf-Brücke in Riedern, Bahnhof Schöllkrippen, Fa. NUKEM in Alzenau, Schloss Maisenhausen, diverse Kirchen, ....

Die braurote Farbe, die weißgraue Streifung und eine Pigmetierung aus Eisenoxiden machen den besonderen Reiz des Sandsteins aus. Der dickbankige Sandstein wird durch 2 Hauptkluftsysteme in klotzige Quader gegliedert. Die braunen Tüpfel im Sandstein sind wohl Pseudomorphosen von Eisenoxiden nach früheren Carbonaten (aus diesem Grund wurde der Sandstein früher "Pseudomorphosensandstein" genannt). Die bis zu 40 cm mächtigen, dünnplattigen Zwischenschichten aus Tonsteinlagen sind stellenweise reich an Muskovit. Stratigraphisch gehört der Miltenberger Sandstein heute zur in die höchste Calvörde(-Gelnhausen)-Folge und in die tiefere Bernburg(-Salmünster)-Folge.

Die Fa. Wassum, Miltenberger Natursteinwerk Peter Wassum GmbH, Im Söhlig 9, 63897 Miltenberg, Tel.: 09371/2781 betreibt neben dem Steinbruch eine Steinbearbeitung. Hier arbeiten derzeit ca. 30 Menschen in allen Betriebsteilen.

Zum Besuch fahre man in Miltenberg in Richtung Klingenberg, überquere am Bahnhof die Bahngleise und biege bei der nächsten Straße rechts ab ins Industriegebiet "Nord". Hier folge man der Beschilderung.
Betriebsgelände der Fa. Wassum, Miltenberg
Im weitläufigen Betriebsgelände steht ein geschmackvoll eingerichtetes Bürogebäude mit einem hübschen Ausstellungsraum, in dem man den Sandstein in seiner vollen Schönheit anschauen kann. Auf den Freiflächen werden die zugesägten und bearbeiteten Steinblöcke gelagert.
 


 
Steinbruch der Fa. Zeller (Umpfenbach) in Kirschfurt:
1890 wurde die die Fa. Franz Zeller gegründet; vorher war er Geschäftsführer der Fa. Winterhelt in Miltenberg. In der Gründerzeit groß geworden, beschäftigte man 1926 130 Mitarbeiter.
Werk Franz Zeller Umpfingen
Die Fa. Zeller (Franz Zeller KG Natursteinwerke, Eichenbühler Str. 11, 63930 Umpfenbach, Tel. 09378/777) betreibt in der 5. Generation mit ca. 50 Mitarbeitern noch heute in der Region 8 Steinbrüche, von denen der in Kirschfurt innerhalb des Spessarts liegt. Man stellt in einem neuen Produktionswerk in Umpfingen bei Miltenberg daraus eine große Vielfalt an Sandsteinprodukten her. Dies reicht von Restaurationen für historische Gebäude bis hin zu Fassadenelementen von Neubauten. Typische Arbeitsfelder sind Brücken, Krankenhäuser, Kirchen, chemische Industrie, Sparkassen und Banken, Villen, Einfriedigungen, Brunnen und Grabsteine.

Auch die Fa. Zeller wie Winterheld u. a. betrieb als Abbaumethode zur Felsgewinnung das Unterhöhlen. Dabei wurde am Wandfuß eine bis zu 2 m hohe Kerbe bis zu 10 m in den Fels geschlagen. Man ließ dabei Pfeiler stehen und stützte mit Holstempeln zusätzlich ab. Anschließend wurde mit Schwarzpulver diese Stützen weggesprengt, so dass die bis zu 50 m hohen Wände einstürzten. Dieses Verfahren führte infolge der nach "Gefühl" ausgelegten Sicherheiten zu Unfällen.

Heute sind die Abbauwände bis zu 10 m hoch. Man bohrt senkrechte Löcher in dichtem Abstand und sprengt dann die Blöcke ab. Auch werden große Blöcke durch Abkeilen gewonnen. Die so gewonnen Steine werden mittels Radlader, Bagger und Krane bewegt und dann ins Werk nach Umpfenbach verfahren.

Steinbruch Kirschfurt
Der große Steinbruch Kirschfurt mit den schön gebänderten Sandsteinen (nördliche Steinbruchwand im Januar 2008). Der Steinbruch gehört zu dem Miltenberger Industriewerk KG, Bürgstatt. Früher wurden mit einer Anlage Schotter gebrochen, die mit Schiffen auf dem Main abgefahren wurden. Es bestand Ende der 1970er Jahren eine Kapazität von ca. 400.000 t pro Jahr. Aufgrund von geänderten Anforderungen musste der Betrieb eingestellt werden.
Der hier gewonnene Sandstein wird als "Mainsandstein" bezeichnet. Er wurde weit geliefert und man kann ihn beispielsweise in folgenden Städten bewundern: Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Karlsruhe, Freiburg, Dortmund, Hamburg, Chemnitz, Lübeck, Berlin, Zürich, St. Petersburg, ...

Reduktionshöfe
Im Bild (Bildbreite ca 40 cm) oben sieht man kleine, weiße Flecken. Dabei handelt es sich um Reduktionshöfe. Diese entstanden, weil das färbende Eisenpigment im Sandstein kugelförmig um ein Zentrum - oft aus einem Erzkörnchen - weggeführt wurde. Der diesem zugrunde liegende Prozess ist bisher kaum verstanden, da diese Höfe besonders in geologisch alten Gesteinen ganz unterschiedlicher Art zu beobachten sind.

gebänderter Sandstein Tongallen und gezeichneter Sandstein
Im beeindruckenden Steinbruch Kirschfurt sind schön gezeichnete Sandsteine weit verbreitet. Hier wechseln helle Partien mit wenig Eisenoxiden mit sehr eisenreichen in schönder Schräg- und Kreuzschichtung ab. Ein großer Teil der Färbungen ist synsedimentär angelegt worden. Die großen, rotbraunen Tongallen belegen eine fluvatile Genese des Sandsteins (die gezeigten Blöcke wurden aus dem Produktionsprozess aussortiert). Insbesondere die Toneinschlüsse wittern sehr schnell aus und hinterlassen Löcher, die kaum ein Kunde in einer Fassade toleriert. 

Sandstein für Gabionen
Die Partien, die nicht zur Werksteingewinnung verwandt werden können, gehen in den Gartenbau oder werden zu Schrotten gebrochen, so dass man das bunte Gemisch aus unterschiedlich gefärbten Lagen zur Füllung von Gabionen verwenden kann. Das Material wird im Sand- und Kieswerk der Fa. Fritz Weber GmbH & Co. Miltenberger Industriewerke KG in Bürgstatt gebrochen und ausgesiebt. Die Reste werden dann zu einem scharfen, braunroten Brechsand aufgemahlen.


Die großen, alten und aufgelassenen Steinbrüche sind nicht ganz ungefährlich. Am 28.03.2005 stürzte eine größere Menge Gesteinbrocken bis zu einigen Tonnen Gewicht auf ein Autohaus in Miltenberg (siehe Main-Echo vom 29.03.2005 auf Heimat-Rundschau-Seite) und erzeugte hier Schäden.




Reistenhausen, eine einst berühmte Sandsteingemeinde am Main

(heute Ortsteil von Collenberg am Main)
Reistenhausen Sandsteinhaus
An der Hauptstraße in Reistenhausen: Sandsteinhäuser

Hier schaut der Sandstein aus allen Mauern.
Hier lebten die die Steinbarone der Arnolds und Henchs.
Hier gibt es alte Steinbrüche.
Hier wurden die Steine am Main behauen und auf Schiffe verladen.

Museums-Baustein
Baustein für 2 € zugunsten des Museums (Bildbreite 12 cm).

Hier gibt es ein im Werden begriffenes Heimatmuseum:
Der Förderverein zur Erhaltung der Bildstöcke und historischen Werte e. V. unterhält in einem Haus an der Brunnenstraße 27 (97903 Collenberg) ein Museum. Das Haus wurde als Donation von dem "Steinbaraon" Venantius Arnold um 1940 als Kindergarten an die Gemeinde vermacht. Im Jahr 2001 begann man mit der Einrichtung eines lokalen Museums zum Erhalt der Historie. Bei dem in einfachem Sandstein erreichtete Gebäudekomplex ist selbst das Hofplaster aus Sandstein gelegt. Im Innern sind historische Bilder und Werkzeuge der einstigen Steinhauerei ausgestellt.
Der Schwerpunkt ist sicher die handwerkliche Tradition des Ortes; derzeit werden textile Erzeugnisse und Fertigkeiten gezeigt. Die Öffnungszeiten (unregelmäßig) erfrage man bei der Gemeinde oder beim Trägerverein.
Museum Reistenhausen Fußboden Museum Reistenhausen Werkzeug
Das Museum direkt an der Durchgangsstraße von Miltenberg nach Kreuzwertheim (Kirschfurt nach Fechenbach).


Wenn man Reistenhausen besucht, dann versäume man nicht, sich auch den Friedhof mit vielen alten Grabsteinen aus Sandstein anzuschauen - darunter sind viele Steinhauer. Dieser Friedhof liegt nur wenige hundert Meter vom Museum entfernt am Hang.
Friedhof Reistenhausen Friedhof Reistenhausen
Sandstein in Vollendung.
Das monumentale Grabmahl der Arnolds (links) und der "Friedhof" für nicht mehr benötigte Grabsteine - außerhalb der Friedhofsmauer (rechts).





Der geologische Wanderweg an der Grenze zwischen Schöllkrippener Gneis, Zechstein und Buntsandstein:

Im Vorspessat, östlich von Schöllkrippen, wurde am Samstag, den 11. September 2010 der Kulturrundweg Schöllkrippen 2 "Streifzug durch die Erdgeschichte" zusammen mit dem Spessartbund Ortsgruppe Schöllkrippen eingeweiht. Unter reger Teilnahme von etwa 80 Besuchern aus der Umgbung* konnte im Anschluss der ca. 4 km lange Weg bei schönem Wetter begangen werden; Erläuterungen gaben die Herren Himmelsbach, Schlenke, Stühler und Lorenz. An der Strecke wurden 7 große Tafeln aufgestellt, die die lokale Geologie im regionalen Kontext darstellen. Der Weg fußt auf einem bereits vor 40 Jahren begründeten Lehrpfad von Dr. Gerhard Kampfmann; er ist somit der älteste Lehrpfad des Spessarts. 
Schöllkrippen 2 Eröffnung Menschen
Die Eröffnung des Rundweges fand bei ausgezeichnetem Wetter und musikalischer Unterhaltung durch die Kahlgründer Sänger statt. Der pyramidale Felsblock
links besteht aus dem Schöllkrippener Gneis. Rechts im Bild (von links) Akkordeonspieler der Kahlgründer Sänger, Dr. Gerrit Himmelsbach, Frau Hain, Bürgermeister
von Schöllkrippen Rainer Pistner, stellvertrende Landrätin Marianne Krohnen, Dr. Walter Mergner von den Bayerischen Staatsforsten und Joachim Lorenz (Foto
Helga Lorenz).

Der Beginn ist entweder vom Naturschwimmbad oder vom Hof Schabernack (Gaststätte; nahe an Vormwald) aus möglich. Der Weg ist leicht begehbar; der größte Höhenunterschied führt zum Standort der Alteburg, einer mittelalterlichen Motte. Entlang des Weges passiert der Wanderer den Schöllkripper Gneis (anstehend und als Felsblock), dann die Sedimente des Zechsteins (als dunkelbraune bis schwarze Tonsteine und Dolomit, darin eingestreut weißer Baryt (Schwerspat), einen eindrucksvollen Steinbruch im Unteren Buntsandstein (auch Heigenbrückener Sandstein, heute Calvörde-Formation genannt), ein kleines "Felsenmeer" und die Wasseraufbereitung von Schöllkrippen (Arsenproblematik). Das zugehörige blaue Faltblatt ist beim Archäologischen Spessartprojekt, der Gemeinde Schöllkrippen und beim Spessartbund Ortsgruppe Schöllkrippen erhältlich.
Wasserwerk Schöllkrippen
Die Teilnehmer der Schlussrunde während der Eröffnung hatten spontan die Gelegenheit,
das Wasserwerk von Schöllkrippen auch von Innen anschauen zu können. Der
Bürgermeister Rainer Pistner gab dazu ausführliche Erläuterungen.

Dabei ist der Sandsteinbruch am Röderhof (unweit der Rodberghütte des Spessartbundes) nach seiner Freistellung von den Bäumen durch die Bayerische Staatsforsten unter der Leitung von Herrn Schlenke besonders beeindruckend (als Geologe wünscht man sich aber, dass die östliche Hälfte des Steinbruches auch noch vom Baumbewuchs befreit wird). In der ca. 20 m hohen Felswand sind die typischen Merkmale des Buntsandsteines erkennbar: Schrägschichtungen, Tonklasten, Störungen und die sandige Verwitterung an der Oberfläche. Infolge der vielen Klüften und losen Felsen kann man nur davor warnen, ohne Schutzhelm an die stellenweise überhängende Steinbruchswand zu gehen.
Sandsteinsteinbruch am Röderhof
Die mächtige Felswand des Unteren Buntsandsteins im Steinbruch am Röderhof
östlich von  Schöllkrippen (Foto Helga Lorenz).

Die Wegführung durch auch außerhalb des Waldes eröffnet bei gutem Wetter zahlreiche Fernblicke in den Kahlgrund und damit auch zu anderen geologisch-mineralogischen Besonderheiten, wie z. B. zum Kalmus.
Blick zum Hahnekamm
Über dem Kalmus erhebt sich der aus Quarziten und Glimmerschiefern bestehende
Hahnenkamm (436 m), erkennbar an den Sendemasten.


*Die Schöllkrippener Bevölkerung hatte bis auf weinge Teilnehmer keine Zeit, da gleichzeitig der Spessartbund Ortgruppe Schöllkrippen auf eine 125jährige Geschichte zurück blicken konnte und dies an der Rodberghütte gefeiert werden musste.




Römermuseum Obernburg
Untere Wallstr. 14
Obernburg a. Main

Weihesteine Grundstein römischer Grabstein
Hier kann man römische Sandsteine anschauen:
Links: Eine bedeutende Sammlung von ca. 35 Weihesteinen aus beschrifteten Sandsteinen der Benefiziarien, von denen aber nur wenige ausgestellt sind.
Mitte: Der (Sand-)Stein mit der Inschrift zur Errichtung des Kastells Obernburg (heute würde man vom Grundstein sprechen)
Rechts: Der Leiter des Museums, Dr. Leo Hefner, erläutert die Bedeutung der Funde aus der obernburger Nekropole am Beispiel eines Grabsteines aus Sandstein in einer Nachbildung des eigentliches Grabes.
Ein Teil der ausgestellten Steine wurden aus Kirchen und Mauern gerettet (man hatte die behauenen Steine aus der römischen Produktion weiter verwandt). Die Steine waren nach der Herstellung in römischer Zeit weiß gekalkt worden, dann die Schrift farbig hervorgehoben und der Stein schön bunt bemalt worden - also völlig anders als heute.
Das kleine Museum zeigt im Gewölbekeller des Untergeschoßes einen Mithraskult, im EG die Steine und im 1. Obergeschoß die Keramiken, Münzen, Beschlagteile, Werkzeug, Glas und Neuerwerbungen.


Burg Partenstein
Ein eindrucksvolles Beispiel für die mittelalterliche Verwendung des hier anstehenden Heigenbrücker Sandsteins ist die Burg Partenstein, kanpp außerhalb und über dem Ort auf der Westseite auf einer Bergschulter gelegen. Wie man aus den Funden weiß, war auch diese Burg von ca. 30 x 20 m Größe im unteren Teil völlig aus dem Sandstein erstellt. Die Steine waren aus den wenig behauenen oder zugerichteten Steinen mit einem Kalkmörtel vermauert. Lediglich die Ecken waren aus großen Bossenquadern gefertigt, die man aus den dickeren Bänken herstellte. 

Hier hat der örtliche Geschichts- und Burgverein Partenstein in Zusammenarbeit mit der Archäologischen Spessartprojekt unter Leitung von Harald Rosmanitz neben den Ausgrabungen auch eine mittelalterliche Baustelle nachempfunden, so dass man sich eine Vorstellung machen kann, wie man z. B. die Mauersteine mit einem einfachen Kran angehoben hat. Das hölzerne Hebewerk wurde von einem Tretrad angetrieben, in dem ein oder mehrere Menschen laufen mussten. Zum jährlichen Burgfest wird die Funktion vorgeführt.

Tretrad am Kran
Das Tretrad mit einer Last aus Sandstein, aufgenommen am 26.06.2011.
 

Literatur:
ALBERTI, F. v. (1834): Beitrag zu einer Monographie des Bunten Sandsteins, Muschelkalks und Keupers, und die Verbindung dieser Gebilde zu einer Monographie.- ohne Abb., 366 S., 2 gefaltete Tafeln in Umschlagklappe, [J. G. Cotta´schen Buchhandlung]Stuttgart. Reprographischer Nachdruck von 1998 mit einem Vorwort und einer Biographie (46 S.) im Anhang, Friedrich Alberti-Stiftung der Hohenloher Muschelkalkwerke, Ingelfingen.
Anonym (1967): Bericht über die 88. Tagung des Oberrheinischen Geologischen Vereins e. V. in Aschaffenburg.- Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins N. F. 49, S. 5 - 9, [E. Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung] Stuttgart.
Autorenkollektiv (1964): Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern 1:500000.- 2. Aufl., 343 S., München.
Autorenkollektiv (1996): Geologische Karte von Bayern 1:500000 mit Erläuterungen.- 4. neubarbeitete Aufl., 329 S., 61 Abb., 21 Tab., 8 Beil., [Bay. Geolog. Landesamt] München.
BACKHAUS, E. (1964): Zur Frage der Einwirkung des Pleistozäns auf dem Buntsandstein in Odenwald und Spessart.- Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 116, 3. Teil, S. 984 - 985, Hannover, [Verl. F. Enke] Stuttgart.
BACKHAUS, E. (1967): Beiträge zur Geologie des Aschaffenburger Raumes.- Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V. 10, 260 S., Aschaffenburg.
BACKHAUS, E. (1967): EXCURSIONSFÜHRER zur 88. JAHRESTAGUNG des OBERRHEINISCHEN GEOLOGISCHEN VEREINS vom 28. März - 1. April 1967 in Aschaffenburg.- Nachrichten des Naturwissenschaftlichen Museums der Stadt Aschaffenburg, Heft 74, 113 S., Aschaffenburg.
BERBERICH, L. (1990): 100 Jahre Franz Zeller Natursteinwerke 63897 Miltenberg.- Festschrift anläslich der 100-Jahr-Feier am 14. und 15. September 1990, 48 S., 54 meist farb. Abb., [Caruna Druck] Miltenberg.
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Kerzenhalter aus Sandstein
Ein Kerzenhalter aus Miltenberger Sandstein der Fa. Zeller, Umpfenbach
hergestellt 2010.


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