Meine Frau Helga Lorenz auf unserem
unscheinbaren Börsenstand auf der 26. Börse
(links auf den Stuhl sitzend) am 06.05.2007
Die seit nunmehr 30 Jahren stattfindene, überregional bekannte Mineralien-Börse sollten Sie am
Samstag, 12. Mai 2012,
11 - 17 Uhr
und Sonntag, 13. Mai 2012, 10 - 17 Uhr
in der f.a.n. frankenstolz arena (früher Unterfrankenhalle) in Aschaffenburg besuchen.
Die f.a.n. frankenstolz arena an der Seidelstraße in Aschaffenburg
(früher Unterfrankenhalle) liegt neben der Berufsschule
im Stadtteil Leider, neben der westlichsten der drei Mainbrücken
Aschaffenburgs. Die Anfahrt ist einfach, weil man einfach nur der
Ringstraße in Aschaffenburg folgen muss. Komfortable - weil überdachte
- Parkplätze stehen im nur 20 m entfernten Parkdeck in ausreichender
Anzahl und kostenlos zu Verfügung.
Das Angebot der ca. 50 Aussteller aus nah und fern erstreckt sich über
Die fan-frankenstolz arena in Aschaffenburg im Maigrün des trockenen und außergewöhnlich warmen 8. Mai 2011 |
Stand von Joachim Lorenz mit den Mineralien, Gesteinen und den gerahmten Bildern mit Mineralien und Gesteinen |
Der außergewöhnliche Stand von Armin Schöler aus Frankfurt: völlig ohne Schmuck und ausschließlich Mineralien aus Namibia, davon 90 % aus dem weltberühmten Kupfererzbergwerk von Tsumeb- welch ein klingender Name! |
Der Stand von Kerstin Klein (Fa. Atlantis) aus Schaafheim |
Die Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins - hier Winfried Hahn und Barbara Roth - stellen das Personal an der Kasse. |
Peter Völker - und sein Sohn Patrick - organisiert zusammen mit dem Sportamt der Stadt Aschaffenburg die Mineralienbörse seit vielen Jahren, einschließlich Auf- und Abbau. |
Der Newcomer. Max Rettinger aus Hösbach probierte 2011 erstmals einen eigenen Stand. |
Aus dem Angebot: Am Stand von Andreas Völker gab es bis zu 4 cm große Alamandine von der Autobahnbaustelle bei Waldaschaff, Bildbreite 13 cm. |
Das wohl beste noch vorhandene Stück eines mit Braunit imprägnierten Rhyoliths, darin eine Druse mit Carbonaten und darauf die kleinen Sailaufit-Kristalle als glänzende, schwarze Kruste, Bildbreite 13 cm. |
Eine Erinnerung aus früheren Tagen: Hermann Urner (sitzend, mit seinem "Markenzeichen", dem Hut, der er praktisch nie ablegt) mit den großen Ametyhsten aus Uruquay auf der Mineralien-Börse 2001 |
| Preis: ....
€ Überlegungen zu den Preisen auf den Mineralienbörsen Der Aussteller muss wie jeder Geschäftsmann vielfältige Kosten in die Preise einrechnen. Handelsware muss man kaufen; auch dies kann ein großer Aufwand sein. Viele Händler fahren oder fliegen weite Strecken zum Ankauf von Mineralien und Sammlungen. Selbst gefundene Steine müssen gesucht, gefunden, formatiert, gesäubert, bestimmt, beschriftet und in eine Schachtel gelegt werden. Dazu gehört in der Regel ein Sammlungszettel. Unter Umständen sind weitere Schritte wie das Schleifen und Polieren notwendig. Zu Hause muss er sich zunächst beim Ausrichter schriftlich anmelden und in der Regel die Kosten im Voraus überweisen. Dann muss er zu Hause die Stücke so einpacken, dass diese keinen Schaden nehmen. Dann muss man die Geräte richten, die man für den Stand benötigt: Lampen, Visitenkarten, Verlängerungen, Decken, Regale, Kartons, Transportbehälter, Preisschilder, Verpackungsmaterial, Dekoration, Sackkarre (oder so was ähnliches) usw., bis hin zu einer Werkzeugkiste für alle Fälle, schließlich wollen Sie ja eine Augenweide sehen. Dann muss er alles in ein Fahrzeug einladen, sichern, tanken und anfahren. Dies können leicht hunderte von km sein und entsprechend viel Zeit kosten. Dann kommt das Ausladen und der Transport in die Halle. Anschließend muss man irgendwo parken, was ist den Regel teuer ist. Der Aufbau eines Börsenstandes dauert in der Regel einige Stunden. Dann muss man am Stand präsent sein, in der Regel müssen dies 2 Personen ausführen, so dass man wechseln oder sich vertreten kann. Hinzu kommen bei mehrtägigen Veranstaltungen noch die Übernachtungskosten, denn man muss ja irgendwo schlafen. Hinzu kommt ein Mehraufwand für die Verpflegung, das Essen und Trinken. Nach dem Ende der Veranstaltung muss wieder abgebaut, eingepackt, eingeladen und nach Hause gefahren werden. Auch hier muss man die Gegenstände verstauen - bis zur nächsten Börse. Wenn Sie jetzt denken, das war´s dann kennen Sie die deutsche Bürokartie noch nicht, denn Sie müssen je nach Größe ihres Geschäfts noch eine Buchführung anhängen und das Ganze so dokumentieren, so dass die Finanzverwaltung das akzepiert. Dann dürfen Sie für die Gewinne - wenn Sie denn einen gemacht haben - Steuern bezahlen. Und Sie tragen dabei noch ein nicht unerhebliches Risiko für die Gefahr, dass ein Stück zerbricht, dass es gestohlen wird oder dass Ihnen einer Ihrer Ausrüstungsgegenstände verschleißt oder auch kaputt geht. Und wenn Sie diese Arbeitsstunden mit dem Lohn einer Reinigungsfachkaft ("Putzfrau") multiplizieren, so dass Sie auch einen Verdienst haben und diese Kosten auf die verkaufte Ware aufschlagen, dann wirde der Kunde fragen, warum das so "teuer" ist. Viele Menschen sind eben die Preise der großen Discounter gewöhnt, deren Produkte mannlos oder Niedriglohnländern gefertigt werden. Dies gilt auch für die Schmuckbranche (auch auf den Mineralienbörsen), denn was glauben Sie, wer in Deutschland eine Kette aus geschliffenen Steinen für 5 € herstellen kann? Jetzt können Sie sich vorstellen, wieviel Arbeit hinter einem Börsenstand steckt. Und warum das soundsoviel Euro kostet*. |
Hier erhalten Sie auch Informationen zu Fundstellen im Spessart, Informationen zu lokalen Treffs mit Gleichgesinnten im Rahmen des Naturiwssenschaftlichen Vereins Aschaffenburg e. V. und weiteren Aktivitäten.
Eintritt: Erwachsene 3 €
Mitglieder des Naturwiss. Vereins Aschaffenburg e. V., Schüler
und Jugendliche reduzierter Eintritt von 1 €
Veranstalter: Stadt Aschaffenburg und Naturwissenschaftlicher Verein
weitere Info, insbesondere für Aussteller durch Peter Völker (http://www.aschaffenburger-mineralienbörse.de) (0 60 73 / 74 24 59 3).
Unser Stand am 07.05.2011 mit Helga Lorenz
Zusätzlich finden Sie mich mit meiner Frau Helga
auf der
Mineralienbörse in Eppelheim (Heidelberg)
und auf den
Mineralientagen in München 2012.
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