Die 31. Aschaffenburger Mineralienbörse -
12.-13.05.2012

Plakat Aschaffenburger Mineralienbörse Ansprache Oberbürgermeister
Begrüßung der Aussteller zur 30. Mineraliennörse am 07.05.2011 in der f.a.n. frankenstolz arena;
v. li. Dr. Willi Reiland (ehemaliger Oberbürgermeister), Peter Völker (Naturwissenschaftlicher Verein), amtierender Oberbürgermeister Klaus Herzog.


Die 30. Mineralienbörse 2011 litt unter dem außergewöhnlich warmen und sehr sonnigen Wetter - völlig ohne Wolken am Himmel - eine sonnige und trockene Periode des Frühjahrs, die seit Mitte April 2011 andauert.
Da denkt man normalerweise an Wandern, Eis essen oder Schwimmbad. Von der Trockenheit noch mehr betroffen ist die Landwirtschaft und die Schiffahrt. Die Besitzer von Solaranlagen freuen sich über die lange Sonnenscheindauern. Eine Mineralienbörse bei 27° C hatten wir sicher noch nicht. Aber so ist eben das Wetter: chaotisch.

 

Mineralienbörse in der Frankenstolzarena

Mineralienbörse Aschaffenburg - mein Stand
Meine Frau Helga Lorenz auf unserem unscheinbaren Börsenstand auf der 26. Börse
(links auf den Stuhl sitzend) am 06.05.2007


Die seit nunmehr 30 Jahren stattfindene, überregional bekannte Mineralien-Börse sollten Sie am

Samstag,  12. Mai 2012, 11 - 17 Uhr
und Sonntag, 13. Mai 2012, 10 - 17 Uhr

in der f.a.n. frankenstolz arena (früher Unterfrankenhalle) in Aschaffenburg besuchen. 

f.an. frankenstolz arena

Die f.a.n. frankenstolz arena an der Seidelstraße in Aschaffenburg (früher Unterfrankenhalle) liegt neben der Berufsschule im Stadtteil Leider, neben der westlichsten der drei Mainbrücken Aschaffenburgs. Die Anfahrt ist einfach, weil man einfach nur der Ringstraße in Aschaffenburg folgen muss. Komfortable - weil überdachte - Parkplätze stehen im nur 20 m entfernten Parkdeck in ausreichender Anzahl und kostenlos zu Verfügung.

Das Angebot der ca. 50 Aussteller aus nah und fern erstreckt sich über

Foto-Galerie mit Eindrücken der aschaffenburger Mineralienbörse:
fan-arena
Die fan-frankenstolz arena in Aschaffenburg im Maigrün des trockenen und
außergewöhnlich warmen 8. Mai 2011
Tisch
Stand von Joachim Lorenz mit den Mineralien, Gesteinen und den gerahmten
Bildern mit Mineralien und Gesteinen
Tsumeb Mineralien
Der außergewöhnliche Stand von Armin Schöler aus Frankfurt: völlig ohne
Schmuck und ausschließlich Mineralien aus Namibia, davon 90 % aus dem
weltberühmten Kupfererzbergwerk von Tsumeb- welch ein klingender
Name!
Tische in der Halle
Der Stand von Kerstin Klein (Fa. Atlantis) aus Schaafheim
Kasse
Die Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins - hier Winfried Hahn und
Barbara Roth - stellen das Personal an der Kasse.
Peter Völker
Peter Völker - und sein Sohn Patrick - organisiert zusammen mit dem
Sportamt der Stadt Aschaffenburg die Mineralienbörse seit vielen Jahren,
einschließlich Auf- und Abbau.
Max Rettinger
Der Newcomer. Max Rettinger aus Hösbach probierte 2011 erstmals einen
eigenen Stand.
Almandin
Aus dem Angebot: Am Stand von Andreas Völker gab es bis zu  4 cm große
Alamandine von der Autobahnbaustelle bei Waldaschaff, Bildbreite 13 cm.
Sailaufit
Das wohl beste noch vorhandene Stück eines mit Braunit imprägnierten Rhyoliths,
darin eine Druse mit Carbonaten und darauf die kleinen Sailaufit-Kristalle als
glänzende, schwarze Kruste, Bildbreite 13 cm.
Hermann Urner
Eine Erinnerung aus früheren Tagen: Hermann Urner (sitzend, mit seinem
"Markenzeichen", dem Hut, der er praktisch nie ablegt) mit den großen
Ametyhsten aus Uruquay auf der Mineralien-Börse 2001


Hier finden Sie wie jedes Jahr auch meinen (Joachim LORENZ), kleinen Stand, der einzige mit einem ausschließlich lokalen Angebot an Mineralien und auch Gesteinen aus dem Spessart und etwas Literatur (Bestückung 2011): und das alles zu wirklich sehr fairen Preisen!
Die Einnahmen werden ausschließlich dazu verwandt, die Kosten für weitere Analysen zu bestreiten. Deshalb sind alle Mineralien richtig bestimmt und es ist das drin, was draufsteht bzw. was auf dem Zettel steht.


Preis: .... €

Überlegungen zu den Preisen auf den Mineralienbörsen


Der Aussteller muss wie jeder Geschäftsmann vielfältige Kosten in die Preise einrechnen.

Handelsware muss man kaufen; auch dies kann ein großer Aufwand sein. Viele Händler fahren oder fliegen weite Strecken zum Ankauf von Mineralien und Sammlungen. Selbst gefundene Steine müssen gesucht, gefunden, formatiert, gesäubert, bestimmt, beschriftet und in eine Schachtel gelegt werden. Dazu gehört in der Regel ein Sammlungszettel. Unter Umständen sind weitere Schritte wie das Schleifen und Polieren notwendig.

Zu Hause muss er sich zunächst beim Ausrichter schriftlich anmelden und in der Regel die Kosten im Voraus überweisen. Dann muss er zu Hause die Stücke so einpacken, dass diese keinen Schaden nehmen. Dann muss man die Geräte richten, die man für den Stand benötigt: Lampen, Visitenkarten, Verlängerungen, Decken, Regale, Kartons, Transportbehälter, Preisschilder, Verpackungsmaterial, Dekoration, Sackkarre (oder so was ähnliches) usw., bis hin zu einer Werkzeugkiste für alle Fälle, schließlich wollen Sie ja eine Augenweide sehen.
Dann muss er alles in ein Fahrzeug einladen, sichern, tanken und anfahren. Dies können leicht hunderte von km sein und entsprechend viel Zeit kosten. Dann kommt das Ausladen und der Transport in die Halle. Anschließend muss man irgendwo parken, was ist den Regel teuer ist. Der Aufbau eines Börsenstandes dauert in der Regel einige Stunden. Dann muss man am Stand präsent sein, in der Regel müssen dies 2 Personen ausführen, so dass man wechseln oder sich vertreten kann. 
Hinzu kommen bei mehrtägigen Veranstaltungen noch die Übernachtungskosten, denn man muss ja irgendwo schlafen. Hinzu kommt ein Mehraufwand für die Verpflegung, das Essen und Trinken.
Nach dem Ende der Veranstaltung muss wieder abgebaut, eingepackt, eingeladen und nach Hause gefahren werden. Auch hier muss man die Gegenstände verstauen - bis zur nächsten Börse.
Wenn Sie jetzt denken, das war´s dann kennen Sie die deutsche Bürokartie noch nicht, denn Sie müssen je nach Größe ihres Geschäfts noch eine Buchführung anhängen und das Ganze so dokumentieren, so dass die Finanzverwaltung das akzepiert. Dann dürfen Sie für die Gewinne - wenn Sie denn einen gemacht haben - Steuern bezahlen.
Und Sie tragen dabei noch ein nicht unerhebliches Risiko für die Gefahr, dass ein Stück zerbricht, dass es gestohlen wird oder dass Ihnen einer Ihrer Ausrüstungsgegenstände verschleißt oder auch kaputt geht.
Und wenn Sie diese Arbeitsstunden mit dem Lohn einer Reinigungsfachkaft ("Putzfrau") multiplizieren, so dass Sie auch einen Verdienst haben und diese Kosten auf die verkaufte Ware aufschlagen, dann wirde der Kunde fragen, warum das so "teuer" ist. Viele Menschen sind eben die Preise der großen Discounter gewöhnt, deren Produkte mannlos oder Niedriglohnländern gefertigt werden. Dies gilt auch für die Schmuckbranche (auch auf den Mineralienbörsen), denn was glauben Sie, wer in Deutschland eine Kette aus geschliffenen Steinen für 5 € herstellen kann?

Jetzt können Sie sich vorstellen,  
wieviel Arbeit hinter einem Börsenstand steckt.
Und warum das soundsoviel Euro kostet*.


Hier erhalten Sie auch Informationen zu Fundstellen im Spessart, Informationen zu lokalen Treffs mit Gleichgesinnten im Rahmen des Naturiwssenschaftlichen Vereins Aschaffenburg e. V. und weiteren Aktivitäten.

Eintritt: Erwachsene 3 €
            Mitglieder des Naturwiss. Vereins Aschaffenburg e. V., Schüler und Jugendliche reduzierter Eintritt von 1 €

Veranstalter: Stadt Aschaffenburg und Naturwissenschaftlicher Verein

weitere Info, insbesondere für Aussteller durch Peter Völker (http://www.aschaffenburger-mineralienbörse.de) (0 60 73 / 74 24 59 3).

Stand von J. Lorenz 2011
Unser Stand am 07.05.2011 mit Helga Lorenz

 

Zusätzlich finden Sie mich mit meiner Frau Helga auf der
Mineralienbörse in Eppelheim (Heidelberg) und auf den

Mineralien
tagen in München 2012.




*Früher stellte ich Micromounts mit selbst gefunden Mineralien aus dem Spessart in kleinen Döschen her. Schön montiert, gereinigt, mit einem individuell gedruckten Zettel und zweifelsfrei richtig bestimmt. Der Aufwand war hoch und ich verlangte 1 bis 2, manchmal auch 3 € für ein Döschen. Aber manche Kunden versuchten bei dem kleinen Preis, der gerade die Selbstkosten für Döschen, Montagekitte und Zettel deckt, noch zu handeln, insbesondere wenn man mehrere Döschen kaufte. So stellte ich dies ein, weil das dann sinnlose Diskussionen brachte und mit der nicht verhandenen Gewinnspanne keine Kostendeckung zu erreichen war.  


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