Die 50. Heidelberger Rhein-Main-Neckar-Mineralienbörse
am Sonntag, den 17.03.2013 in Walldorf (Baden)!
 
Plakat Walldorf 2013
Das Plakat der Börse für 2013.

 
Panorama-Blick Eppelheim Mineralienbörse
Früher:
Blick in die Rhein-Neckar-Halle in Eppelheim mit der Mineralienbörse am 21.03.2010.

Unser Stand befand sich am rechten Rand des linken Drittels des Bildes
.


Hinweisschilder   Halle Eppelheim
 


Bergkristall
Der Inbegriff für den Kristall schlechthin: Bergkristall. Unterschiedlich
orientierte und ganz leicht angelöste Kristalle aus einem Vorkommen
in den Erongo-Bergen, Namibia,  Bildbreite 12 cm, Sammlung
Atlantis Kristalle, Kerstin Klein, Schaafheim.


Die Heidelberger Rhein-Neckar-Mineralienbörse in der Rhein-Neckar-Halle in Eppelheim (bei Heidelberg) ist eine der ältesten Veranstaltungen dieser Art in Deutschlands und es ist aufgrund des Wirkens der Mitglieder der Mineralien- und Fossilienfreunden Rhein-Neckar e. V. unter der Leitung von Herrn Heinrich Wernz eine der besten Börsen in Deutschland.
Da die Halle in Eppelheim nicht mehr den Anforderungen entspricht und 2012 geschlossen wurde, wird die Veranstaltung 2013 in der

Sporthallen des Schulzentrums
(Theodor-Heuss-Realschule)
Schwetzinger Straße 95,
59190 Walldorf (Baden)


stattfinden. Hier ist ausreichend Parkraum vorhanden (GPS-Koordinaten N 49° 18,852´, E 8° 38,269´).

Über 160 Aussteller sind anwesend. Und etwa 1.500 zahlende Besucher. Die Börse zeichnet sich durch ein ausgewogenes Angebot an Mineralien, Gesteinen, Fossilien und Zubehör aus. Neben Individualschmuck sind auch noch zahlreiche Sammler vertreten, die eigene Funde zu moderaten Preisen anbieten.
Der Anteil an Massenschmuck, Kunstgewerbe und Heilsteine ist geringer als auf vergleichbaren Veranstaltungen. Gerade deshalb finden sich hier namhafte Händler ein und bieten hervorragende Stufen, Zubehör und Literatur zum Kauf an. Vorträge und eine Ausstellung runden die Veranstaltung ab.
Reichlich Parkplätze vor der Halle, gute Vorträge und kleine  Mahlzeiten runden das vielfältige Angebot ab.


Wir sind am Stand Nr. ??? (Kategorie Sammler), mit einem ausgesuchten Angebot an antiquarischen Büchern zur Geologie, Bergbaukunde, anorganischen Chemie, Mineralogie, Fossilien, Geographie und verwandte Themen, darunter auch "Schätze" wie Leonhard´s fünfbändiges Werk zur Geologie. Dazu das Buch "Spessartsteine",  mit dem "Spessart-Führer" und dem Porphyr-Buch präsent.  


Sonntag, 17.03.2012, 9 - 17 Uhr

2012 war es die letzte Mineralienbörse in der Halle in Eppelheim, da Bausubstanz eine Restaurierung erfordert. Das Wetter am Samstag zum Aufbau war sonnig und warm, am Börsentag regnete es zeitweise, so dass man von einem optimalen Wetter für den Besuch einer Mineralien-Börse sprechen kann:  

Börsenstand Lorenz
Unser kleiner Stand Nr. 121 mit Helga Lorenz auf der Mineralienbörse in Eppelheim am 18.03.2012. Neben Büchern hatten wir auch Mineralien und Gesteine aus dem Spessart dabei. Dazu noch Mineralien aus der ganzen Welt als Komissionsware.

Achate Jeckel
Am Stand von Peter Jeckel aus Worms sah man neben reichlich Achat-Literatur auch
permische Stromatolithen. Als Blickfang war eine riesige Achatscheibe mit einer finalen
Calcit-Füllung ausgestellt.
Weber aus Hainburg
Klaus Weber aus Hainburg überbrückt eine Flaute mit dem Lesen im Spessart-Führer
Kristalle Schilling
Am Stand von Klaus Schilling aus Speyer gibt es ein Programm zum Zeichnen von
Kristallen - mit einem PC. Selbst Zwillinge und Epitaxien lassen sich damit darstellen
Keller Eppelheim
Im Keller der Halle ist der Gang zum 2. Treppenraum ebenfalls mit Tischen bestückt


Impressionen von früheren Börsen

antiquarische Bücher Eppelheim Joachim & Helga Lorenz
Helga und Joachim Lorenz an unserem Stand im Sammler-Bereich
auf der Mineralienbörse in Eppelheim
mit den antiquarischen Büchern, aufgenommen am 21.03.2010, rechts von Herich Wernz
.

Lithophysenbuch
Joachim Lorenz im Gespräch, in der Hand das neue Buch
"Achate in Rhyolithkugeln" (über 400 Seiten),
daneben der Autor Dr. Peter Wörner.

Blick in Halle  Satnd Lorenz
Die Mineralienbörse in Eppelheim am 20.03.2011 bei strahlend blauem Himmel; rechts unser Stand mit Helga Lorenz

Phantom
Farbloser Quarzkristall mit einem Phantom, d. h. während des Wachstums bildeten such auf dem Kristall andere Mineralien, die beim weiteren Kristallisieren eingeschlossen wurden. Dieser Vorgang wiederholte sich mehrfach, so dass die früheren Stadien schemenhaft nachgezeichnet werden, Bildbreite 1,5 cm, gefunden bei Corinto, Bransilien, Sammlung Atlantis Kristalle, Kerstin Klein, Schaafheim.





Der Veranstalter:
Die Mineralien- und Fossilenfreunde Rhein-Neckar
e. V.

Vorstandschaft
2013 waren die ersten Neuwahlen unter den über 50 Mitgliedern notwendig,
so dass sich die neue Vorstandschaft so zusammen setzt.

Für das Jahr 2013 ist folgendes Programm vorgesehen:
1. Halbjahr 2013



Der Verein:
Verein
Das Grunppenbild vom 14. Januar 2011* (von Joachim Lorenz).

Die Mitglieder des neu gegründeten Vereins bei der ersten Versammlung am 14.01.2011 im Versammlungsraum im 1. OG der Turnhalle des Gymnasiums in Walldorf, Schwetzinger Str. (mit einem sehr großen Parkplatz davor).

Am 11.2.2011 wurde den über 30 Teilnehmern ein Vortrag mit dem Thema "Thors und Tin" ein Bericht über das Dartmoor in Großbritannien geboten. Jürgen Greiner zeigte Bilder, Karten und historische Aufnahmen der kargen Kulturlandschaft mit den Weidetieren, die er bei den zahlreichen Wanderungen aufnehmen konnte.

Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm weist neben Vorträgen auch Exkursionen auf [mehr als PDF-Datei]. Für das 2. Halbjahr finden Sie das Programm hier als PDF-Datei zu herunter laden.


Für das Jahr 2012 ist folgendes Programm vorgesehen:
Veranstaltungen 1-1012
 

Am frostig kalten Freitag, den 10.01.2012 konnten ca. 30 Zuhörer einen Vortrag der Sonderklasse anschauen (fast 1 Jahr nach der Gründung). Der Sachverständige für Sprengtechnik Dipl.-Ing. Manfred Krämer aus Homburg an der Saar informierte die Mitglieder des Vereins über die allgemeine Sprengtechnik. Von der Geschichte über Sprengstoffe bis zum prkatischen Ausführen im Steinbruch und unter Tage wurde der Bogen gespannt. Wir erfuhren aus berufenem Mund aus was die Sprengmittel bestehen, wie man Sprengmeister wird, wie man die Bohrungen anbringt und wie warum gezündet wird. Und welche Gefahren Sprengschwaden für Sammler darstellen können. Am Ende wurden Kurzfilme über beeindruckende Sprengungen vorgeführt! Jetzt wissen alle anwesenden Mitglieder, wie man sprengen könnte, so man hätte und dürfte ...

Sprengvortrag
Herr Krämer beim Vortrag in der Theodor-Heuss-Realschule Walldorf am 11.2.2012


Leitung des Vereins:
Rudolf Metz
Pestalozzistr. 5
76689 Karlsdorf-Neuthard
Tel.: 0 72 51 / 42 35 7
email: rudolf.metz[at]gmx.de

Die eigene Internetpräsenz ist derzeit im Aufbau.



Exkursion 2012 nach Sailauf
Mineralien- und Fossilienfreunde Rhein-Neckar
Infolge der außergewöhnlich guten Fundsituation in Sailauf kamen die Mineralien- und Fossilienfreunde Rhein-Neckar in allen Altersstufen sehr kurzfristig am 20.10.2012 in den bekannten Steinbruch in der Hartkoppe bei Sailauf. Hier fanden wir auf der untersten Sohle am Bagger noch reichlich Gangstücke im noch vorhandenen Haufwerk. Die höffigen Stücke waren leider nicht so leicht zu bergen. Immer wieder mussten bis zu 250 kg schwere Felsbrocken gemeinschaftlich weggeschafft werden. Mit Brechstangen, Hämmern und Schaufeln wurden einige Tonnen des harten Gesteins bewegt. Und alle Teilnehmer konnten in dem Gangmaterial hübsche Belegstücke mit in die Rücksäcke und Transportkarren packen. Leider war ein erhelblicher Teil der Stücke durch die Sprengung so rissig, dass nur kleine Teile des Ganginhalts geborgen werden konnten. Insbesondere die Fluorite waren erheblich geschädigt. Neben reichlich Calcit konnten gesehen werden: Rhodochrosit, Hämatit, Braunit, Seladonit, Karyopilit, Mangancalcit, Illit, Todorokit, Kutnahorit und Arseniosiderit.  
Gang im Haufwerk  Mototsäge im Einschatz
Walter neben einer mineralisierten Kluft mit zahlreichen Drusen. Jürgen Greiner sägt (vorbildlich geschützt) mit der lauten Motorflex die mitnehmenswerten Abschnitte einfach ab! Die Staubpartikel bildeten in der feuchten Luft des Steinbruchs als Kondensationkeime und wirkten daher noch viel mehr als der eigentliche Staub. 
Nach etwa 4 Stunden schweißtreibender Arbeit mussten die Teilnehmer die Steine aus dem Steinbruch tragen und ziehen. Zur Stärkung und zum Ausklang fuhren wir dann in den Biergarten im nahen Sämenhof zwischen Sailauf und Rottenberg. 


*auf Wunsch sende ich das Bild in hoher Auflösung zu.

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