von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main
Blick von der Feldkahler Höhe nach Süden
Der in Tal gelegene Ort Wenighösbach als Teil der Gemeinde
Hösbach, von Süden aus gesehen (Panoramabild): Über der
Kirche erkennt man den bewaldeten Hügel des Gräfenberges, weiter
links in der Senke liegt Rottenberg (nicht sichtbar). Im Tal rechts liegt
Hösbach.
Am Sternberg bei Wenighösbach (Gemeinde Hösbach bei Aschaffenburg) steht ein unscheinbares, aber petrographisch sehr merkwürdiges Gestein an. Dazu existiert ein sehr ausführliches und umfangreiches Schrifttum (MATTHES 1963:43f; MATTHES & OKRUSCH 1965:100-102; OKRUSCH & SCHUBERT 1986:31-36; NASIR (1990:181ff); OKRUSCH & WEINELT 1965:83ff; OKRUSCH & WEBER 1996:168, Okrusch et al. 2011, S. 165, Aufschluss Nr. 47).
Hösbachit, angeschliffen und poliert, Bildbreite ca. 15 cm
Das nach heutiger Nomenklatur als Chlorit-Hornblende-Fels zu bezeichnende Gestein wurde von MATTHES & OKRUSCH 1965 als „Hösbachit“ nach dem Fundort bei Hösbach (Wenighösbach) als "Hösbachit" bezeichnet. Im Spessart ist es heute das einzige bekannte Vorkommen. Leider existiert im sehr kleinen Verbreitungsgbiet zur Zeit kein guter Aufschluss (Steinbruch oder Felsen), so dass das Gestein nur in Lesesteinen gewonnen werden kann.
Hösbachit, Bruchfläche, Bildbreite ca. 10 cm
Das im Handstück (siehe Bild oben) unscheinbare und wenig attraktive Gestein zeigt im Anbruch eine narbig-rauhe Oberfläche. Bei näherer Betrachtung erkennt man die kreuz und quer verwachsenen Amphibolstengel, während der Chlorit kaum ins Auge fällt. Selten sind kleine Talk-Schüppchen als glänzende Stellen zu erkennen. Eine Gefügeregelung oder bevorzugte Spaltbarkeit ist nicht vorhanden. Die Farbe ist im frischen Anbruch grünlich-grau bis grünlich-schwarz. Bei der Bearbeitung fällt die geringe Druckfestigkeit - aber die große Zähigkeit auf. Beim Anschlagen mit dem Hammer wird der Mineralfilz leicht eingedrückt, ohne dass die auftretenden Kräfte zu einer Spaltung des Gesteins führen. Die Schlagspuren bleiben als helle Dellen erhalten.
Der Mineralbestand des frischen Gesteins setzt sich zusammen aus (Modal-Analyse): Amphibol 40 -70, Chlorit 20 - 45, Talk 2 - 10, Erze 1 - 7 und Apatit 0 - 2%.
Die chemischen Analysen erbrachte folgende, durchschnittliche Zusammensetzung
(Hauptbestandteile und Spurenelemnte):
| Hauptbestandteile: | Gehalt in Gew.-%: | Spurenelemente: | Gehalt in ppm: |
| SiO2 | 44,4 - 47,8 | Ba | 15-30 |
| Al2O3 | 8,1 - 11,1 | Ce | 10-30 |
| Fe2O3 | 3,13 - 4,5 | Co | 75-110 |
| FeO | 6,4 - 9,2 | Cr | 900-1800 |
| MnO | 0,18 -0,2 | Nb | 3-5 |
| MgO | 18,7 - 22,5 | Ni | 500-1200 |
| CaO | 5,13 - 8,4 | Sc | 10-22 |
| Na2O | 0,06 - 0,77 | Sr | 25-45 |
| K2O | 0,1 - 0,18 | V | 120-140 |
| TiO2 | 0,2 - 0,7 | Y | 15-30 |
| P2O5 | 0,05 - 0,15 | Zr | 20-90 |
| H2O | 4,2 - 4,85 |
Nach chemischen Analysen der einzelnen Mineralien handelt es sich bei den Mineralphasen um cummingtonitische und aktinolithische Hornblende, Klinochlor und Talk. Die Mineralien sind grobkörnig und eng miteinander verfilzt, so dass das Gestein eine große Zähigkeit ohne eine bevorzugte Spaltrichtung besteht.
Hösbachit, Dünnschlifffoto*, Bildbreite ca. 1 mm (Foto
OKRUSCH, Würzburg)
Als Ausgangsgestein vor der Metamorphose wird ein Gabbro angenommen. Das Alter ist wie das der anderen metamorphen Gesteine des Spessarts auf ca. 330 Ma anzusetzen.
Das sehr temperaturbeständige Gestein wurde bereits in der Bronzezeit
als Material zur Herstellung von Gussformen für den Bronzeguss
verwendet. Man fand ein solche Formen bei Hüttenheim, am Bullenheimer
Berg bei Neustadt/Aisch in Franken und bei Dippach in im Kreis Eisenach
in Thüringen! Der sicher Nachweis, dass das Material aus Wenighösbach
stammt, wurde mittels Analysen an Dünnschliffen erbracht (SCHUBERT,
OKRUSCH & BÖHME 1998). Die mit dem „Hösbachit“ daraufhin
gemachten Gussversuche mit Bronze bestätigten die gute Eignung als
Formrohstoff.
Damit ist belegt, dass bereits in der Urnenfelderzeit ein über
100 km weiter Transport und vielleicht ein Handel mit dem Gestein erfolgte.
Dies setzt voraus, dass man zu dieser Zeit gezielt auf verwertbare Gesteine
prospektierte und auch den Gebrauchswert erforschte. Eine zufällige
Entdeckung ist wegen der Kleinheit der Vorkommen und des speziellen Verwendung
fast auszuschließen.
Bronzegussfest am 17. August 2008 bei Wenighösbach
Der Verein für Heimatpflege Wenighösbach e. V. lud zum 1. Bronzegussfest
nach Wenighösbach ein. Und hunderte von Besuchern kamen und sahen,
wie man mit einfachen Mitteln wie einem Tiegel, Holzkohle, einem Blasebalg,
Zangen, Formen und "Erfahrung" Bronze gießen kann. Mitglieder der
Gruppe "Werkburg" aus Darmstadt unter der Leitung von Michael Ibsen erzeugten
schwintzend zahlreiche Abgüsse bei dem warmen und trockenen Wetter.
Ein Rahmenprogramm aus Vorträgen, eine Ausstellung, eine Führung
und Speisen und Getränke luden zum Kommen ein:
Das Zelt der Gruppe "Werkburg" aus Darmstadt am späten Vormittag, noch spärlich besucht. Im Vordergrund erkennt man in der Asche des Feuers die Formen aus Ton, die nach dem Abgießen zerschlagen werden müssen. |
Herr Prof. Dr. Martin Okrusch aus Würzburg bei seinem Vortrag zur früheren Verwendung des Hösbachit als Formenmaterial - hier am Beispiel eines originalen Bruchstückes einer Form aus der Bronzezeit, gefunde in der Nähe von Kitzingen. |
Auch die Kinder kamen nicht zu kurz: Sie konnten "Jochbachtaler" aus Zinn gießen bzw. gießen lassen und wurden so spielerisch an den Guss heran geführt. |
filigran erscheinende Bronzeabgüsse in Formen aus Hösbachit, montiert auf Hösbachit-Klötze des Künstlers und Bildhauers Gerold Jäggle aus Ertingen |
Originales Bruchstück einer urnenfelderzeitlichen Bronzegussform für ein Randleistenbeil (links der Einguss) aus Hösbachit aus Wenighösbach - gefunden bei Hüttenheim in der Nähe von Kitzingen. Die geteilte Form hatte Passbohrungen für ein genaues Zusammensetzen der Formhälften. Das Stück wurde von Herrn Erwin Greulich aus Hüttenheim zur Schau gestellt. |
Herr Erwin Greulich aus Hüttenheim (Markt Willanzheim), der Finder der bronzezeitlichen Gussformen aus Hösbachit auf den Feldern im Raum Kitzingen. Ihm ist es zu verdanken, dass diese Funde mit einem interdisziplinären Ansatz unter Verwendung von mineralogischen Methoden untersucht werden konnten. |
In dem mit Holzkohle genährten Feuer wurde in einem Tiegel aus Graphit die Bronze erschmolzen. Zurm Erreichen der Schmelztemperatur von ca. 1.200° C musste ein Blasbalg eingesetzt werden. |
Die moderne Bronzegussform eines Randleistenbeiles in Hösbachit graviert von Stefan Sauer aus Wenighösbach vor dem Abguss, mit den hölzernen Passbolzen und Kerben zum Verspannen der Formhälften. |
Der sichtlich stolze Stefan Sauer beim Begutachten des Erstgusses eines Bronzebeiles. |
Das erste Randleistenbeil aus Bronze (80% Cu, 20% Sn) nach dem Guss in der Formhälfte aus Hösbachit. Da die Form kalt war, ist die Bronze zu schnell erkaltet und zeigt eine sehr unebene Oberfläche und ein Loch im Bereich der dünnen Schneide. Für weitere Abgüsse muss die Form sicher > 300° vorgewärmt werden, so dass diese sicher trocken ist. Da das Metall dann nicht begeschreckt wird, gibt es eine schönere Oberfläche als auch eine bessere Abformung im Schneidenbereich. |
Nach dem Erfolg kann man davon ausgehen, dass es in den nächsten
Jahren weitere Veranstaltungen dieser Art in Wenighösbach geben wird.
Mit mehr Erfahrung werden auch bessere Abgüsse erzeugt werden können.
Hinweis:
Eine sehr ausführliche
Darstellung der Gesteine und deren Geschichte um Wenighösbach findet
sich in der Chronik von Wenighösbach,
darin auch ein sehr umfangreicher Beitrag von OKRUSCH & SCHUBERT zum
Hösbachit.
Exkurs zu den Fundstellen der Bronzegussformen:
Hüttenheim & Bullenheimer Berg, die Fundstelle
der Bronzegussformen
Der kleine Weinort Hüttenheim (zum Markt Wilanzheim gehörend)
liegt ca. 10 km südöstlich von Kitzingen am Rande des Steigerwaldes,
unmittelbar am Rande der Steilstufe (hier ist das fränkische Schichtstufenland
plastisch sichtbar). In der hügeligen Ebene herrschen Kalke vor,
darin eingeschaltet Gips und Anhydrit (der wird hier untertägig in
einem sehr weitläufigen Bergwerk von der Fa. Knauf zur Herstellung
von Estrichen abgebaut), darüber auch die Keupersandsteine.
Die Kirchenburg in Hüttenheim, links die inneren Gebäude
an der Umfassungsmauer, rechts die im Zentrum die Kirche. Teile der Bauten
bestehen aus großen Gips-Quadern, der zwar zum Zeitpunkt des Bauens
leicht bearbeitbar ist, aber da wasserlösch, heute bei der Erhaltung
große Probleme macht (ähnlich wie beim Anhydrit, der unter Volumenzunahme
in Gips umwandelt). In Hüttenheim gibt es keine Straßennamen,
sondern nur ausgeschilderte Hausnummern (so wie das in vielen Ortschaften
des Spessarts früher auch der Fall war)!
Die Lehmböden sind arm an Steinen. Hoch über Hüttenheim
und über dem benachbarten Bullenheim ragt der Bullenheimer Berg
auf. Auf ihm befindet sich ein Ringwall. Die außerordentliche Lage
muss einst eine große Bedeutung gehabt haben, denn man fand hier
einen großen Hortfund, der im Mainfränkischen Museum in der
Feste Marienberg in Würzburg ausgestellt ist.
Links: Der Bullenheimer Berg mit seinen (flurbereinigten) Weinbergen
auf den kalkigen Keupersedimenten (darüber der Wald auf den armen
Sandsteinen), dahinter Hüttenheim und weit entfernt der Steigerwald
mit Iophofen. Der Bullenheimer Berg war in der Unrnenfelderzeit eine Ringwallanlage,
was auf einen beudenden Ort schließen lässt. Leider wurden sicher
viele Funde auf dem ca. 30 ha großen Plateau des markanten Berges durch
Raubgräber mittels Sonden gefunden und dann verscherbelt.
Rechts: Teile des Hortfundes oder Depotfundes vom Bullenheimer Berg
(Hort F), ausgestellt in der Sammlung des Mainfränkischen Museums
in der Feste Marienberg in Würzburg (die Beschriftung der bedeutenden
Exponate in dem Museum ist typisch schlecht (für archäologische
Museen), da man nicht erkennen kann welches Stück zu der dürftigen
Beschriftung gehört.). Man erkennt auf dem Bild Schaukelringe, (Lappen-)Beile
(z. T. mit einer angegossenen Öse), eine Lanzenspitze, Messer und im
Hintergrund Bronzegusskuchen ("Bronze-Barren") (beschrieben als Hortfund
F, HAGL (2008)). Dazu gehören noch Sicheln und eine Amphore aus Bronzeblech,
ein Unikat ohne einen ähnlichen Fund irgendwo sonst. In dieser fand
man die Samen vom Schlafmohn in einer Menge, die absichtlich eingefügt
worden sein muss; dies bedeutet, dass man hier in der Urnefelderzeit bereits
den Schlafmohn anbaute und sicher auch dessen Wirkung kannte.
Das es auf dem Berg eine ganz Reihe solcher Funde gab und man die Reste
einer Besiedlung fand, war dieser markante Berg Teil einer Gesellschaft,
die über eindrucksvolle handwerkliche Fähigkeiten verfügte.
Sicher ist, dass man hier auch Bronze schmolz und vergoss. Da es weit und
breit keine Vorkommen für Kupfer und Zinn gibt, musste das Metall über
einen Fernhandel herangeschafftz werden. Auch dies zeugt von einer langfristigen
Verflechtung der Beziehungen, da die nächsten abbauwürdigen Zinnvorkommen
im Erzgebirge oder in Großbritannien liegen. Kupfererze die mit den
damaligen Methoden verhüttbar waren, sind weiter verbreitet und stehen
in den Mittelgebirgen und dem alpinen Raum an.
Das Anhydrit-Bergwerk der weltweit tätigen Fa. Knauf in Hüttenheim,
in dem eine ca. 4 m mächtige Lage des Anhydrits im Keuper abgebaut
wird. Das Berwerk erstreckt sich auf eine Fläche von mehr als 1,3 km²
Fläche und ca. 130 km offene Strecken. Das abgebaute Gestein wurd
bereits unter Tage auf eine Korngröße <50 mm gebrochen und
dann mittels Förderbänder ins Estrichwerk transportiert; links
eine Jubiläumslore am Stollenmundloch mit dahinter anstehendem Gips/Anhydrit.
Rechts die weithin sichtbare Aufbereitung mit dem 1985 erbauten Estrichwerk.
Hier werden 14 verschiedene Produkte wie Fließerstriche, Niellierestriche,
Füll- und Spachtelmassen. 1992 wurde das Werk "runderneuert" und auf
eine Jahreskapazität von 400.000 t ausgebaut. 1999 wurde der 2,5-millionste
Tonne Fließestrich verladen (RÖDIGER & SCHUMACHER 2003:240ff).
Winterlicher Blick auf Hüttenheim (aufgenommen im Februar 2009).
Hier auf den Feldern fand Herr Greulich vom Weingut Ebracher Hof in Hüttenheim
Bronzegussformen; kaum zu glauben, wenn man die weiten Feldfluren anschaut.
Das schön restaurierte Haus des im Weingut Ebracher Hof in Hüttenheim
(Hüttenheim Haus Nr. 58), daneben Wein vom Hüttenheimer Tannenberg.
Münchbergfest am 14. August 2011 bei Wenighösbach
Der Geschichtsverein von Wenighösbach bleibt der Bronze treu. So wurde
mit Hilfe der Gemeinde und dem Verein für Heimatpflege
Wenighösbach e. V. unter Mithilfe des Bürgermeisters ein Sandsteinblock*
enthüllt, der eine Bronzeplatte trägt (Panoramastein). Sie weist
die Richtungen und nennt die Entfernungen zu lokalen Fixpunkten - sogar weit
entfernter Städte wie Köln! Die hervorragend gestaltete Platte aus
einer patinierten Bronze wurde vom Künstler Gerold Jäggle aus Stuttgart
gestaltet und hergestellt. Der hübsch gestaltete Platz an einer Wegabzweigung
lädt zum Verweilen und Rasten ein. Unter reger Teilnahme der örtlichen
Bevölkerung und mit einer Verköstigung durch den Verein konnte
eine trockene Pause zwischen Regenschauern zur Einweihung genutzt werden.
Links: Blick vom Münchberg auf Wenighösbach (im Hintergrund mitte);
rechts die Ansprache nach der
Enthällung mit (v. l.) Pfarrer, Stefan Sauer (Verein f. Heimatpflege),
Gerold Jäggle (Künstler), Bürgermeister
Hain und Ferdinand Sauer (Verein f. Heimatpflege).
Der Schöpfer und sein Werk: Herr Jäggle (mitte) aus Stuttgart
an der Bronzeplatte am 14.08.2011 hört und beantwortet
Fragen.zur Herstellung.
*Leider wurde ein Sandsteinblock verwendet, der hier garnicht vorkommt.
Er wird nich sehr lange halten, da der Stein gegen das Lager aufgestellt
wurde. So kann das Wasser leicht in die Schichtfugen eindringen und der Frost
wird den Stein sprengen. Die Bronzeplatte wird länger halten. Hätte
man mich gefragt, dann hätte ich einen Hösbachit oder einen örtlichen
Gneisbrocken empfohlen.
Literatur:
HAGL, M. (2008): Ein urnenfelderzeitlicher Depotfund vom Bullenheimer
Berg in Franken (Hort F).- Bayerische Vorgeschichts-Blätter Beiheft
19, 184 S., 28 Abb., 6 farb. Tafeln, Kommission für Bayerische
Landesgeschichte [Verlag C. H. Beck] München.
LORENZ, J. (2006): Die geologische Geschichte und die Gesteine von
Wenighösbach im Spessart.- S. 19 – 38, 7 Abb.; in Interessengemeinschaft
Dorfchronik Wenighösbach [Hrsg.] (2006): Wenighösbach
Ein Dorf im Wandel der Zeit, 710 S., zahlreiche, teils farb. Abb. und
Tab., 2 farbige, gefaltete Pläne in Umschlagklappe [Kuthal-Druck]
Mainaschaff.
LORENZ, J. mit Beiträgen von M. OKRUSCH, G. GEYER, J. JUNG,
G. HIMMELSBACH & C. DIETL (2010): Spessartsteine.
Spessartin, Spessartit und Buntsandstein – eine umfassende Geologie
und Mineralogie des Spessarts. Geographische, geologische, petrographische,
mineralogische und bergbaukundliche Einsichten in ein deutsches
Mittelgebirge.- s. S. 627f, 785f.
MATTHES, S. (1963): Exkursion in das Kristallin des Spessarts am
17. September 1962 mit Beträgen von O. BRAITSCH, Göttingen,
M. OKRUSCH, Würzburg und Wi. WEINELT, München.- Fortschr. Mineral.
41, S. 13 - 45, Stuttgart.
MATTHES, S. & OKRUSCH, M. (1965): Spessart.- Sammlung Geologischer
Führer, Band 44, 220 S., [Borntraeger] Berlin.
MURAWSKI, H. (1992): "Nur ein Stein" GEOLOGIE DES SPESSARTS.- 304
S., herausgegeben von den Museen der Stadt Aschaffenburg.
NASIR, S. (1990): Coexisting Cummingtonite-Hornblende Pairs in Meta-mafic
Rocks from Central Spessart Crystalline Complex, NW-Bavaria, F.R.G.-
Chem. Erde 50, S. 181 - 188, [Gustav Fischer Verl.] Jena.
OKRUSCH, M., GEYER, G. & LORENZ, J. (2011): Spessart.
Geologische Entwicklung und Struktur, Gesteine und Minerale.- 2. Aufl.,
Sammlung Geologischer Führer Band 106, VIII, 368 Seiten, 103
größtenteils farbige Abbildungen, 2 farbige geologische Karten
(43 x 30 cm) [Gebrüder Borntraeger] Stuttgart.
OKRUSCH, M. & WEINELT, Wi. (1965): Erläuterungen zur Geologischen
Karte von Bayern 1 : 25000, Blatt Nr. 5921 Schöllkrippen.- 327
S. [Bayer. Geol. Landesamt] München.
OKRUSCH, M. & SCHUBERT, W. (1986): Das Gestein Hösbachit
als Material für prähistorische Bronze-Gußformen aus
dem fränkischen Raum.- Mainfränkische Studien Band 37,
S. 31 - 36, Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e. V. Würzburg.
OKRUSCH, M. & WEBER, K. (1996): Der Kristallinkomplex des Vorspessart.-
Z. geol. Wiss. 24, S. 168, Berlin.
RÖDIGER, W. & SCHUMACHER, H. (2003): Wachsen und Werden. Biografie
der Unternehmerfamilie Knauf.- 416 S., zahlreiche, meist farb. Abb., Kanuf
Gips KG Iphofen, [Rotabene Medienhaus] Rothenburg o. d. Tauber.
SCHUBERT, W., OKRUSCH, M. & BÖHME, M. (1998): Urnenfelderzeitliche
Bronze-Gußformen aus dem fränkisch-thrüringischen Raum:
Materialansprache und archäologische Bedeutung.- Veröff. Joachim
Jungius-Ges. Wiss. Hamburg 87, S. 791 - 813, 7 Abb., 2 Tab., Tafel
58 und 59.
*Bei einem Dünnschliff wird eine Gesteinsscheibe auf 0,03 mm abgeschliffen,
auf eine Glasträgerplatte geklebt und unter dem Mikroskop, u. a.
bei gekreuzten Polarisatoren angeschaut. Man kann dann die Art der Mineralien,
die Anteile und deren Ausbildung studieren und entsprechende Schlüsse
ziehen.
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