Die 60. Rhein-Main-Neckar-Mineralienbörse
(Jubiläumsbörse)

am Samstag, den 18.03.2023 10-17 Uhr und
am Sonntag, den 19.03.2023 10-17 Uhr in der Astoria-Halle 
in Walldorf (Baden) südlich von Heidelberg!

Sonderschau: Mineralien aus der Region 

 
Mineralienbörse in der Astoria-Halle
Blick in die Astoria-Halle am 01.03.2020 mit der 57. Mineralienbörse

 Plakat
        2016
Das Plakat der Börse für 2022

  der
        große Parkplatz
Blick vom Parkplatz (N 49° 18´51,5´´ E 8° 38´ 15,3´´) auf die Astoria-Halle im Hintergrund.
Hier steht ausreichend nah gelegene Parkfläche zur Verfügung.
 

Die Traditionsbörse findet weiterhin in Walldorf statt. Da die bisher genutzte Sporthalle abgerissen wurde, musste die Börse ab 2020 in die nur 100 m entfernte Astoria-Halle umziehen. Hier konnten Sie die gewohnten Aussteller vorfinden. 

Astoria-Halle Astoria-Halle
Die Astoria-Halle am Schulzentrum in Walldorf,
aufgenommen am 29.02.2020


Der Name Astoria des berühmten Grandhotels Waldorf=Astoria in New York (USA) geht auf den Vorfahren der Gründer Johann Jakob ASTOR (*1763 in Walldorf (Baden) †1848 New York) zurück. Er war in Nordamerika durch Pelz-, Porzellanhandel und Immobilienspekulationen zum reichsten Mann seiner Zeit geworden. Er stammte aus ärmlichen Verhältnissen in Walldorf und hinterließ bei seinem Tod das zu dieser Zeit kaum vorstellbare Vermögen von 20 Millonen (Gold-)Dollar.
Wenn man annimmt, dass damals 1 Dollar 1,7 g Gold Münzwert waren, entspricht das ungefähr 34 t Gold mit einem gegenwärtigen Wert von 1,7 Milliarden €.

Die Heidelberger Rhein-Neckar-Mineralienbörse (früher in der Rhein-Neckar-Halle in Eppelheim bei Heidelberg) ist eine der ältesten Veranstaltungen dieser Art in Deutschlands und stand früher unter dem Signet der VFMG in Heidelberg. Sie ist aufgrund des Wirkens der Mitglieder der Mineralien- und Fossilienfreunden Rhein-Neckar e. V. (MFRN) fortgeführt worden. Da die Halle in Eppelheim nicht mehr den gestiegenen Anforderungen an Versammlungsstätten entsprach und 2012 geschlossen wurde, wurde die Veranstaltung ab 2013 in der Sporthalle und Aula des Schulzentrums, (Theodor-Heuss-Realschule), Schwetzinger Straße 95, 69190 Walldorf (Baden) abgehalten. Unter der Leitung von Herrn Jens-Peter FANELSA (Mineralbox) in Cooperation mit den MFRN wird sie fortgeführt und ist sie sicher eine der besten Mineralien-Börsen in Deutschland.
Da diese Sport-Halle einem Neubau weichen musste, in der aber zukünftig keine Mineralienbörse stattfinden darf, musste die Mineralien-Börse in die nah gelegene Astoria-Halle verlegt werden. Sie ist deutlich heller als die alte Sporthalle und gibt der Mineralienbörse einen modernen Rahmen; außerdem sind alle Aussteller in einem Raum zusammen gelegt, so dass das über den Pausenhof-Gehen wie auch der Gang in den Nebenraum entfällt. Die Halle ist sehr positiv sowohl von den Besuchern als auch von den Ausstellern angenommen worden.
Die schwarz-graue Astoria-Halle am nordwestlichen Ende der Stadt Walldorf ist leicht über die Umgehungsstraße (B 291) von der Autobahn A5 (Frankfurt, Heidelberg - Basel) Anschlusstelle Nr. 39 "Walldorf/Wiesloch" zu erreichen, ohne dass man in die Innenstadt von Walldorf (20 und 30 km/h mit zahlreichen Blitzern) fahren muss. Die Ausfahrt der Autobahn wird weithin sichtbar vom Möbelmarkt IKEA angezeigt. Dort wo die B 291 links nach Schwetzingen abknickt, fährt man rechts im spitzen Winkel zurück in die Stadt und erreicht nach wenigen hundert Metern das Schulzentrum, die Sportstätten und die Astoria-Halle. Hier an der Halle ist ausreichend Parkraum vorhanden.
In unmittelbarer Nähe befindet sich der Campingplatz Walldorf Astoria (Schwetzinger Str. 98). Das nächste, fußläufig leicht erreichbare Hotel ist das Astralis Hotel Domizil (Schwetzinger Str. 50); weitere Hotels liegen in Walldorf. In der Umgebung der Halle befinden sich zahlreiche Restaurants, die man zu Fuß erreichen kann. 



Eindrücke von der 59. Börse am 20.03.2022:
Begrüßungsfrühstück 
Das Team von der Kantine 73 aus Mannheim
sorgte zur Begrüßung der Aussteller für einen
Sekt und Häppchen für eine entspanntes Klima
in der Halle.
Maskenplakat 
Trotz der bundesweiten CORONA-Locker-
ungen musste in der Halle eine Maske ge-
tragen werden, weil in Baden-Württemberg
die bisherigen Verordnungen fortgesetzt
wurden. Eine sehr umstrittene Maßnahme,
denn einen Kausalzusammenhang mit den
"Zahlen" gibt es nicht.
Stand
              Lorenz 
Am Stand von Helga LORENZ half Ina
HRISTOVA aus Goldbach. Leider war das
Interesse an den Büchern sehr zurückhaltend,
so dass wir die meisten der antiquarischen
Bücher wieder einpacken mussten.
Schilling 
Familie SCHILLING bot zu wirklich günstigen
Preisen Funde aus dem Odenwald und der Region
an.
Stand
              Langer
Peter LANGER aus Gochsheim bei Schweinfurt
bot neben fränkischen Mineralien aus solche von
überallher an.
VFMG 
Die Sammlervereinigung VfMG aus Heidelberg
war mit dem Vorstand am Stand präsent. 
Stand
              Necke
Am Stand von Tobias NECKE gab es ganz
exotische Funde, wie z. B. Kugelsandstein aus
der Umgebung von Heidelberg.
Kugelsandstein
Ein Kugelsandstein vom Salzlackenbusch bei
Ziegelhausen östlich von Heidelberg. Das Beleg-
stück stammt aus dem Mittleren Buntsandstein,
Bildbreite 15 cm
Kieselholz
Stark zerfurchtes, von Windschliff poliertes
Kieselholz aus Thüringen,
Bildbreite 15 cm
Auch in diesem Jahr wahren viele Aussteller schon am Samstag angereist und bauten bereits ihre schweren Stände auf; diese wurden mit Sekt und Häppchen begrüßt und mit Kuchen verabschiedet. Es kamen am Sonntag weit mehr Besucher als im letzten Jahr; infolge der immer noch im grün regierten Baden-Württemberg geltenden CORONA-Beschränkungen musste man am Eingang nachweisen, geimpft oder genesen zu sein; auch das sinnlose Tragen von Staubmasken war sicher kein Mittel, welches die Kommunikation erleichtert. Das hielt sicher mehr Besucher ab. Ich konnte für unser Museum in Karlstein weitere Lücken füllen und einige Gesteine und Mineralien kaufen und tauschen (ja, so etwas gibt es auch noch!). Mann muss halt danach fragen. In Durchsagen wurden Besucher und Aussteller darüber informiert, dass die Mineralien-Börse am 19. März 2023 in der gleichen Halle zum bewährten Termin wiederholt werden kann. Das vielfältige Angebot reichte von einfachen Eigenfunden über Belegstücke bis zu den Top-Stufen, für die man dann aber auch etwas mehr Geld bezahlen muss. Dazu kamen Fossilien, Elemente und Meteorite. Und auch Vereine waren mit einem Stand präsent. Wie im letzten Jahr, blieben die vielen Familien mit Kindern - die wir sonst am Sonntagnachmittag begrüßen konnten, der Veranstaltung weitgehend fern. Trotzdem konnte der Organisator Jens-Peter FANELSA am Abend zusammen mit den Ausstellern und dem Mineralien- und Fossilienfreunden Rhein-Neckar e. V. auf eine erfolgreiche Mineralien-Börse zurück blicken.


Eindrücke von der 58. Börse am 05.09.2021:
Eröffnung
Die Eröffnung wurde mit Sekt im Beisein des
Bürgermeisters von Walldorf vollzogen (v.
links):
Achim SCHAUER, Rudolf METZ, Matthias
RENSCHLER (Bgm.), Jens-Peter FANELSA
(mineralbox) und Heinrich WERNZ von den
Mineralien- und Fossilienfreunden Rhein-
Neckar e. V.
Kasse
An der Kasse am Eingang traf man für die
Armbändchen und den Eintritt
Helga LORENZ
und Ina HRISTOVA

AHA-Regeln
Von den Behörden wurde vorgegeben, dass
die Regeln aus Baden-Württemberg umgesetzt
werden, so dass man eines der 3G vorweisen
musste, dazu noch die "AHA-Regeln" und in
der Halle muste eine Maske getragen werden.
Zudem wurden die Kontaktdaten erfasst.
Richard Bayerl
Aus Stuttgart war Richard BAYERL mit einem
Bestimmungsstand angereist, der insbesondere
die Mineralien der Grube Clara im Schwarzwald
als Experte bestimmen kann und dazu Raritäten
feil bot.
MFRN
Auch waren zahlreiche Vereine mit eigenen
Tischen präsent, so auch die Mineralien- und
Fossilienfreunde Rhein-Neckar e. V. in Wall-
dorf, die Proben anboten und hofften, neue
Mitglieder werben zu können.
Halle
Um die behördlichen Abstandsvorgaben
erfüllen zu können, konnten weniger Tische
als in der Vergangenheit gestellt werden. Für
die Besucher war das sehr sicher, denn es
konnte die Nähe zu anderen vermieden
werden.
Catering
Das Team von der Kantine 73 aus Mannheim
sorgte für Essen und Trinken in der Halle.
Neben Würstchen mit Brötchen gab es auch
Schnitzel und am Nachmittag auch Kuchen
zum Kaffee
Stand Timmer
Der Stand von Harald TIMMER aus Lippstadt -
weit im Norden - bestach durch eine große Viel-
falt und große Stücke. Im Hintergrund sieht man
das spätsommerliche "Kaiserwetter" mit bis zu
27° C und so gingen viele lieber ins Schwimm-
bad (ebenfalls im Hintergrund)
Sphalerit
Wechsellagerung von weißem Calcit und
schwarzem Sphalerit (Zinkblende) aus Bad
Grund im Harz - ein Stück für das Museum
in Karlstein. Das ist die Quelle für das Metall
Zink;
Bildbreite 17 cm  
Romanechit
Konkretionärer Romanechit als schwarzes
Gebilde aus dem Vorkommen vom Michels-
berg, Ober-Kainsbach bei Reichelsheim im
Odenwald. Das bemerkenswerte Stück konnte
ich an einem Stand kaufen, der es selbst
gesammelt hat,
Bildbreite 7 cm
mineralbox
Sammlungszubehör wie Döschen, Ständer,
Faltschachteln, Tüten, usw. und ein reiches
Angebot an Mineralien gab es am Stand von
mineralbox aus Mönsheim
Börsenleiter
Zwei Börsenleiter im Gespräch über das Früh-
jahr 2022: Jens-Peter FANELSA (Walldorf)
und Max RETTINGER (Aschaffenburg) und
die möglichen Auswirkungen der politischen
Einschränkungen aus die Besucher auf
Mineralien-Börsen.

68 Aussteller waren angereist, darunter auch neue Aussteller. Und ungefähr 500 Besucher. Die Börse zeichnet sich weiterhin durch ein ausgewogenes Angebot an Mineralien, Gesteinen, Fossilien und Zubehör aus. Neben den Profihändlern sind auch noch zahlreiche Sammler vertreten, die eigene Funde zu moderaten Preisen anboten.
Der Anteil an Massenschmuck, Kunstgewerbe und Heilsteine ist geringer als auf vergleichbaren Veranstaltungen. Gerade deshalb finden sich hier namhafte Händler ein und bieten hervorragende Stufen, und Zubehör zum Kauf an. Vorträge im Nebenraum und eine kleine Ausstellung zum Calcit sind weitere Facetten die das Programm abrunden. Reichlich Parkplätze direkt vor der Halle machen es dem Besucher leicht, seine "Funde" nach Hause zu bringen. Für den Hunger bot das Cateringunternehmen Kantine 73 aus Mannheim im Foyer Speisen an. Die Gastronomie sowohl im Untergeschoss der Halle als auch das griechische Restaurant nebenan hatte vermutlich wegen der Ferien geschlossen.

Die Börse war eine der allerersten Mineralienbörsen in Deutschland, die nach den immer noch anhaltenden politischen Restriktionen der bundesländerspezifischen CORONA-Verordungen stattfand; die meisten anderen waren zwar auch geplant, wurden aber aus unterschiedlichen Gründen abgesagt. Das vom Regelsetzer geforderte Festhalten der Kontaktdaten der Besucher wurde bei dem schönen Wetter ins Freie vor die Halle verlegt, so dass das wenig Behinderung an der Kasse erzeugte. Sowohl die meisten Aussteller als auch die Besucher konnten sich mit dem Tragen einer Maske bei den sommerlichen Temperaturen nur schwer anfreunden; insbesondere ältere Menschen hatten sichtliche Probleme. Da man die 3G (Geimpft, Genesen, Getestet) nachweisen musste, war das sicher ein Hinderungsgrund für Besucher, wie ich aus Gesprächen vor der Börse im heimischen Umfeld erfuhr, aber es war auch ein Test, dass man so eine Veranstaltung durchführen kann, ohne dass es zu Schwierigkeiten kommt. Es ist in der großen Halle ja ausreichend Platz geschaffen worden, sicher mehr Platz als in jedem Geschäft für Lebensmittel. In diesem Jahr fehlten besonders die Familien mit den Kindern, die sonst nachmittags die Veranstaltung aufsuchten.
Das Masketragen hinderte auch die nonverbale Kommunikation mit den Besuchern am Stand. Konnte ich sonst am Gesichtsausdruck erkennen, wann man günstigenfalls ein Gespräch beginnt, so ist das Erkennen eines erstaunten, fragenden, grinsenden oder sonst zu interpretierenden Gesichtsausdrucks nicht möglich. Somit ist die Beziehung Kunde/Verkäufer nicht wirklich gut möglich. Dazu kommt, dass man Menschen, die man nur einmal im Jahr sieht, mit Maske nicht oder nur schwer erkennen kann. So bot ich einer Frau für Ihren Mann ein Heft an, die der Frau eines Freundes verblüffend ähnlich sah, musste aber dann feststellen, dass es eine Verwechselung war. Ich war schon erstaunt, dass sie mich keines Blickes würdigte ....
Das Angebot der Händler war durchaus mit dem der letzten Jahre ebenbürtig. Ich konnte einige Belegstücke ganz unterschiedlicher Art für die Ausstellung im Museum Karlstein kaufen. Und es war schön, zahlreiche Gleichgesinnte wieder treffen und die Neuigkeiten wie auch Meinungen austauschen zu können. Wie zu sehen war, werden auch wir jedes Jahr ein Jahr älter.  

Wir selbst waren wieder im Foyer mit einem ausgesuchten Angebot an Büchern zur Geologie, Mineralogie und verwandte Themen vertreten. Dazu auch reichlich antiquarische Bücher. 2021 hatten wir unter anderem einen Nachlass einer Mineraliensammlung dabei, die einen Sammelzeitraum von etwa 1960 bis 1985 repräsentierte.   


Eindrücke von der 57. Börse am 01.03.2020:
Ansprache
Von links: Rudolf METZ (Vorsitzender des
Vereins der Mineralien- und Fossilienfreunden
Rhein-Neckar e. V., Jens-Peter FANELSA
(Veranstalter) und Petra WAHL (ehrenamtliche
stellvertretende Bürgermeisterin) spricht zu
den Ausstellern.
Elemente
Hier konnte man sogar Rhenium (Re) sehen:
Am Stand von Frank LIEBSCHER gab es alle
greifbaren Elemente in kleinen Mengen, aber
beispielsweise auch einen 1-kg-Würfel aus
Wolfram (W) im Vergleich zum gleichen Gewicht
aus Aluminium (Al) - siehe oberer Bildrand.
Bilder
Joy-Angelo GRILLMAYR aus Esslingen
stellte Bilder der Werkserie "Trigonal" im
großen Foyer aus. Die in Acryl, Lack und
Pigmenten gemalten Bilder zeichnen sich
durch eine lebhafte Farbigkeit und Glanz aus.
Bilder können hier angesehen werden.
an
              der Kasse
Die freundlichen Damen vom Verein der
Mineralien- und Fossilienfreunden Rhein-
Neckar e. V. beim Dienst an der Kasse zur
Astoria-Halle.
Granat
Granat (Almandin) von der Berliner Spitze
im Zillertal in Österreich. Da steckt sehr viel
Arbeit drin, die Granatkristalle aus dem
Glimmerschiefer (eigentlich ein Granat-
Chlorit-Biotit-Schiefer) zu schneiden! Das
Stück wurde sicher vor 1985 bearbeitet.
Bildbreite 23 cm
Man kann trefflich darüber streiten, ob das
eine Mineralstufe oder ein Kunstwerk ist. Bei
den Fossilien akzeptiert man das mühevolle
Freilegen, bei den Mineralien nicht so sehr.
Fundstück
Der "Überraschungsfund" auf der Mineralien-
börse, wie man ihn nur selten machen kann:
Ein hübsch quadratisch zurecht geschlagenes
Stück Quarz als Perimorphose nach Calcit mit
etwas Hämatit aus einem Schwerspat-Abbau in
Waldaschaff mit dem dazu gehörigen alten
Sammlungszettel aus dem Bestand des Handels
von Wilhelm MAUCHER in München.
Das Stück stammt vermutlich aus der Privat-
sammlung des Hildesheimer Zahnarztes Dr. Fritz
RITTER, einst wohnhaft an der Goslarsche Str. 6.
Diese Sammlung wurde von MAUCHER gekauft
und in Einzelstücken weiter verkauft
(GÖTTER 2006:93).


Eindrücke von der 56. Börse am 17.03.2019:
Blick in die Halle
Der Blick in die geräumige Halle mit den
seit Jahren bekannten Ausstellern. Es war
die letzte Mineralien-Börse die darin statt
gefunden hat. Die neue Sporthalle wurde
daneben bereits erbaut, so dass diese im
Sommer 2019 abgerissen werden kann, so
dass man einen größeren Schulhof erhält.
Fossilien
Der Fossiliensammler Gerhard HEIMSCH
stellte hervorragend präparierte Ammoniten
aus. In der Wohnkammer des Mitte oben
stehenden Stückes fand sich eine Schnecke
(Vergrößerung auf dem Foto). Die Stücke
wurden in einer Vitrine den Besuchern dar-
geboten.
Quarz
Am Stand von Bernd SCHNECKEN-
BURGER aus Schwetzingen gab es igelige,
rote Quarz-Aggregate von Chella bei Valencia
in Spanien zu sehen. Die auch als Eisen-Kiesel
bezeichneten Sternquarzaggregate wuchsen in
einem Gipsvorkommen, wie die Matrix-Stücke
zeigen.
Stand von Herrn Schaeffer
Ein "Urgestein" auf der Mineralien-Börse:
Manfred SCHAEFFER aus Detmold bot
wieder exotische Gesteine als Rohstücke an.
Darunter auch den Kugelpechstein von
Sachsen, Phoscorite von der Halbinsel Kola
oder den berühmten Klittberg-Porphyr aus
Dalarna in Schweden.
Opal
Der Mineralienhändler und Spezialist für
alte Stücke, Hans-Peter SCHRÖDER aus
Frankenthal hatte in einer Vitrine eine ein-
drucksvolle Collection aus Opal von überall
her zusammen gestellt. Darunter befand sich
auch ein Opal aus Grönland - aber kein Opal
aus Steinheim.
Info für Aussteller
Der neue Börsenleiter Jens-Peter FANELSA
von der Fa. mineralbox aus Mönsheim
informierte nach demAufbau die interessierten
Händler über die Zukunft der Mineralienbörse
in Walldorf. Danach ist auch die Gemeinde an
einer Fortführung interessiert.


Eindrücke von der 55. Börse am 18.03.2018:
Schnee   
Da staunten die Aussteller und Besucher: 5 cm
Schnee im März im Rheintahl, wo normaler-
weise die Frühblüher das Auge erfreuen.
Vortrag EPI   
Der Gemmologe Bernhard BRUDER vom EPI
war einer der Referenten für die Vorträge zur
Weiterbildung der Besucher - und auch der Aus-
steller, wenn man das Angebot genutzt hätte.
Raman-Spektroskop
Am Stand von STONEMASTER wurde von
Dr. Ilka BRAUCH ein Mikroraman-Spektro-
meter gezeigt, welches für die Bestimmung
von Mineralien und Edelsteinen optimiert
wurde. Man kann über den Monitor (links) den
Laser (rechts) auf das zu bestimmende Mineral
stellen und dann wird das Licht analysiert und
nach kurzer Zeit wird das Spektrum gezeigt. Mit
der Auswerte-Software kann dieses dann einem
Mineral bzw. einer Substanz zugeordnet werden.


Eindrücke von der 54. Börse am 26.03.2017:
Odenwald-Mineralien   
In der Aula der Schule steht neben weiteren
Sammlernauch Klaus WUNDERLE aus
Mühlheim mit einer reichen Auswahl an
Mineralien aus dem Odenwald aus. Dazu
auch Mineralien aus der Umgebung des
Odenwalds, alles selbst gefunden.
Realschule 8A   
Für die Verpflegung sorgten die Schüler der 8A
der Realschule. Mit einem festen Stand in der
Aula und einem mobilen Wagen wurden
Aussteller und Besucher mit Würstchen,
Kuchen, Waffeln, Getränken und Kaffee
versorgt.
Mineralienboerse
Die von Sammlern geprägte Mineralienbörse
ist eine der Mineralienbörsen, auf der zahlreiche
Sammler eigene Funde präsentieren. Dazu gibt
es neben dem Zubehör auch Literatur und die
Bestände aus alten Sammlungen. Und darüber
hinaus das Fachsimpeln mit den zahlreichen
Kollegen und Besuchern in einer entspannten
Atmosphäre.


Eindrücke von der 53. Börse am 03.04.2016:
Blick in die Halle  
Blick in die Nebenhalle mit den zahlreichen Besuchern,
meist bekannte Sammler, aber auch Familien und Interessierte,
die sich für ein paar Stunden den schönen Steinen hingeben.
Helfer  
Für das Gelingen sorgten viele Hände des Mineralien und
Fossilienvereins Rhein-Neckar, so auch von Helga LORENZ,
die hier im Abseitz die Schilder für die Aussteller zurecht
schneidet und in die Hüllen schiebt.


Eindrücke von der 52. Börse 22.03.2015:
Joachim
              & Helga Lorenz  
Helga und Joachim LORENZ am Stand mit dem neuen
Juchem-Buch
Stonemaster  
Dreidimensionale Fotos und eine professionelle Steinsäge
konnte man am Stand von Stonemaster bewundern.
Gerhard
              Möhn
Gerhard MÖHN aus Niedernshausen besticht mit einem
erlesenen und bunten Angebot an Kleinmineralien und
exotischen Phasen, meist aus Chile, in der Aula. 
Nebenraum 
Im kleinen Nebenraum der Halle waren zahlreiche Händler
der Sammlerszene zu finden.


Eindrücke von der 51. Börse 23.03.2014:
Kristall 2000  
Klaus SCHILLING mit einem "gedruckten" Kristall, hergestellt
aus den Daten seines Kristallzeichenprogramms Kristall 2000
mit einem 3D-Drucker aus Polyamid!
Helga Lorenz am Stand
Helga LORENZ am Stand mit den Büchern und ausgewählten
Mineralien und Gesteinen

Volker Betz
Volker BETZ überzeugte mit einer Foto-Anlage zur umlaufenden
Darstellung von Kristallen
EPI   
Herr BRUDER vom EPI beim Begutachten von geschliffenen
Steinen, ein besonderer Bestimmungsservice, bei dem man
auf eine Reihe von optischen Geräten angewiesen ist.
Axt  
Bei Sebastian AXT aus Dormund gab es reichlich stark
fluoreszierende Mineralien
UV-Mineralien  
Im UV-Kabinett leuchtenden ganz bunt die UV-Mineralien
aus einer schwarzen Kiste; gesehen am Stand von Sebastian AXT
aus Dortmund  



Eindrücke von der 50. Börse 17.03.2013:
Blick in die Halle  
Der Blick in die Turnhalle zeigt einen ausreichenden
Bewegungsspielraum für die zahlreichen Besucher
Friedel Pfeiffer
Friedel PFEIFFER aus Wetzlar erläutert sein Literatur-
Datenbank-Programm "TITEL" mit einer Sammlungs-
verwaltung

Stand von Lorenz  
Der Stand von Helga LORENZ mit ausgewählten Büchern
und einigen Mineralien aus dem Spessart und auch von
überall her
EPI  
Herr BRUDER vom EPI beim Begutachten von geschliffenen
Steinen, ein besonderer Bestimmungsservice, bei dem man
auf eine Reihe von optischen Geräten angewiesen ist.
große Aula
Blick in die große Aula der Schule. Sie konnte über einen
überdachten Weg von der Turnhalle erreicht werden.
df
Auf der Bühne der Aula berät Gerhard MÖHN aus
Niedernhausen einen Interessenten am Mikroskop
Bürgermeisterin
Heinrich WERNZ (links) als Veranstalter mit Frau Bürger-
meisterin Christiane STAAB aus dem Rathaus von Walldorf
nach der Ansprache beim gemeinsamen Rundgang über
die Mineralienbörse
Bewirtung durch Schüler
Die Bewirtung mit Würstchen, Brezeln, selbst gebackenen
Kuchen und Getränken wurde von Schülern sicher gestellt.
Der Erlös wird zugunsten einer Klassenfahrt verwandt.
Opal Australien
Edelopal als Rissfüllung in einem Eisen-reichen Gestein
aus dem Innern von Australien,
Bildbreite 5 cm
Chromitit
Das Gestein Chromitit besteht hauptsächlich aus Chromit mit
Spaltenfüllungen aus Serpentin. gefunden in der Lagerstätte
von Guleman in der Türkei - das Stück befindet sich heute im
Museum in Karlstein a. Main als Beispiel für ein Chromerz,
Bildbreite 10 cm
Da die Börse das erste Mal in einer neuen Umgebung stattfand, gab es kleine Einschränkungen und Verbesserungsmöglichkeiten, deren Umsetzung für 2014 vorgesehen war.

Die vereinseigene Internetpräsenz ist derzeit im Aufbau.



Schulzentrum
      Walldorf
Blick vom großen Parkplatz (N 49° 18´51,5´´ E 8° 38´ 15,3´´) auf das Schulzentrum mit der ehemaligen Sporthalle.
Hier gehen ca. 2.000 Schüler in eine Schule, die von ca. 200 Lehrern und 3 Hausmeistern betrieben wird.
Die ab 2020 genutzte Astoria-Halle befindet sich links der Blickrichtung des Fotografen.



Literatur:
GÖTTER, H.-D. (2006): Mineralien + Fossilien MAUCHER - ANNESER Firmenchronik und Familiengeschichte.- Arbeitskreis Historische Mineralogie Sammlungsbuch Folge 2, 8. Edition, 196 S., sehr viele, meist farb. Abb., Eigendruck.


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