22. Internationale Achat-(Mineralien- und Fossilien-)börse 
in Niederwörresbach
(bei Idar-Oberstein)
11.-12. März 2023 von 10 - 18(17) Uhr 
 Sonderschau:

  Plakat Achatbörse Juchem-Buch
Das Plakat der Börse für 2022. Das "Juchem-Buch" ist auf der Achatbörse erhältlich.

 
Achat
        Steinbruch Setz  
Dafür ist die Region um Idar-Obestein berühmt:
Ein Rohachat als Bruchstück einer einstigen Hohlraumfüllung
mit etwas Calcit am unteren Rand
und in der Mitte violetter Quarz (Amethyst),
selbst gefunden im Steinbruch Setz an der historischen Schleife
zwischen Idar-Oberstein und Tiefenstein, am 02.09.1971
.




Die 22. Internationale Achatbörse findet am
Samstag und Sonntag, den 11.-12.03.2023 von 10 - 18(17) Uhr

wie gewohnt in der Mehrzweckhalle (1) im Freien und auch in der Großsporthalle (2) (GPS-Daten: N 49° 46´ 05,3´´ E 7° 20´ 19,3´´)
von
55758 Niederwörresbach, Mühlenweg 2

statt.

Die Sonderschau zeigt - noch nicht bekannt.




Eindrücke von früheren Achatbörsen:
Neustart
Der politisch-administrative Teil mit der Ansprache zum Neu-
start nach den CORONA-Bechränkungen. Die Börse litt noch
unter den Nachwirkungen, denn immer noch haben viele
Menschen Angst, da der Alarmismus geschürt wird;
aufgenommen am 23.07.2022
Große
              Halle
Blick von den Rängen in die große Halle,
aufgenommen am 23.07.2022
Stand
              Hemmer
Teil des Standes von Familie Hemmer, die ausschließlich
Achate, fossile Hölzer und Bücher angeboten hatten.
Aufgenommen am 23.07.2022
Stand
              mit Holz
Der ungarische Händler Daniel Szabo bot verschiedene fossile
Hölzer aus Ungarn, wie auch aus dem Rest der Welt an.
aufgenommen am 23.07.2022
Stand mit dem Juchembuch
Unser Stand mit den Büchern und den farbigen Achaten aus
Sailauf als Blickfang,
aufgenommen am 13.03.2016
Calcit-Achate aus China
Hohlraumfüllungen aus China (angeschliffen): Die achat-
ähnlichen Strukturen bestehen aus Ankerit, Mg-haltigem
Calcit, Calcit, Quarz, Baryt und Goethit.
Bildbreite 20 cm.
Wenn man die Genese der Achate erklären will, dann muss
man diese Calcit-Achate bzw. Ankerit-Achate mit einbeziehen.
Vermutlich sind die gar nicht so selten.
Aus der Sammlung von Reiner SCHÄFER.  
Stand Helga Lorenz Verlag
Peter JECKEL(†), die Deutsche Edelsteinkönigin Sonja
MZYK und Helga LORENZ mit dem druckfrischen Juchem-
Buch am Stand der Achatbörse,
aufgenommen am 14.03.2015
Halblederausgabe
Das Buchangebot mit den Halblederausgaben des
Juchem-Buches
Joachim Lorenz
              beim Signieren
Joachim LORENZ beim Signieren eines Juchembuchs,
Foto Ralf Zimmermann
Ralf Zimmermann
              Chemnitz
Der Chemnitzer Achatsammler und Fotograf Ralf
ZIMMERMANN mit einem besonders schönen Achat
aus Sambia,
15.03.2015
Gemälde
              Jörg Thomas
Ein Gemälde des Kunstmalers Jörg THOMAS, einen Quarz
auf der Hand des Briten Ian Jones
Thomas aus
              Mainaschff
Thomas GOSS aus Mainaschaff auf der Achatbörse,
aufgenommen am 14.03.2015
Juchem-Buch
Die Familie WEINZ, Joachim LORENZ und Peter JECKEL
(*1961 †2019) mit den neuen Büchern am 14.03.2015
Foto Ralf Zimmermann
Gruppenbild der
              Ehrengäste
Die teils weit gereisten Ehrengäste beim Empfang und der
Buchvorstellung in der Pizzeria am 14.03.2015,
Foto Ralf Zimmermann
Achatbörse
Blick in die Großsporthalle in Niederwörresbach,
aufgenommen am 09.03.2013
Aussteller Landrath
Der Aussteller Roger LANDSRATH hatte zahlreiche Funde
aus der Region und auch aus dem Steinbruch Juchem im
Angebot,
aufgenommen am 09.03.2013
Sonderausstellung
Ein kleiner Teil der Sonderausstellung bestand aus Funden
des Steinbruch Juchem bei Niederwörresbach,
aufgenommen am 09.03.2013
Metzgerei Juchem
Im Zelt zwischen dem Hallen bekam man die notwendige
Verpflegung durch die Metzgerei Juchem,
aufgenommen am 09.03.2013
Richard
              Scheiner
Richard SCHEINER mit Frau aus Unterfranken am 13.03.2011
mit zahlreichen Achaten
Eröffnung der Achatbörse 2013
Die Eröffnung der 13. internationalen Achatbörse in Niederwörres-
bach am 03.09.2013
(Foto Ralf Zimmermann)

Der ehemalige Veranstalter, der Achatspezialist Peter
JECKEL(*05.08.1961 †08.12.2019) aus Worms, konnte etwa 50 nationale und internationale Aussteller gewinnen, die an den beiden Tagen anwesend waren. Und etwa 1.000 Besucher kommen zu der außergewöhnlichen Veranstaltung in der durch die Schmuckbranche so bekannten Region, sogar aus den USA, angereist. Die Börse zeichnet sich durch ein ausgewogenes Angebot an geschliffenen Steinen wie Achaten, verkieselten Hölzern, Jaspis, Stromatolithen, auber auch Rohsteine und Mineralien aus der Region und Zubehör aus. Unter den Austellern ist auch das EPI präsent, bei dem man geschliffene Steine bestimmen lassen kann. Ergänzt wird der Reigen durch die örtliche Touristeninformationen. Es sind auch noch zahlreiche Sammler vertreten, die eigene Funde zu moderaten Preisen anbieten. Abendliche Vorträge und eine Sonderausstellung runden die Veranstaltung ab.
Reichlich Parkplätze im Umfeld der beiden Hallen und gutes Essen der Metzgerei Juchem in einem Zelt wie auch im Restaurant der Mehrzweckhalle machen einen Besuch problemlos.

Katalog
        Achatbörse
Seit 5 Jahren erscheint jährlich ein brillant
gedruckter, farbiger Katalog im Format A4
mit ca. 70 bis 140 Seiten - in der Regel zu
einem Thema, angeboten zu einem Preis
von 12,50 - 17,50 €. 



Der Steinbruch der Fa. Juchem

Im Zusammenhang mit der Achatbörse war es in der Vergangenheit möglich, den nur wenige km entfernten Steinbruch der Fa. Juchem in Niederwörresbach zu besuchen. Hier konnte man früher am "Wasserfall" mit entsprechender Ausdauer und etwas Glück hübsche Drusen in dem trachy-andesitischen und dacitischen Gestein finden. Der Zugang zum Steinbruch führte über die historische Geracher Schleife (GPS-Daten N 49°45´21,9´´ E 7°20´58,8´´). Hier erhielt man die Eintrittkarten, ein Essen, konnte Schutzhelme leihen und konnte andere Mineraliensammler treffen. Mit den Corona-Beschränkungen kam das "Aus" für die Mineraliensammler, welches auch im Sommer 2022 nicht wieder zurück genommen wurde. So gibt es derzeit keine Möglichkeit, in dem Steinbruch nach Mineralien zu suchen bzw. diese zu sammeln. Von nicht autorisierten Besuchen sollte man absehen, da das weitläufige Gelände mit Kameras überwacht wird. 



Andesit
ist das Gestein des Jahres 2020.

Bei dem Gestein im Steinbruch Juchem handelt es sich um einen Trachy-Andesit.
Andesite sind weltweit sehr weit verbreitete vulkanische Gesteine, oft im Übergang zu anderen Gesteinen wie Trachy-Andesit oder basaltischer Andesit. Das dazu passende Tiefengestein ist der Diorit. Andesite bestehen gewöhnlich aus Quarz, Plagioklas, Pyroxen, Amphibol und Biotit; es gibt aber auch zahlreiche Varianten mit abweichender Mineralogie. Die Farbe ist meist grau. Der Name geht auf Christian Leopold von BUCH (*1774
1853) zurück, der 1835 die südamerikanischen Anden als Namensvorbild verwandte. Ein alter deutscher Name ist "Porphyrit", weil viele Andesite ein porphyrisches Gefüge besitzen.  

Andesit
Frischer, das heißt nicht verwitterter oder umgewandelter, Andesit vom Vulkan
Tungurahua (5.016 m) am Ostabhang der Anden in Equador. In der feldspatreichen
Grundmasse schwimmt ein größerer, verzwillingter und zonierter Plagioklas-Kristall,
Dünnschliff-Foto bei gekreuzten Polarisatoren,
Bildbreite 2,5 mm.
Das Foto gibt einen Einblick in die wunderschöne Welt der Gesteine und ihrer Mineralien im Polarisations-Mikroskop. Viele vulkanische Gesteine lassen sich ohne mikroskopischen Befund nicht benamen.


Gesteine, Mineralien, Fossilien und Sammler im Steinbruch Juchem und seiner Umgebung
- der Stoff für das Juchem-Buch: 

Juchem 1978
Der berühmte Steinbruch mit der noch
kleinen Anlage und der alten Straßen-
führung durch den Betrieb,
aufgenommen im Juni 1978
Juchem 1978
Die Geracher Schleife an der Straße,
aufgenommen im Juni 1978
Juchem 1978
Der Steinburch Juchem,
aufgenommen im Juni 1978
Achat Juchem
Sehr ansprechend gebänderter Achat
aus dem SteinbruchJuchem (angeschlifen
und poliert),
Bildbreite 8 cm
Calcit-Gang
Hydrothermale gebildete, brekziöse Gang-
füllung aus weißlichem Calcit mit Bröcken
des Nebengesteins,
Bildbreite ca. 50 cm
Verwitterung
Rundlich-ellipsoidisch absondernder und
nahezu völlig zersetzter Trachy-Andesit
mit dem noch erkennbaren Kluftnetz
(Saprolith),
aufgenommen am 13.03.2011,
Länge des Geologenhammers 40 cm
Achat
              Juchem
Achat mit Quarz (angeschliffen und poliert),
Bildbreite 10 cm
Prsmatischer Calcit Juchem
Teleskopartige gelängte Calcit-Kristalle auf
Quarz aus einem prismatischen Habitus,
Bildbreite 8 cm
gelängte Blasen im Andesit
Deutlich gelängte Blasenhohlräume eines
ehemaligen Lavastromes im Trachy-Andesit
des Steinbruches Juchem,
aufgenommen am 09.03.2013,
Bildbreite ca. 40 cm
Chalkopryit
Undeutliches Erzkorn aus Chalkopyrit auf
durchscheinendem Calcit,
Bildbreite 2 cm
grüner
              Fluorit
Satt grüner Fluorit auf farblosem Quarz,
Bildbreite 2 cm
Beim Freilegen einer Druse
Das Freilegen der Drusen mit den schönen
Kristallen ist sehr mühsam und wird oft nicht
belohnt, da die Drusen beim letzten Schlag
doch noch zerfallen,
aufgenommen am 13.03.2011
Amethyst-Druse
Ganz frisch gefunden: Ein Blasenhohlraum
mit Amethyst; man beachte den entfärbten
Hof um die nierenförmige Druse im Trachy-Andesit,
aufgenommen am 09.03.2013
Sicherheitsdienst
Ein Sicherheitsdienst beaufsichtigt die
Mineraliensammlerim weitläufigen
Steinbruch,
aufgenommen am 09.03.2013
Mineraliensammler
Das finale Freilegen einer großen Druse
erfolgt unter den kritischen Augen zahl-
reicher, angespannter Sammler und findet
hier ein erfolgreiches Ende,
aufgenommen am 09.03.2013
Aufbereitung
Die große Aufbereitung des Steinbruchs
zur Herstellung von Schotter, Split, Edel-
brechsanden und Füller. Hier können bis
zu 4.000 t Gestein pro Tag verarbeitet 
werden.
Zement-Füllung
Merkwürdige, zementartige Hohlraumfüllung
mit einem Bleichungshof im anstehenden Fels,
"Betoneier" der Sammler
aufgenommen am 09.03.2013
Calcit-Fund
Prismatischer Calcitkristall mit der Basis als
Begrenzung, auf Quarz mit Chlorit, unmittel-
bar nach dem Herausheben aus der Druse,
aufgenommen am 09.03.2013 
Trachy-Andesit
Bizarre Absonderungsformen des Trachy-
Andesits im Steinbruch Juchem bei Nieder-
wörresbach,
aufgenommen am 01.03.2009
Druse mit Calcit
Perfekt erhaltene Druse mit Amethyst und
darauf gelbliche Calcit-Kristalle. Diese
Druse wurde mit viel Arbeit dem harten
Fels abgerungen,
gefunden am 09.03.2013
Geracher
              Schleife
Die Geracher Schleife. Ausgangspunkt für
den Steinbruch Juchem. Hier bekommt
man die Genehmigung für das Betreten
gegen einen Schutzgebühr und einen
Haftungsausschluss.
Gemälde
Der Kunstmaler Jörg Thomas aus Hamburg-
Öjendorf stellte an der Schleife am
29.03.2013 sehr ansprechende Ölkreide-
gemälde aus, darunter auch ein Stück
einer Druse mit einem Calcit-Kristall
(Original in der rechten Hand haltend)
aus dem Steinbruch Juchem (siehe
auch die Zeitschrift "Lapis" Heft 12/2012
Seite 7 und ROBINSON 2013)
Ametyhst-Druse
Eine Sammlerin aus der Schweiz fand diese
hübsche Amethyst-Druse (man beachte den
Alterationshof um die Druse) mit den Meißeln
im Riss dahinter,
aufgenommen am 29.03.2013
gerade gefundene Druse
Der Mineraliensammler Kristian Egberts
(Niederlande) mit einer gerade dem harten
Gestein abgerungenen Druse mit einem
großen Calcit-Kristall,
aufgenommen am "Wasserfall"
am bitter kalten 29.03.2013
Achat
              Stbr. Juchem
Von Bernd Eckel (Meilen-Stein, Aachen)
frisch gefundener Achat im Trachy-
Andesit, Bildbreite ca. 10 cm,
aufgenommen am 29.03.2013
Pyramidaler Calcit
Quarz-Druse mit einem "pyramidalen" Calcit-
Kristall (man sieht nur die Spitze des Rhombo-
eders), eine Kombination aus Rhomboeder mit
dem Basispinakoid (siehe KERN 1981),
aufgenommen am 29.03.2013
Camping
              Wohnmobil
Camping bei bitterer Kälte und Neuschnee:
manche Sammler übernachten in der Nähe
des Steinbruchs.
aufgenommen am 29.03.2013
Der Camper, Hansi BECK ist inzwischen
verstorben.
Calcit-Gang
schräg einfallender Calcit-Gang aus einem
grob-spätigen, der tektonisch stark bean-
sprucht ist. Der Calcit ist durch geringe
Kerogen-Bestanteile partienweise grau,
aufgenommen in der unteren Vulkanit-
Lage am
13.04.2013
Rotliegend-Sedimente
Eine Lage Rotliegend-Sedimente trennt 2
Vulkanit-Körper in dem Steinbruch (rote
Wadernfazies nach WEIZMANN 2008),
aufgenommen am 13.04.2013
Andesit mit säuliger Absonderung
Die untere Vulkanit-Lage im Steinbruch
Juchem. Das einstsäulig absonderende
Gestein ist tektonisch überprägt und
partienweise unterschiedlich alteriert,
aufgenommen am 13.04.2013
Koniferenzweig
Eindrucksvoller Ausschnitt aus einer Fossil-
platte aus den permischen Sedimenten des
Steinbruchs Juchem mit den sehr gut erhal-
tenen Zweigen einer Konifere, ausgestellt im
Paläontologischen Museum in Nierstein am
Rhein, mit Zustimmung von Harald STAPF,
Bildbreite ca. 35 cm
Solche Funde wurden bereits 1955 gemacht
(ANACKER 1956)
Koniferenzweig Niederwörresbach
Koniferenzweig der Art Ernestiodendron
germanica
aus einer Grabung in den per-
mischen Sedimenten um 1988 im Steinbruch
Juchem, ausgestellt im ausgestellt im Paläonto-
logischen Museum in Nierstein am Rhein, mit
Zustimmung von Harald
STAPF,
Bildbreite ca. 25 cm
Achat Steinbruch Juchem
Außergewöhnlich farbiger Achat aus
dem Steinbruch Juchem, ausgestellt
im Deutschen Mineralienmuseum in
Idar-Oberstein (Verein Heimatfreunde
Oberstein e. V.),
Bildbreite ca. 12 cm
Steinkaulenberg
Bergfeste im Steinkaulenberg mit minerali-
sierten Blasen im basaltischen Andesit in
einem Teich des Besucherbergwerks
(örtlich als "Edelsteinmine" bezeichnet)
aufgenommen am 14.06.2013.
BANCROFT (1984) listet die bedeutensten
100 Fundstellen des Welt auf, darunter
nur 4 aus Deutschland! Dabei ist der Stein-
kaulenberg angeführt (p. 424 - 428 mit
12 Abb.).
Harnisch
              im basaltischen Andesit
gestriemter Harnisch im basaltischen Andesit
nahe einer vererzten Störung im westlichen
Teil des Steinbruchs,
aufgenommen am 14.06.2013
Rotliegendsedimente
Die oberen Schichten der Rotliegend-
Sedimenten bestehen aus Konglomeraten
mit sehr gut gerundeten Geröllen und einer
tonigen Bindung,
Bildbreite ca. 40 cm,
aufgenommen am 14.06.2013
AIDA-Schild
Die Oper im Steinbruch - nach dem schwe-
dischen Vorbild Dalhalla. Im August 2013
wird in dem alten Steinbruch der Fa.
Juchem die Oper Aida aufgeführt!

Stijn´s Stein
Stijn´Stein: Eine außergewöhnlich große
Mandel aus dem Steinbruch Juchem, hier
geparkt bis zum Sägen auf dem Camping-
platz Harfenmühle, ca. 10 km nord-westlich
des Steinbruchs (55758 Asbacherhütte).
Der längsovale Stein mit ca. 1 m Längs-
ausdehnung wiegt ca. 250 kg,
aufgenommen am 14.06.2013
Rotliegendsedimente
Rotliegendsedimente diskordant auf dem
basaltischen Andesit aufliegend,
Bildhöhe ca. 3 m,
aufgenommen am 14.06.2013
Schleiferei Biehl
Die original wassergetriebene alte
Edelsteinschleiferei von Ernstotto BIEHL
an der Deutschen Edelsteinstraße ca.
150 m vom Campingplatz Harfenmühle
entfernt,
aufgenommen am 14.06.2013
Harmotom Juchem
Weiße Harmotom-Kristalle auf einem pris-
matischen Calcit-Kristallaggregat in einer
Amethyst-Druse,
Sammlung Roger LANDSRATH, Saarlouis,
Bildbreite ca. 6 cm
Phantom im Calcit
Skalenoedrische Calcit-Kristalle als dunkles
Phantom in prismatischen Calcit-Kristallen,
Sammlung Roger Landsrath, Saarlouis,
Bildbreite ca. 4 cm
braune Krusten
Kleinmineralien aus dem Steinbruch
Juchem können auch interessant sein.
Hier ein Schichtsilikat auf Quarz, unter
dem REM bestehen die rundlichen
Pusteln aus kleinsten Blättchen,
Bildbreite 0,08 mm!
REM-Foto von Stefan DILLER aus
Würzburg
Asphalt auf Calcit
Kein Goethit, sondern schwarzer Asphalt.
Die auch als Erdpech bekannte Substanz
kommt gelegentlich zusammen mit gelbem
Calcit und Quarz in dem vulkanischen
Gestein vor. Das Stück mit den großen
Hohlraumfüllungen liegt in der Sammlung
R. BUNGERT in Kaiserslautern,
Bildbreite 16 cm 
Malachit Stbr. Juchem
Glaskopfartiges Malachit-Aggregat mit und
auf skalenoed-rischen Calcit-Kristallen,
wohl aus einem Chalkopyrit-Korn
entstanden,
Bildbreite 7 mm
Chabasit
Glasig glänzende, rissige und einschluss-
reiche Chabasit-Kristalle auf Quarz mit
etwas Calcit,
Bildbreite 2 cm
Achat
              Juchem
Achat mit einem ausgeprägten radial-
strahligen Aufbau angeschliffen und
poliert,
Bildbreite ca. 10 cm
Juchem-Achat
Typischer Achat mit umlaufender Bänderung
(Festungsachat) aus dem Steinbruch der Fa.
Juchem, angeschliffen und poliert,
Bildbreite ca. 10 cm
Stahliges Carbonat
Strahliges Aggregat aus einem Carbonat
(Aragonit/Calcit?) teilweise in Quarz
pseudomophisiert und mit weißem Quarz
überwachsen, gefunden im Steinbruch
Juchem,
Bildbreite 14 cm
Achat Steinbruch Juchem
Achat aus dem Steinbruch Juchem,
Bildbreite 9 cm
Niederwörresbach
Niederwörresbach um 1950, Postkarte aus der
Sammlung GETTMANN
Röhrenachat
Seltener "Röhrenachat" aus dem Stein-
bruch Juchem bei Vollmersbach. Diese
Strukturen werden biologisch gesteuert,
Bildbreite 10 cm
Pseudomorphose nach ?
Stängelige und radialstrahlig angeordnete
Kristalle eines nicht bekannten Minerals
mit einem weißlichen Überzug als Pseudo-
morphose von Calcit nach Aragonit
Bildbreite ca. 10 cm
Achate im
              Gestein
Kleine Achate im Gestein aus dem Steinbruch
Juchem,
Bildbreite 4 cm
Malachit Steinbruch Juchem
Malachit als Kristallrasen auf Kupfererzen
aus einer Vererzung im Steinbruch,
Bildbreite 3 cm
Kupfererz aus dem Steinbruch Juchem
Teils in Malachit alterierte Massen aus
Kupfererzen niedrig-thermaler
Entstehung,
Bildbreite 11 cm
Huflattich
Der Frühling im Juchem-Steinbruch: Huflattich,
aufgenommen am 09.03.2014
Asphaltiermaschine
Ein Geschäftszweig der Fa. Juchem ist
auch das Herstellen und Einbauen von
Asphalt im Straßenbau,
aufgenommen am 09.03.2014
Zementei
Genetisch sehr bdeutend, denn der Über-
gang von den so genannten "Zement-Eiern"
zu den "normalen" Hohlraumfüllungen im
basaltischen Andesit,
Bildbreite ca. 30 cm,
aufgenommen am 09.03.2014
Tafelige Calcit-Kristalle
Extrem flachrhomboedrische, gelbe Calcit-
Kristalle auf dem basaltischen Andesit,
Bildbreite 5 cm
weiße Aragonit-Kristalle
Schneeweiße Aragonit-Kristalle auf
einem rhomboedrischen Carbonat
aus einer Gangmineralisation,
Bildbreite 5 cm
Hohlraumfüllung
Beugungsmuster einer Hohlraumfüllung
aus Quarz, Calcit und Schichtsilikaten
Museum WeinStein
Das ehemalige Museum der Fossilien- und
Mineralien-Sammlung von Dagmar und
Volker GOLDBACH, "Wein und Steine" in
55756 Herrstein, Niederhosenbacher Weg 4
(am Rande des historischen Ortskerns),
aufgenommen am 19. Juli 2014.
Besucherfoto
Das Besucherfoto beim Betreten des
Kupferbergwerks bei Fischbach an der
Nahe,
aufgenommen am 19.07.2014
Calcit-Achat
Ein seltenes Beispiel für einen so genannten
"Calcit-Achat"mit Quarz und Calcit. Dabei
besteht der gebänderte Teil aus Calcit!
Bildbreite 6 cm
Erz Juchem
Erz aus Covellin, Bornit und Chalkopyrit
aus einem Erzgang im Steinbruch
Juchem,
Bildbreite 1 mm
Steinbruch im Oktober 2014
Der Steinbruch am 3.10.2014 mit zahl-
reichen Mineraliensammlern,
Foto von Andreas VÖLKER
Instandhaltung
Die Instandhaltung des Steinbruchbetriebes
für die Fahrzeuge und Anlagen im Steinbruch.
Für das Juchembuch wurden alle Mitarbeiter
an ihren Arbeitsplätzen fotografiert,
aufgenommen am 12.09.2014
geologische Karte
Geologische Karte zur erläuterung der
Kupfererzvorkommen um Niederwörres-
bach, erstellt von Roger LANG, Mainz.
Calcit-Phantom
Gelbliche Calcit-Kristalle auf Quarz mit
einem dunklen Calcit-Phantom im Innern,
Bildbreite 7 cm
Covellin im Calcit
Derber Galenit (mittels REM-EDX bestimmt)
im Calcit der Gangmineralisation,
Sammlung Hartmut FUSS,
Bildbreite 5 mm
Bundenbach
Nur wenige km nördlich liegt das Dach-
schieferbergwerk der Grube Herrenberg;
diese unterdevonischen Schiefer wurden
durch die hervorragend erhaltenen
Fossilien weltberühmt,
aufgenommen am 23.12.2014
Bergwerksstollen
Bei der Erweiterung eines Steinbruches
wurde ein Stollen eines Kupferberbaus
frei gelegt und erkundet. Der spätmittel-
alterliche bis frühneuzeitliche Stollen wurde
sehr sorgfältig in den Fels geschlagen; Erze
konnten nicht festgestellt werden,
aufgenommen am 04.10.2017
Achat-Baum
Auf den Münchner Mineralientagen stellte
Herr Wolfgang NAPP in einer Sammler-
vitrine Achate aus dem Saar-Nahe-Raum
aus, darunter auch eine Achatscheibe aus
dem Steinbruch Juchem, gefunden 2002,
mit dem treffenden Namen "Der Baum".
Die Druse war über 1 m groß und befand
sich an der Fundstelle "Feuerstelle",
aufgenommen am 25.10.2019
Zerscherte Blasenfüllung
Von einer Störung zerteilete Blasenfüllung,
die nach der Weitung mit Chalcedon auf-
gefüllt wurde. Gefunden im ehemaligen
Steinbruch Bernhard;
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 18 cm
Versetzte Geode
Durch eine Störung zerteilte und verscho-
bene, gefüllte (Blasenfüllung) Geode mit
einem Harnisch auf der Schubfläche;
gefunden im Steinruch Juchem,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 18 cm
Pyrit
Hydrothermal mit Pyrit und Carbonaten gefüllte
Klüfteim Basalt nahe einer mittelalterlichen
Bergbauzone, die bei der Erweiterung des
Steinbruchs nach Nordwesten angetroffen
wurden.
Bildbreite etwa 25 cm
Kessel & Wasserfall
Der Blick in den "Kessel" mit dem Wasserfall,
dessen Wasser in einen See mündet, der über
die Klüftung des Gesteins entwässert. Das
Gelände ist wegen des Steinfalls durch den
Abbau daneben nicht begehbar;
aufgenommen am 20.07.2020
Calcit-Achat
Großer "Calcitachat" mit etwas Quarz im
Zentrum im Gestein. Die Besonderheit
besteht darin, dass das kein Quarz,
sondern Calcit ist(!) - siehe dazu im
Juchem-Buch die Seiten 181 - 182,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 7 cm
Quarz-Druse mit Calcit-Kristallen
Gelbe Calcit.Kristalle auf Quarz in einer
Druse im Andesit vom Steinbruch Juchem,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 6 cm
Quarzdruse
Kleine Druse mit 2 Generationen von weißem
bis farblosem Quarz,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 5 cm
Harmotom-Kristall
Relativ großer, farblos-weißer Kristall des
Zeoliths Harmotom zwischen violetten
Quarz-Kristallen,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 3,5 cm
Calcit
Kleine, gleichsinning orientiert gewachsene
und farblose Calcit-Kristalle auf einem
geblichen Calcit-Kristall,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 8 cm
Calcit
Drusenfüllung aus kleinen Quarzkristallen
mit einer finalen Überwachsung als skaleno-
edrischen Calcit-Kristallen,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 6,5 cm
Calcit-Prismen
Prismatische Calcit-Kristalle mit einer weißen
Basisals Begrenzung und darauf die
schwarzen Flitter einesManganoxids
(vermutlich röntgenamorph),
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 6 cm
Calcit
Herrlich rote, geschuppt gewachsene Calcit-
Kristalle auf Quarz aus einer Druse,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 4,5 cm
Calcit
Nach oben hin farblose, prismatische Calcit-
Kristalle, in deren Innern je ein brauner,
skalenoedrischer Calcit-Kristall zu erkennen
ist,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 5 cm
Aragonit
Typisch für den Steinbruch Juchem:
Frühe Bildung aus Aragonit-Kristallen,
umgewandelt in Calcit und überwachsen
von einer späteren Calcit-Generation,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 11 cm

gelber Calcit
In einer Druse aus Quarz-Kristallen sitzt
ein prismatischer, gelber Calcit-Kristall,
terminal von farblosen Calcit-Kristallen
überwachsen,
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 8 cm

Karneol
Roter Karneol als unscheinbare Hohlraum-
füllung
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 10,5 cm
Calcit auf Quarz
Parallel orientierte Calcit-Kristalle zwischen
Quarz-Kristallen.
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 6 cm
Druse im Basalt
Druse im Basalt mit prismatischen, farblosen
Calcit-Kristallen, die mit zahlreichen
Subindividuen umwachsen sind.
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 11 cm
Calcit & in der Druse
Zonierte, skalenoedrische Calcit-Kristalle
als Teil einer Druse mit kleinen Quarz-
kristallen. Die Hohlraumfülung erschein
aus dem Basalt "gelöst".
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 11 cm
Calcit
Dünne skalenoedrische Calcit-Kristalle
sind von prisamtischen Calcit-Kristallen
orientiert überwachsen worden, so dass
die Spitze gerade noch zu sehen ist.
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 5 cm
fraglich
Unbekannte Kristalle, überwachsen von
einem schneeweißen Schichtsilikat,
welches bisher nicht bestimmt wurde.
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 4 cm
Epitaxie Calcit
In den transparenten Calcit-Prismen kann
man die gleichsinig orientoerten skaleno-
edrischen Calcit-Kristalle erahnen. An 2
Flächen ist die Spitze gerade so erkennbar.
Sammlung Kay MÜSSIG
Bildbreite 5 cm
Chalkopyrit
Goldiger Chalkopyrit-Kristall, aus dem Calcit
geätzt, rechts mit etwas Quarz,
Bildbreite 6 mm
Chlorit
Winzige Chamosit-Aggregate auf einem Quarz-
Kristall. Dies wird mit dem bloßen Auge als
"Schmutz" wahrgenommen.
Bildbreite 1,5 mm
Siehe dazu das REM-Foto als Abb. 15 auf Seite
186 im Juchem-Buch
Hungerwand
Der Abbau unterhalb der "Hungerwand" erreicht
eine bunte Melage aus kugelig-schalig absondern-
den Gesteinsmassen, die in der Bildmitte grün-
lich alteriert sind und an der Abbaustelle von
massig bis kleinporig und melaphyartig reichen.
Für den Steinbruchbetrieb sind solche inhomo-
genen Partien unerwünscht. Die von den Minera-
liensammlern begehrten Drusen sind ebenfalls
alteriert.





Und warum ein Buch aus Papier?

Es wäre doch viel einfacher ein PDF zu erzeugen und dies ins Internet zu stellen; es wäre schnell und überall erreichbar bzw. leicht über eine Suchmaschine findbar; sicher wäre die Große derzeit noch ein Problem, aber das wird mit den steigenden Geschwindigkeiten zweitrangig.

Aber ist das wirklich ein guter Weg? Denn welche Version stelle ich ins Netz? Die erste mit kleinen Schreibfehlern oder immer die aktuelle mit einer Fortschreibung? Oder was ist, wenn jemand anders eine veränderte Fassung ins Netz bringt und die auf einen Server legt, wo ich keinen Zugriff habe?
Derjenige, der dann zitiert, muss die Datum und Version angeben, denn wenn ich ändere, stimmt das Zitat nicht mehr. Letzendlich macht das Zitieren dann auch keinen Sinn mehr, denn es ist keine Nachprüfbarkeit mehr vorhanden, wenn sich die Grundlage der Daten immer wieder ändert.
Aber dann könnte man kein professionelles Layout machen, denn wer würde für ein PDF etwas bezahlen wollen? Und es würde hemmungslos kopiert werden. Ich würde mit den Kosten für die Bildbearbeitung und das Layout sitzen bleiben.
Weiter sind zu bedenken, dass die Daten auf einer Festplatte liegen. Diese Platte kann ausfallen und in der Regel sind die Daten weg. Wenn die Firma, auf dessen Server die Daten liegen, insolvent wird, sind die Daten auch weg, denn sie werden nicht mehr gepflegt oder einfach gelöscht. Oder der, der die Daten hält, verstirbt und keiner kommt mehr an die Daten. Und wer kann mit Sicherheit sagen, dass man in 50 oder 100 Jahren noch PDF´s von heute lesen kann. Auch die Sicherungen auf Datenträger, CD´s und anderen Datenträgern sind nicht langzeit-stabil. Selbst das Umkopieren und ~konvertieren scheitert an Versionskonflikten und unterschiedlichen Zeichensätzen. So besitze ich viele hunderte Dateien, erstellt von EXCEL 4.0, die das heutige EXCEL von Microsoft nicht mehr öffnen kann! Mit der Textfiles ist es nicht besser, denn wer kennt heute noch die Textverarbeitung Ami Pro von Lotus oder gar IBM PC Text 4 aus dem Jahr 1987?
Auch Bilder sind keineswegs sicher, denn Fehler, Festplattenschäden und Computerabstürze sorgen dafür, dass nach 10 bis 20 Jahren die Mehrzahl aller gemachten Fotos von heute nicht mehr vorhanden sein werden.

Ein Buch kann jederzeit und überall ohne Einschränkungen gelesen werden.

Das alterungsbeständige Papier soll mind. 200 Jahre halten und das Buch ist ja mit einer Auflage von 2.000 Exemplaren gedruckt und sehr weit verbreitet worden, so dass man davon ausgehen kann, dass das darin hinterlegte Wissen damit für die Zukunft fixiert worden ist.



  

Das "Juchem-Buch"

Juchem-Buch
(erster Entwurf des Umschlags)

Der international weithin bekannte Steinbruch hat inzwischen mehr als einer Generation an Mineraliensammlern freudige Ereignisse, herrliche Kristalle und viele Achate beschert. Und Funderlebnisse. Er ist weit über die Grenzen der Republik bekannt und an den Tagen, an denen der Steinbruch für Sammler zugänglich war, kammen selbst bei "schlechtem" Wetter 50 Sammler! Und für die Region war das auch ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor.
Bis 2015 gab es keine umfassende Zusammenschau, wie man das von einer über Jahrzehnte produktiven Fundstelle erwarten würde. Aus diesem Grund regte Kay MÜSSIG aus Miltenberg an, darüber ein Buch zu verfassen. Darin solle die Geologie der Region, die Mineralien, das Gestein und seine Geschichte, aber auch der Steinbruch und der Abbau wie auch die Aufbereitung beschrieben werden. Auch der historische Bergbau sollte seinen Niederschlag finden. Den Rahmen bilden die Gemeinde Niederwörresbach und die Umgebung der Edelstein-Stadt Idar-Oberstein, aber auch die Museen und die Sammler sind zu Wort gekommen. Damit ein möglichst großes Spektrum an Funden beschrieben bzw. angebildet werden können, waren die zahlreichen (Stamm-)Sammler eingeladen und aufgefordert, ihre Beziehungen zu dem Steinbruch Juchem mit den 5 oder 10 besten Funden zusammen zu stellen, die dann auf 1 bis 44 Druckseiten zusammen gestellt worden sind:  

Das Buch - im Format DIN A4 (21 x 29,7 cm Hochformat) - wird handwerklich solide gemacht:
- alterungsbeständiges Papier
- durchgängig vierfarbiger Offset-Druck
- eine lesefreundliche Schrift
- ein umfangreiches Inhaltsverzeichnis
- Lesebändchen
- fester Einband 
- Fadenheftung 
- das Buch bleibt auf dem Tisch offen liegen
- eine attraktive Titelseite mit Siberglanz, lackiert und Tiefprägung
- 516 Seiten
- 1.504 überwiegend farbige Fotos und Abbildungen wie Karten, Grafiken usw.
- 2,118 kg Gewicht
- ISBN
978-3-00-048272-4.

Inzwischen sind alle Beiträge von 20 Autoren und 27 Sammlern als Portraits zu ganz verschiedenen Themengebieten zusammen gestellt und vom Layouter gestaltet worden und es konnte ein Stichwortverzeichnis (Index) auf 6 Seiten verfasst werden. Für das Buch wurden zahlreiche neue Analysen, Schliffe und viele Fotos angefertigt, so dass hier für den Steinbruch Juchem ganz neue Erkenntnisse beschrieben werden: 

Umschlag Silberglanz
Buch mit dem finalem Umschlag (mit der glänzenden "Silber"-beschichtung, Lackierung und Tiefprägung)


Folgende Beiträge sind enthalten:
 

  • Vorsatz: Plan des Steinbruchs
  • Vorwort der Herausgeber (deutsch)
  • Vorwort der Herausgeber (niederländisch)
  • Grußwort von Klaus Beck
  • Niederwörresbach. Die Gemeinde mit dem berühmten Steinbruch von Arnold WEINZ
  • Deutsche Edelsteinstraße Landschaft mit Edelsteinen von Caroline CONRADT
  • Flora und Fauna rund um Niederwörresbach von Günter BURKART
  • Juchem & Söhne Ein Familienunternehmen der Steine und Steinbrüche von Berthold Juchem & Joachim LORENZ
  • Allgemeiner Prozessablauf Aufbereitungsanlage / Steinbruch Christian WILD und Joachim LORENZ
  • Vulkanite, Mandelsteinbildungen und Mikrofossilien im Steinbruch Juchem (Unter-Perm, Rheinland-Pfalz) von Cornelia SCHMITT-RIEGRAF und Wolfgang RIEGRAF (*11.04.1955 †03.01.2021) 
  • Die „Zementeier“ - oder auch „Betoneier“- aus dem Steinbruch „Juchem“ bei Niederwörresbach, nahe Idar-Oberstein (Rheinland Pfalz) von Joachim LORENZ
  • Vanadinit, Klinochlor, Chamosit, „Calcit-Achat“ und andere Mineralien aus dem Steinbruch „Juchem“ bei Niederwörresbach, nahe Idar-Oberstein (Rheinland Pfalz) von Joachim LORENZ & Kay MÜSSIG
  • Hydrothermale Kupfermineralisation im Steinbruch „Juchem“ und Umgebung, Niederwörresbach, nahe Idar-Oberstein (Rheinland Pfalz) von Roger LANG, Jost HANEKE, Joachim LORENZ & Martin OKRUSCH
  • Koniferenzweige im Ascheschlamm. Über ein fossilführendes Sedimentgestein  zwischen den Vulkaniten im Steinbruch Juchem (Niederwörresbach) von Lutz KAECKE
  • Steinbruch Juchem: Herausragende Zeugnisse früher Nadelbäume von Sunia LAUSBERG
  • Der Lokalsammler aus Vollmersbach von Jakob GÖRRES
  • Vom Kölner Samenhändler zum Mineraliensammler von Hermann BORNKESSEL
  • Von der Wetterau in den „Juchem“ von Ernst MÜLLER
  • Der Steinbruch Juchem – eine kleine Auszeit von Roger LANDSRATH
  • Ein Österreicher im Juchem von Eduard KOLLER
  • Dieses Mal war frisch gesprengt! von Thomas KRESIN
  • Aus Sachsen in den Juchem - oder wie man seine Frau im Steinbruch findet von Ingo EICHLER
  • 650 km von Lüneburg zum Juchem (in Norddeutschland gibt es keine Kristalle) von Hansi BECK ()
  • Ein Chemiker sammelt um Idar-Oberstein von Roland ANDREE
  • Bernd Eckel vom Meilenstein in Aachen von Bernd ECKEL
  • Der Rheinland-Pfalz-Sammler von Rüdiger BUNGERT
  • Die „Achathexe“ Eine Münchnerin im Juchem von Regina RENTSCH
  • Meine Lust und mein Leben von Heerenveen nach Niederwörresbach von Johan OORD
  • Und die größte Achatmandel aus dem Juchem von Stijn CLAEYS
  • Als Maurer im Juchem. Hobby ist mein Lebenstraum von Remco van ROOIJEN
  • Kristian Egberts aus den Niederlanden von Kristian EGBERTS
  • Eine der wenigen Frauen, die im Juchem sammeln von Sarah BÖHM
  • Der Mineraliensammler-Nachwuchs - Eine seltene Spezies von Max THEISS
  • Die Fundregionen im Steinbruch Juchem – charakterisiert anhand von Achaten von Wolfgang NAPP
  • Aus dem Sandstein ins Paradies von Kay MÜSSIG
  • Zwei holländische Mineraliensucher im Hunsrück von Peter TEUNISSE & René DE JONG
  • Ein unbeschreibliches Hobby in einem riesigen Steinbruch. Ein Bericht vom Eventmanager von Sebastiaan SLEEUWENHOEK
  • Als Greenhorn unter „Aliens“. Neuling im Juchem von Hans-Peter SCHRÖDER
  • 30 Jahre im Juchem. Freundschaft hilft auch beim Sammeln von Mineralien von Karlheinz KNAPP
  • Aus Belgien in den Juchem von Willy VANDEWAL
  • Der Künstler, Achat- & Edelsteinschleifer mit einer hohen Affinität zu Achat und Quarz von Klaus SCHÄFER
  • Oder wie man durch die Bundeswehr zum Steine sammeln kommt von Wolfgang GLÄSER
  • Achatbörse. Die Historie der Internationalen Achatbörse von Peter JECKEL
  • Die Schleiferei Dreher in Fischbach. Die Kunst des perfekten Schliffs von Hartmut FUSS
  • Deutsches Mineralienmuseum Idar-Oberstein mit Mineralien und Kunstwerken aus der Region von Wolfgang KLEY
  • Der WeinStein in Herrstein bei Idar-Oberstein: Ein privates Museum stellt sich vor von Dagmar & Volker GOLDBACH
  • Das Kupferbergwerk in Fischbach von Nicolai BOLLENBACH
  • Das Bergwerk „Neue Hoffnung nahe beym Bierfinck“ bei Fischbach/Nahe von Christian WILD & Roger LANG
  • Jörg Thomas Der Maler von Andrée ROTH
  • Buchbesprechung von Adreas VÖLKER
  • Index
  • Nachsatz: Geologische Karte von Rheinland-Pfalz und von Deutschland.  

Juchem-Buch Musterseite Juchem-Musterseite

Musterseiten Musterseiten

Muster Musterseite

Musterseiten aus dem Juchem-Buch

Zwischen den Beiträgen sind großformatige Mineralien-, Achat-, Gesteins- und Aufschlussfotos eingefügt, so dass das Auge sich an den schönen Funden und Strukturen freuen kann. Zahlreiche Querverweise erleichtern die Benutzung des umfangreichen Werkes. Leider gelang es nicht, einen Autor für eine geographische Beschreibung der Region mit Relief, Niederschlag, Bewaldung usw. zu gewinnen. Ebenso haben einige Institutionen und Gewerbe leider keinen Beitrag geliefert.

Das Buch kostet in dieser Ausstattung 34,90 €. Zur Achat-Börse 2015 in Niederwörresbach war der 2,1 kg schwere Band erhältlich. Die Buchproduktion aus vierfarbigem Offsetdruck, falzen, heften, schneiden, beschichten, prägen und binden ist Mitte Januar 2015 begonnen worden. Mitte Februar war der Druck und das Falzen abgeschlossen. Inzwischen wurden die Einbanddecken geprägt und die Bücher gebunden.  

fertige Druckbogen
Die fertigen Druckbogen vor dem noch unbedruckten Papierstapeln in der
Druckerei am 23.01.2015

Einbanddecken
In der Buchbinderei werden die Einbanddecken hergestellt: Nach dem 
Bekleben des Kartons wird mit Silber bedruckt und geprägt, so dass
der Titel "Juchem" etwas vertieft im Karton liegt; damit wird erreicht, dass
der Glanz auch beim Scheuern erhalten bleibt, 
aufgenommen am 20.02.2015

Buchbindemaschine
In der Buchbinderei Schaumann in Darmstadt kommen die fertigen Bücher
aus der Bindestraße. Sie werden dann noch einzeln in Folie eingeschweißt
und auf Paletten gesetzt,
aufgenommen am 23.02.2015

Juachem-Buch fertig
Die fertigen Bücher.

Juchem-Buch
          Lager
Das Lager:
Der Buchvorstellung auf der Achatbörse in Niederwörresbach steht nichts
im Wege, denn die Bücher sind fertig. Da die Auflage 2.000 Stück umfasst,
sind für die Interessenten genügend Bücher vorhanden.


Info und
            Bestellformular
Wenn Sie auf den Flyer oben klicken, wird eine PDF-Datei geladen, die Sie ausdrucken, ausfüllen, abschneiden und
versenden können. Wir senden Ihnen das Buch dann gerne gegen Rechnung zu. 

Halblederausgabe!
Da der Zuspruch ausreichend groß war, wurde der über 500 Seiten dicke Band in einer sehr kleinen Teilauflage (weniger 50 Stück) als hochwertige Ausgabe in Halbleder hergestellt:
Mit einem Rücken aus hochwertigem Ziegenleder, Bünden und eine goldene oder silberne Prägung des Buchtitels "Juchem" und der Herausgeber "Lorenz & Müssig", eine Zierde für jede Bibliothek! Da das Buch aus der normalen Produktion genommen werden musste und dann von einem handwerklich sehr erfahrenen Buchbinder in Handarbeit einzeln gefertigt wurde, beträgt der Preis 125 € (auch dies ist sind nur die Selbstkosten). Sie können diese Ausgabe wie oben bestellen. 


Leder
          für Bücher
Der Buchblock, die Einbanddecke und die 3 Ledervarianten für
die Halblederausgabe in den Farben anthrazit, blau und grün. 


Halblederausgabe Juchem-Buch
Die 3 Varianten der Halblederausgabe im Buchregal:
links anthrazit mit goldener Schrift, mitte blau und rechts grün
mit silberener Schrift; dazwischen die Normalausgabe. 


Rezensionen:

"Neuerscheinung"
"...
Es ist daher schon ein wenig verwunderlich, dass es bisher, neben durchaus zahlreichen Artikeln in diversen Fachzeitschriften, keine größere, eigenständige Publikation über diesen Fundort gegeben hat.
Das vorliegende großformatige Werk des Herausgeberduos Lorenz und Müssig schafft hier Abhilfe und bietet auf mehr als 500 Seiten geballte Informationen zur Geschichte, den Sammlerinnen und Sammlern sowie den Mineralien des Steinbruchs Juchem".
... ."

(Johann ZENZ, Mineralien Welt Jg. 26, Nr. 4, Juli-August 2015, S. 82 - 83)

"Buchbesprechungen"
"... Aber was hier entstanden ist, ist die absolute Superlative auf 519 Seiten!
Alles was nur irgendwie mit dem Steinbruch in Bezug steht, findet man hier. Ein Kompendium über Achate und andere Mineralien, Fossilien, Geologie (Vulkanite, Mandelsteinbildungen und in Mineralien nachgewiesene Eisen-oxidierende Bakterian), den Steinbruch, die Aufbereitungsanlage, den Ort Niederwörresbach, die Deutsche Edelsteinstraße, Flora und Fauna rund um Niederwörresbach, .. Sehr repräsentativ, wozu auch das gelungene Layout beiträgt. ... ."
(Diether GRÄF, der Aufschluss Ausgabe 2/2016 März-April 2016, Jahrgang 67, S. 123)

"GEOreport"
"Es ist zu wünschen, dass das Buch viele Leser findet und damit weitere Besucher und Sammler anlockt".

... ."

(Heinz Walter WILD, GMIT Geowissenschaftliche Mitteilungen Nr. 64, Juni 2016, S. 113 - 114)

"Media Reviews"
"...
In my opinion, the editors met their goal. They have compiled a wealth of information not only for collectors who plan to visit the Juchem quarry to collect minerals but also for visitors who want to explore the region beyond the quarry. It´s a great resource for planning a family vacation, but you would have to work on your language skills."
(Dr. Günther NEUMEIER, Rocks & Minerals Nov./Dec. 2016, Vol. 91, No. 6, p. 572)

"Verschiedenes, neue Zeitschriften"
"... Aufgrund des unschlagbar niedrigen Preises dürfte die Auflage bald verkauft sein und allgemein bei jedem Betrachter große Wertschätzung genießen., zu dem ein großes Publikum aus Naturliebhabern, Sammlern, Wissenschaftlern und Lehrern gehören dürfte. Die vielfältigen Infomationen machen das Werk zu einem Standard auf Jahre, denn kein anderer Steinbruch in Deutschland dürfte bisher eine solche gigantische Darstellung erfahren haben wie Juchem, die zwei ungemein fleißigen und aus dauerenden, mit viel Sachverstand ausgezeichneten Herausgeber in relativ kurzer Zeit zustande brachten
. ..."
(Dr. Wolfgang RIEGRAF, Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, Teil II, Jahrgang 2014, Heft 5-6, S. 712f)


"Reviews"
"... Die Fülle des Stoffes zum Steinbruch Juchem ist nicht nur beeindruckend, sondern vermittelt darüber hinaus wunderbare Eindrücke von der Landschaft, dem Brauchtum, der Edelsteinbearbeitung und der Geschichte des Raumes. Man kann die Mitarbeiter an diesem Buch nur beglückwünschen, dass sie nunmehr den Steinbruch Juchem wie auch den Bereich des unteren Fischbachtales mit seinen vielen Facetten der Öffentlichkeit präsentieren. Es ist zu wünschen, dass das Buch viele Leser findet und damit weitere Besucher und Sammler anlockt. Es dürfte sich lohnen."

(Prof. Dr.-Ing. Heinz Walter WILD, World of Mining - Surface & Underground 68 No. 6, 2016, S. 349)



Sie können das Buch auf der Achatbörse in Niederwörresbach und auch bei folgenden Stellen im Raum Idar-Oberstein/Niederwörresbach kaufen:


Hinweis:
Der Sortiments-Buchhandel wird das Buch auch liefern können, jedoch nicht über den Großhandel, sondern als Verlagsbestellung, was die Marge des Buchhandels schmälert. Dies ist bei einem Buch mit 2,1 kg Gewicht und einem relativ geringen Preis nicht für jeden Buchhändler akzeptabel. 

Sollten Sie das Buch über den Buchhandel nicht beziehen können, so senden wir Ihnen das Buch gegen eine Rechung mit HERMES zu (auf Wunsch auch mit DHL). Infolge des Gewichts fallen gegenwärtig 6 € für Porto und Verpackung an.

Literatur:
ANACKER, H. (1956): Fossilfunde im Fischbachtal bei Idar-Oberstein.- Der Aufschluss Jahrgang 7, Heft Janua 1956, S. 6 - 9, 4 Abb., VfMG e. V. Roßdorf bei Darmstadt.
Anonym (2013): Steinbruch Juchem bei Niederwörresbach.- S. 76 - 89, 43 Abb., in Edition Achatwelt - edle Steine und mehr UG Worms [Hrsg.] (2013): Katalog der 13. Internationalen Achatbörse.- 112 S., [BenatzkyMünstermann Druck GmbH] Hannover.
Autorenkollektiv (2000): Achat. Der Edelstein, aus dem Idar-Oberstein entstanden ist.- extraLapis No. 19, 96 S., sehr zahlreiche, meist farb. Abb., [Christian Weise Verlag] München.
BANCROFT, P. (1984): Gem & Crystal Terasueres.- 488 p., sehr viele SW- und viele Farbabb., [Western Enterprises / Mineralogical Record] Fallbrook, Calf. / Tucson, Ariz. USA
BODE, R. & WITTERN, A. (1989): Mineralien und Fundstellen Bundesrepublik Deutschland.- 303 S., 400 teils farb. Abb., [Doris Bode Verlag GmbH] Haltern.
BANK, H. & SCHMITT-RIEGRAF, C. (1991): Das Schaubergbwerk Steinkaulenberg in Idar-Oberstein. Ein Führer durch Europas einzige Edelsteinmine die zur Besichtigung freigegeben ist.- Führer zu touristischen Attraktionen Band 1, 56 S., 11 Farbabb., 4 SW-Abb.,  2 ausklappbare Pläne, 3 Karten, 3 Tab., Hrsg. vom Förderverein Steinkaulenberg e. V., [Charivari-Verlag] Idar-Oberstein.
BRAUN, H.-M. & BRAUN, C. (2003): Naturpark Saar-Hunsrück. Stille Schönheit.- 128 S., sehr viele, teil großformatige farb. Abb., 2 Karten, [Tecklenborg Verlag] Steinfurt.
BREZINOVA, T. & WEIß, S. (2005): Neu: Kobaltblüte aus dem Steinbruch Juchem. Bemerkenswerte Eigenfunde in Lapis.- Lapis 30, Nr. 4 April 2005, S. 40, 2 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
BUNGERT, R. (2013): Smaragdgrüne Fluoritkristalle aus dem Steinbruch Juchem.- Lapis 38, Nr. 9 September 2013, S. 36 - 37, 2 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
DERN, H. (1970): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet.- S. 101 - 110, 1 Karte, Sonderheft zur Jahrestagung 1970 der VFMG in Idar-Oberstein, 19. Sonderheft der Zeitschrift Der Aufschluss: Idar-Oberstein. Edelstein-Industrie - Geologie - Petrographie - Mineralogie und Lagerstätten, 203 S., VFMG Heidelberg.
FEESER, G. (1976): Gefährlicher Bergsturz im Steinbruch Juchem.-  Lapis 1, Nr. 2 Dezember 76, S. 6 - 7, 2 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
GLAS, M. (2000): Mineraliensammeln im Steinbruch Juchem wieder möglich.- Lapis 25, Nr. 9 Sept. 2000, S. 5 - 6, ohne Abb., [Christian Weise Verlag] München. 
GÖTZE, J., BEREK, H. & SCHÄFER, K. (2019): Micro-Structural phenomena in agate/chalcedony: spiral growth.- Mineralogical Magazine Journal of Mineral Science Vol. 83 (2) No. 545, Arpil 2019, p. 281 - 291, 11 figs., The Mineralogical Society, Bath.
HENKEL, E. (1970): Foto eines Drusenstückes.- Der Aufschluss. Zeitschrift für die Freunde der Mineralogie und Geologie Jahrgang 21, Heft März 1970, S. 119, VFMG Heidelberg. 
HOFFMANN-ROTHE (2000): Calcit aus Idar-Oberstein.- Lapis 25, Nr. 9 Sept. 2000, S. 18 - 23, 19 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
KERN, A. (1981): Oktaederähnliche Kalkspat-Kristalle aus dem Steinbruch Juchem im Fischbachtal. Ein bemerkenswerter Eigenfund.- Lapis 6, Nr. 2 Februar 81, S. 34, 1 Abb., [Christian Weise Verlag] München. 
KERP, H., NOLL, R. & UHL, D. (2007): Vegetationsbilder aus dem saarpfälzischen Permokarbon. Niederwörresbach, Steinbruch Juchem.- S. 76 - 109, 90, meist farb. Abb. in SCHINDLER, T. & HEIDTKE, U. H.-J. [Hrsg.] (2007): Kohlesümpfe, Seen und Halbwüsten. Dokumente einer rund 300 Millionen Jahre alten Lebewelt zwischen Saarbrücken und Mainz.- Pollichia Sonderveröffentlichung Nr. 10, 316 S., sehr viele Abb. als Fotos, Karten und Profile, Tab., [Maierdruck] Lingenfeld. 
JUPPENLATZ, P. (1980): Steine die es in sich haben. Zehntausende Deutsche verbringen Ferien und Freizeit mit der Suche nach Mineralien.- Stern Sonderheft Reise Journal Nr. 43 vom 16. Oktober 1980, S. 48 - 55, 5 Abb., 1 Karte*.
KESENHEIMER, H. W. (1953): Anmerkung zu LIEBER 1953.- Der Aufschluss. Mitteilungsblatt für die Freunde der Mineralogie und Geologie Jahrgang 4, Heft Februar 1953, S. 41 - 42, VFMG Roßdorf bei Darmstadt.
KIGAI, I. N. (2019): The Genesis of Agates and Ametyhst Geodes.- The Canadian Mineralogist, Vol. 57, pp. 867 - 883, 20 fig, Mineral Assiciation of Canada.**  KIRSCHENLOHR, J. (1988): Ein Calcit-Kristall aus dem Steinbruch Juchem. Ein bemerkenswerter Eigenfund.- Lapis 13, Nr. 11 November 88, S. 31 - 32, 1 Abb., [Christian Weise Verlag] München.  
LANDMESSER, M. (1996): Calcitachat: Zur Deutung eines verblüffenden mineralogischen Phänomens.- Mainzer Naturwissenschaftliches Archiv Band 34, S. 9 – 43, 9 Abb., Hrsg. Vom Naturhistorischen Museum Mainz und der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft, Mainz.
Lapis-Redaktion (2000): Sammelverbot im Steinbruch Juchem.- Lapis 25, Nr. 6 Juni 2000, S. 5, ohne Abb., [Christian Weise Verlag] München.
LEONHARD, K. C. v. & Selb, K. J. (1812): Mineralogische Studien. Erster Theil.- (2) IX, 306 (2) S., mit 2 gestochenen Tafeln und 2 (1 mehrfach gefalteten) kolorierten gestochenen Karten, [Schrag] Nürnberg.
LEONHARD, K. C. v. (1846): Vulkane und mit ihnen verbundene Erscheinungen. Achat. Bildung-Weise von Achat- und Amethyst-Drusen. S. 213 - 215, ohne Abb.- in Taschenbuch für die Freunde der Geologie in allgemein faßlicher Weise bearbeitet.- Zweiter Jahrgang, 248 S., 3 Stahlstiche, mehrere Abb. im Text, [E. Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung] Stuttgart. 
LEYSER, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet.- S. 35 - 39, 3 Abb., 3. Sonderheft zum Mitteilungsblatt "Der Aufschluss" Vom Hunsrück zum Westrich. Zur Geologie des oberen Nahegebietes um Idar-Oberstein, 76 S., VFMG Roßdorf bei Darmstadt.
LIEBER, W. (1953): Der Hartsteinbruch "Juchem" im Fischbachtal.- Der Aufschluss. Mitteilungsblatt für die Freunde der Mineralogie und Geologie Jahrgang 4, Heft Februar 1953, S. 40 - 41, 1 Kristallskizze, VFMG Roßdorf bei Darmstadt.
MAYER, D. (2013): Erlesene Achate. Exqusite Agates.- 424 S., ca. 900 Abb. [Bode Verlag] Salzhemmendorf.
MÜLLER, H.-D. & JAHN, S. (2004): Ein interessanter Fund von Achat, Ametyhst und Calcit aus dem Steinbruch Juchem bei Idar-Oberstein.- Mineralien-Welt. Das Magazin für Mineraliensammler 15. Jahrgang, Heft 1 Januar-Februar 2004, S. 68 - 72, 9 Abb., [Bode Verlag] Haltern.
MÜLLER, K. & Lapis-Redaktion (2004): Baryt und Bitumen aus dem Steinbruch Juchem. Lapis Leserpost.- Lapis 29, Nr. 10 Okt. 2004, S. 60, 2 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
NAPP, W. (2009): Der Hartsteinbruch Juchem.- S. 28 - 39, 49 Abb., in Fa. Achatwelt - edle Steine und mehr UG Worms [Hrsg.] (2009): Katalog der 9. Internationalen Achatbörse.- 64 S., [Druckteam GmbH] Hannover.
PATSCH, L. C. (2000): Seit 120 Jahren bekannt: Aragonit-Pseudomorphosen in Achatmadeln aus Idar-Oberstein.- Lapis 25, Nr. 11 Nov. 2000, S. 31 - 34, 7 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
REIDENBACH, K.-T. (1986): Achatschleiferei und Wasserschleifen am Idarbach.- 192 S., zahlreiche Karten und SW-Abb., Hrsg. von der Raiffeisenbank Idar-Oberstein, [Maurer-Druck oHG] Idar-Oberstein.
ROBINSON, S. (2013): German Mineral Artist Georg Thomas (b. 1948).- Rocks and Minerals Vol. 88, No. 6., Nov./Dec. 2013, p. 567 - 569, 10 figs., [Taylor & Francis] Cincinnati (Ohio).
SCHÄFER, K. (1999): Vogelschnäbel und Sterne. Quarz-Zwillinge: Kristallographische Schätze aus Idar.- Lapis 10/1999, S. 19 - 26, 25 farb. Abb. als Fotos und Zeichnungen, [C. Weise Verlag] München. 
SCHMELTZER, H. (1977): Rheinland-Pfalz und Saarland.-  Mineral-Fundstellen. Ein Führer zum Selbstsammeln Band 6, 189 S., 28 Abb. im Text, 16 fabr. Tafeln, zahlreiche Lagezkizzen, [Christian Weise Verlag] München.
SCHMELTZER, H. (1977): Katzeldonien und gut Rötelstein.-  Lapis 2, Nr. 6 Juni 77, S. 7f, 9 Abb., 4 Karten [Christian Weise Verlag] München.
SCHMITT-RIEGRAF, C. (1996): Magmenentwicklung und spät- bis post-magmatische Alterationsprozesse permischer Vulkanite im Nordwesten der Nahe-Mulde.- Münstersche Forschungen zur Geologie und Paläontologie Heft 80, 251 S., 95 Abb., 68 Tab., 3 Tafeln, Verein der Geologie-Studenten in Münster e. V. für das Geologisch-Paläontologische Institut Münster
STÄHLER, H.-P. (2007): 75 Jahre Verein "Die Heimatfreunde Oberstein e. V.".- in Der Heimatfreund. Nachrichten des Vereins "Die Heimatfreunde Oberstein e. V." 5. Jahrgang Sonderausgabe Nr. 1, S.11 - 18, 9 teils farb. Abb., 1 Tab., [Schneider & Deyer] Idar-Oberstein.
STEIN, H. (2007): Der Werdegang des Hauses Hauptstraße 436, unseres Museums.- in Der Heimatfreund. Nachrichten des Vereins "Die Heimatfreunde Oberstein e. V." 5. Jahrgang Sonderausgabe Nr. 1, S. 42 - 43, [Schneider & Deyer] Idar-Oberstein.
STUBENRAUCH, K. (2011): "Calcit-Achate" - erstaunliche (Teil-)Pseudomorphosen.- Mineralien-Welt. Das Magazin für Mineraliensammler, 22. Jahrgang, Heft 2, März-April 2011, S. 91 - 96, 18 Abb., [Bode Verlag] Salzhemmendorf.
UNGER-TEMMES, J. & LANDSRATH, R. (2013): Steinbruch Juchem Harmotom.- S. 90 - 91, 2 Abb., in Edition Achatwelt - edle Steine und mehr UG Worms [Hrsg.] (2013): Katalog der 13. Internationalen Achatbörse.- 112 S., [BenatzkyMünstermann Druck GmbH] Hannover.
WEIZMANN, E. (2008): Diplomkartierung zwischen Niederwörresbach und Berschweiler im Saar-Mahe-Becken, Südwestdeutschland im Maßstab 1:10000.- 73 Seiten, 21 Abbildungen, 2 Tabellen, Institut für Geologie und Paläontologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Würzburg.
ZENZ, J. (2004): Röhren, Augen und Dreiecke. Sensationelle Achate aus dem Steinbruch Juchem.- Mineralien-Welt. Das Magazin für Mineraliensammler 15. Jahrgang, Heft 4 Juli-Augsut 2004, S. 69 - 71, 9 Abb., [Bode Verlag] Haltern.

*darin ein Foto von Jakob GÖRRES als Aufmacher mit einer Druse aus dem Steinbruch Juchem.
**Anmerkung: Ein weiterer Beitrag, der ausschließlich auf Sammlungsbestände und Literatur fußt. Dass es in ganz jungen Vulkaniten Achate geben soll, halte ich für nicht belegt. 



Der Anfänger in Idar-Oberstein 1971

Amethyst
Violette Quarz-Kristalle (Ametyhst) auf dem umlaufenden Achat und etwas
weiße Harmotom-Kristalle in einer Druse im Andesit von Steinbruch Setz,
gefunden am 02.09.1971,
Bildbreite 15 cm

Ich begann 1969 mit dem Sammeln von Steinen - wie viele Kinder, die auf dem Land groß werden. Nachdem ich das Buch von Werner LIEBER "Der Mineraliensammler" (5. Auflage von 1971) geschenkt bekam, hatte ich eine Liste von Fundorten außerhalb des Spessarts in Händen. Und von anderen Sammlern wusste man, dass es in Idar-Oberstein schöne Mineralien und Achate zu finden gab. Aber es war weit weg und es gab damals keine gut ausgebauten Autobahnen oder Schnellstraßen, so dass man etwa 3 Stunden Fahrt einplanen musste. Und dann war ich auf den Willen meines Vaters angewiesen, dass wir dorthin fahren konnten.
So fuhren mein Vater Hermann LORENZ (*1924
1982), Edwin HUSSI (*1929 2015) und ich mit einem weißen Opel Kadett in den späten bayerischen Schulferien am 02. September 1971 nach Idar-Oberstein. Hier erreichten wir den Steinbruch Setz im Stadtteil Tiefenstein (S. 165 in dem Buch von LIEBER). Nachdem wir die Genehmigung der Bruchleitung erhalten hatten, trafen wir zahlreiche Sammler an, die bereits sehr schöne Drusen gefunden hatten. Unsystematisch suchten wir auch nach Drusen und Achaten. Der Erfolg war zunächst bescheiden - gemessen an den Funden der dort wohl öfters tätigen Sammler. Dabei belehrte mich ein erfahrener Mann, dass das ziellose Herumlaufen sinnlos ist. Man suche einen höffige Stelle und dann erbeite man die Steine der Reihe nach durch. Dies führe zum Erfolg und man konnte das auch an seinen bereits gefundenen Stücken sehen. Der Mann schenkte mir - ich war damals fast 15 Jahre alt - einen Achat (siehe Foto ganz oben) - das war wie Weihnachten. Und ich lernte das unscheinbare Mineral Harmotom kennen. Infolge der ständig in der Wand über dem Haufwerk fallenden Steine, beschloss man seitens der Betriebsleitung nach dem Mittag, eine größere Menge an Felsen abzuschieben, so dass die Gefahr auch für die Steinbrucharbeiter gebannt war. Wir Sammler mussten alle den Steinbruch verlassen. Mit einer Raupe schob man von ganz oben Felsen in die Wand. Darauf hin lösten sich ungeheure Massen an Felsen aus dem unter Spannung stehenden Gesteinsverband und purzelten in das bereits vorhandene Haufwerk. Dabei sah man die kullernden Drusen beim Fallen in der Sonne glänzen! Als das sich das Ganze beruhigt hatte, wurde den Sammlern der Zugang wieder gewährt und man fand sehr reichlich Drusen! Aber dann kam das Problem: wir hatten keine geeigneten Werkzeuge. Keine Brechstange, kein Vorschlaghammer und keine haltbaren Meißel, und auch keine Technik. So konnte ich zwar alle vorher gefundenen Steine wieder wegwerfen, da alles viel schöner war, als das was man durch Auflesen finden konnte. Aber ohne Werkzeug konnten wir keine der wirklich guten Drusen bergen und mussten das Feld den erfahrenen Sammlern überlassen. Und wegen einer wichtigen Gemeinderatssitzung musste Edwin pünktlich zu Hause sein, so dass wir viel zu früh wieder zurück fuhren. Ich war erfreut einerseits und enttäuscht andererseits, dass man so eine Gelegenheit wegen einer politischen Sitzung verstreichen lässt.
Die hier gefundenen Stücke waren jahrelang mein ganzer Stolz. Von der Sammlerfahrt gibt es keine Fotos, denn wir hatten zwar inzwischen einen Fotoapparat, aber das wertvolle Gerät nahm man nicht mit in den Steinbruch. Da ich mich früh auf den Spessart spezialisierte, besuchte ich den inzwischen geschlossenen Steinbruch nicht mehr. 

Steinbruch Setz 1976
Der Steinbruch von der Weiherschleife aus,
aufgenommen am 15.09.1976

Der Abbau wurde 1982 dort eingestellt und ist heute ein Naturschutzgebiet.     


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