Porfido verde antico
das markante, grüne Gestein (andesitischer Porphyr)
aus Griechenland

von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main


Porfiro verde antico   
Das markante Gestein von der Fundstelle
bei Krokees in Lakonien (Süd-Peleponnes)
unfern Sparta in Griechenland, gefunden 1973;
Bildbreite 9 cm.

lapis lacedaemonius
Eine Scheibe des  
lapis lacedaemonius  
aus der Gegend von Krokees, angeschliffen und poliert, gefunden 2011, Bildbreite 18 cm.
Man erkennt sehr schön die vom Rand aus vordringende Alteration als auffällige Verfärbung.



Das ornamentale Material wird im Schrifttum als lakonischer Porfido verde antico bezeichnet. Infolge der jahrtausendlangen Verwendung in ganz Europa gibt es dafür eine große Anzahl an synonymen Namen und Bezeichnungen, wie Krokeischer Stein, lapis croceus, lapis spartanus, grüner Porphyr, lakonischer Porphyr, andesitischer Porphyr, porfido serpentino verde, ....


Das grüne bis grünliche Gestein mit einer andesitischen Zusammensetzung besteht aus einer sehr feinkörnigen Grundmasse, in der cm-große Feldspatleisten eingeschlossen sind. Diese Feldspäte sind weitgehend alteriert, so dass man nur noch sagen kann, dass es sich einst um Plagioklase gehandelt hat. Weiter erkennt man bei näherem Hinsehen in der Grundmasse Ansammlungen von Quarz, Augit und auch etwas Pyrit. Die grüne Farbe ist eine Folge der Mineralien Epidot und Chlorit, die in der Grundmasse in bestimmernder Menge vorhanden sind. Das Alter des Gesteins konnte bisher nicht radiometrisch datiert werden, weil vom ursprünglichen Mineralbestand nur wenige Mineralien unverändert vorhanden sind, so dass eine Datierung ein zu junges Alter liefern würde.

Dieser grüne "Porphyr" wurde von den Griechen abgebaut und in minoischer Zeit bis nach Kreta verfrachtet. Von Plinius dem Älteren wurde der attraktive Stein als "lapis lacedaemonius"
beschrieben. Es war dann auch in römischer Zeit sehr begehrt und wurde im gesamten römischen Reich als ornamentaler Stein verwandt (oft zusammen mit einem "roten Porphyr" aus Ägypten). Die christlichen Kirchen übernahmen den Gestein und erhoben ihn zu einem sehr symbolbeladenen Stein mit der höchsten Wertschätzung. Wohl auch, weil die reichlich eingewachsenen Feldspatkristalle je nach Schnittlage kreuzförmig verwachsen sein können. Dabei griff man auf die römischen Steine in den Wüstungen und Ruinen (Spolien) zurück und verarbeitete diese Reste zu kirchlichen Gegeständen, wie beispielsweise frühmittelalterliche Tragaltäre, aber auch Mosaiken, Platten, Säulen, .... Vermutlich fand im Mittelalter keine weitere Werksteingewinnung an den Vorkommen bei Krokea in Lakonien (Griechenland) statt, so dass auch keine weiteren Massen in den europäischen Raum geliefert wurden. 

Aus dem 19. Jahrhundert sind einzelne Gegenstände bekannt geworden, die bei Christie´s versteigert wurden. So wurde 1995 eine ca. 8 cm große Schnupftabakdose (3.500 €) und 2004 zwei Vasen von ca. 50 cm Höhe (10.000 €) versteigert.

Heute gibt es keine Werksteingewinnung und -verwendung mehr. Lediglich als "Chrysanthemenstein" oder "Blütenporphyr" wird das Material im Heilsteingewerbe verschlieffen.
Einzelne Goldschmiede verarbeiten das exotische Gestein zu Schmuck (siehe unten). 

 




Kirche Gotthardsberg  Ausgrabung Gotthardsberg
Links: Die gotische Kirche mit dem romanischen Kern und einem Turm (der jetzt als Aussichtsturm begangen werden kann - Taschenlampe nicht vergessen - mit einer herrlichen Aussicht auf Amorbach und Weilbach), genau auf der Gemarkunsgrenze zwischen Amorbach und Weilbach auf dem markanten Gotthardsberg aus dem Sandstein der nahen Anhöhe gebaut.
Rechts: Ein Teil des ausgegrabenen Areals aus Gebäudegrundmauern, Kellern mit Gewölbe und Straßenpflaster, ebenfalls ausschließlich aus Sandstein erreichtet und teilweise in den anstehenden Fels eintieft. Hier befindet sich die Fundstelle des Porphyrstückchens. Der Kalkmörtel zeigt teilweise noch die Spuren des händischen Verstreichens auf den Sandsteinen, aufgenommen am 07.09.2011.


Ein solches, bearbeitetes Gesteinsstück aus dem kirchlichen Umfeld des Mittelalters wurde bei einer archäologischen Grabung des Archäologischen Spessartprojekts von Harald Rosmanitz und Christine Reichert 2010 auf dem Gotthardsberg zwischen Amorbach und Weilbach im Grenzgebiet zwischen Spessart und Odenwald gefunden.
Porphyr Amorbach Weilbach
Das kleine Stück des Porfido verde antico aus der Grabung vom Gotthardsberg
auf der Gemarkungsgrenze zwischen Weilbach und Amorbach,
Bildbreite ca. 5 cm.


Die petrographischen Untersuchungen konnten die Herkunft aus Griechenland sicher belegen. Funde von Bruchstücken solcher Gesteinsplatten mittelalterlicher Tragaltäre sind aus vielen, bedeutenden Kirchen- und Klosterorten bekannt und belegen die Bedeutung des Gotthardsbergs zwischen Amorbach und Weilbach. 

Titelseite
Die dabei gewonnen Erkenntnisse wurden in einer ersten Publikation beschrieben.
 

Gotthardsberg
Der Gotthardsberg vom Amorbach aus gesehen, aufgenommen am 22.10.2001.
So sahen die Teilnehmer der Tagung den Berg aus dem Tagungsraum des
Pfarrsaals der katholischen Gemeinde St. Gangolf in Amorbach.
Übringens besteht das Pflaster um die Kirche in Amorbach aus Buntsandstein,
an vielen Stellen ergänzt durch ein kleinstückiges Porphyr-Plaster aus Italien!
Kirche Gotthardsberg
Ausschnitt aus dem Bild links, die Kirche auf dem Gotthardsberg, aufgenommen am 22.10.2011

"Porphyr-Tagung":
Am Freitag, den 21. und Samstag, den 22.10.2011 fand in Weilbach und Amorbach - in Sichtlinie zum Gotthardberg - eine kleine Tagung zur Grabung und zum Porphyr-Fund statt (Programm als PDF-Datei). Die Tagung wurde veranstaltet von der ARGE Gotthardsberg und vom Archäologischen Spessartprojekt aus Aschaffenburg unter der Leitung von Harald Rosmanitz. Die Herren Flackenecker und Ermischer moderierten und führten durch das Programm.
Dabei wurde der überraschende Fund der kleinen Porphyrplatte, das Gestein Porphyr und seine Bedeutung von allen Seiten der Historie, der Archäologie und der Mineralogie bzw. Petrologie betrachtet. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland, aber auch aus den Ausland:

Tgaungsbild
Das Foto zeigt das Stück vom Gotthardsberg auf einer Platte aus Griechenland.

Weilbach:  
Highranking - Porphyr und das deutsche Königtum

Dr. Caspar Ehlers von der Universität Frankfurt a. Main eröffnete mit "Der ostfränkisch-deutsche König als Bauherr". Herr Rainer Kuhn sprach im Festvortrag über die bemerkenswerten Funde von antiken Gesteinen im ottonischen Dom zu Magdeburg (Sachsen-Anhalt), wo sich im Chor drei ca. 3 m lange Säulen aus Prophyr befinden (2 rot, 1 grün). Dazu noch ein Taufbecken, hergestellt aus einem antiken Sockel aus rotem ägyptischen Porpyhr, der einst eine großen Schale trug. Diese Baustoffe wurden wahrscheinlich als wertvolle Spolien im Mittelalter aus Italien nach Magdeburg transportiert.   

Amorbach:
Porphyr massenhaft – Der Versuch einer Zusammenschau

Die weiteste Anreise hatte Frau Orly Senior-Niv von der Universität Tel-Aviv in Israel, die besonders über die Funde des ägyptischen roten Porphyrs in Israel berichtete. Weiter wurden von Dr. Christian Forster die Funde von rotem Porphyr und anderen "Buntmarmoren" aus Lorsch vorgestellt. Herr Dieter Barz berichtete von einem rotbraunen Porphyr vom Schlössel bei Klingenmünster. Herr Matthias Zirm sprach über den Fund eines Profido verde antico aus dem Frauenstift von Brunshausen bei Bad Gandersheim. Dr. Gerhard Ermischer trug wortgewltig und bilderreich den Porphyr in der Liturgie des Mittelalters vor. Prof. Dr. Helmut Flachenecker von der Universität Würzburg trug die archivalischen Dokumente der Historie des Gotthardsbergs zusammen und Harald Rosmanitz versuchte dann, die archäologsichen Belege unter dem Titel Salische Burg und staufisches Kloster – Die Neubewertung des Gotthardsbergs nach den Ausgrabungen 2011 mit den schriftlichen Belegen zusammen zu führen. Christine Reichert zeigte dann die Fundstelle des Porphyrs vom Gotthardsberg. Und Joachim Lorenz erklärte in Kurzfassung die petrographische Seite des Porphyrs vom Gotthardsberg aus geologischer SichtProf. Dr. Martin Okrusch vom Institut für Geographie und Geologie der Universität Würzburg sprach - anstelle von Vilma Ruppinie, die aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte - über die Funde aus Xanten (CUT), bei denen sich unter ca. 3.000 Gesteinsfragmenten aus dem gesamten Mittelmeerraum auch einige des grünen Porphyrs aus Griechenland fanden.
Nicht geklärt werden konnte die Frage, warum man bei den archäologischen Grabungen in Deutschland vornehmlich die bis etwa 5 cm große Stücke ehemaliger Platten von ca. 1 - 2 cm Dicke des nur geschliffenen (nicht polierten!) grünen Porphyrs aus Lakonien findet. Es handelt sich in der Regel um einzelne Streufunde aus dem kirchlichen Umfeld ohne einen Zusammenhang. 

Tagung Weilbach
Herr Kuhn beim Festvortrag in Weilbach (infolge der schwachen Beleuchtung links schwer erkennbar)
Tgaung Weilbach
Der Rathaussaal in Weilbach mit den ca. 30 Zuhörern und ~innen der Tagung am 21.10.2011, die Qualität der Redebeiträge hätte mehr Besucher verdient!
Tagung Amorbach
Die ca. 60 Zuhörer der Tagung am Nachmittag lauschen den Ausführungen
von Harald Rosmanitz zur den Ergebnissen der Ausgrabung am Gotthardsberg
Senior-Niv Ermischer
Frau Orly Senior-Niv aus Israel beantwort unter der Moderation von Dr. Gerhard Ermischer
Fragen der Teilnehmer in englischer Sprache. Sie war extra aus Israel angereist, nachdem
Sie über das Internet von der Tagung erfahren hatte!
Martin Okrusch
Da Vilma Ruppinie von der Universität Würzburg nicht kommen konnte,
spricht Prof. Dr. Martin Okrusch über die Ergebnisse der Dissertation zu
den fremden Gesteinen. die bei den Ausgrabungen der Colonia Ulpia
Traiana (CUT) in Xanten gefunden wurden.
Porphyrschmuck
Helga Lorenz trug auf der Tagung erstmals einen Anhänger aus einem in 750er Gold gefasstes Blättchen des
lakonischen Porphyrs (Bildbreite 9 cm) mit einer ausgeprägten Zeichnung und dessen Wiederholung am
Rand in Gold.
Das außergewöhnliche und sehr dekorative Schmuckstück wurde von Theresia Konrad aus Aschaffenburg
angefertigt (Schmuckatelier Theresia Konrad, Im Hofgut Schweinheim, Unterhainstr. 50, 63743 Aschffenburg,
Internet: www.theresia-konrad.de, Tel. 0 176 / 70 06 95 64).
Impessionen von der Tagung
 


Badn 26
(Entwurf des Umschlags aus Vorder- und Rückseite)
Nach der Veranstaltung wird es ein Heft über die Tagung in all seinen Facetten geben. Es wird der Band 26 aus der Reihe Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Museum der Stadt Aschaffenburg, heraus gegeben vom Naturwissenschaftlichen Verein Aschaffenburg und Spessartprojekt Aschaffenburg.

Geplant ist eines Ausgabe im neuen, größeren Format A4, durchgehend farbiger Druck auf alterungsbeständigem Papier und eine Abgabe zu den Selbstkosten. Da der Umfang und die Auflage noch nicht bekannt ist, können die Kosten nicht sicher kalkuliert werden; der Verkaufspreis wird aber sicher 35 € nicht überschreiten. Mit dem Erscheinen ist im Herbst 2012 zu rechnen.
Vorbestellungen werden ab sofort entgegen genommen; dafür können Sie das Formular verwenden (PDF-Datei zum Herunterladen), ausdrucken, ausfüllen und abschicken.



Porfido verde antico  Feldspat
Links:
Eine Bruchfläche des faszinierenden Gesteins Porfido verde antico mit dem porphyrischen Gefüge und einer andesitischen Zusammensetzung. Gefunden 1973 am Denkmal zur Schlacht an den Thermophylen von Prof. Dr. Martin Okrusch, Universität Würzburg (heute in der Belegsammlung des Instituts für Geodynamik und Geomaterialforschung), Bildbreite 7 cm. 
Rechts:
Zonierter Feldspat-Kristall in einer geschliffenen Fläche des gleichen Stückes, Bildbreite 3 cm.

Porfido verde antico
Das auch als "Labradorit-Porphyrit" beschriebene, andesitische Gestein von der Fundstelle "Maratonisi", Peleponnes Halbinsel, Griechenland, Sammlung Martin SCHUSTER, Schöllkrippen, Bildbreite 9 cm. Hier ist die Grundmasse dunkelbraun und die alterierten Feldspat-Kristalle grünlich.


Zur Sicherung des Befundes fuhren wir im heißen Juli 2011 nach Griechenland, suchten das Vorkommen und nahmen Proben am originalen Fundort:

Krokees
Die Stadt Krokees (früher Krokee) südlich von Sparti auf dem Peleponnes,
in dessen Nähe sich die Fundstellen befinden, aufgenommen am 14.07.2011
Denkmal
Denkmal aus weißem Marmor auf dem zentralen Platz in Krokees in
Griechenland. Im Sockel sind Bruchstücke des Porphyrs eingemauert,
aufgenommen am 14.07.2011.
Vor Ort ist über das markante Gestein kaum etwas bekannt.
verwitterter Porphyr
Der Porphyr in plattiger Absonderung als Fundstücke (Lesestein) aus einem
Olivenhain bei Krokees in Griechenland, Bildbreite 20 cm
Fundstelle
Die Fundstelle an einer Straßenböschung bei Krokees in Lakonien in Griechenland
mit Geologenhammer als Maßstab. Das sind unvergessliche Momente, nach einer
langen Fahrt von 2.200 km und 35 °C im Schatten - und auch Stechmücken.
Die in der Sonne liegenden Steine waren so heiß, dass man diese mit der bloßen
Hand nicht angreifen konnte! Aufgenommen am 14.07.2011.
andesitischer Porphyr
Bruchrauhe Fläche des Porfido verde antico aus der Gegend von Krokees in
Griechenland, Bildbreite 20 cm
anstehender Fels
Anstehender Fels - leider tiefgründig verwittert - des andesitischen Porphyrs
bei Krokees in Griechenland, aufgenommen am 15.07.2011.
Porfido verde antico
frische Bruchfläche des ornamenatalen Gesteins, welcher auch als
"Krokeischer Stein" bekannt ist, Bildbreite 6 cm
Mykene
Im berümten Mykene auf dem Peleponnes in Griechenland wurde das Gestein
bereits um 1.250 v. Chr. zur Herstellung von Kunstgewerblichen Gegenständen
verarbeitet, wie man im örtlichen Museum sehen kann.
Aufgenommen am 14.07.2011
polierter Porphyr
das geschliffen und polierte Gestein zeigt sehr schön die teils kreuzförmig
verwachsenen Feldspäte, aber auch Risse und ehemalige Gasblasen, die
mit weißem Quarz gefüllt sind, Bildbreite 10 cm
Lakonischer Porphyr
das Schliffbild offenbart 3 Arten von Rissen: der helle links ist rezent, der im
unteren Viertel parallel zur Bildkante ist mit Quarz verheilt und der diagonal in
der rechten Hälfte weist eine Vergrünung auf, Bildbreite 8 cm
Plagioklas
Der nicht grüne Porphyr unter dem Mikroskop:
Ein Teil der Feldspäte sind noch als Plagioklase erkennbar. Bild eines
Dünnschliff SE1 mit einer Bildbreite von 5 mm im polarisiertem Licht bei
gekreuzten Polarisatoren
Feldspat
Der grüne Porphyr:
In der Grundmasse finden sich zahllose Körnchen aus schwarzem Magnetit.
Die Feldspäte sind teils gänzlich verändert und im Randbereich mit einem
Reaktionssaum (hier hell) umgeben. Bild eines Dünnschliff (SE2) bei 5 mm
Bildbreite und linear polarisiertem Licht.
grüner Porphyr
Unterschiedlich alterierter grüner Porphyr, angeschliffen und poliertes
Handstück, Bildbreite 17 cm.
Ausschnitt Feldspat
Ausschnitt aus dem Stück links mit den stark veränderten Plagioklas-Kristallen,
Bildbreite 3 cm.
Anmerkung:
Die Bilder der Nahaufnahmen scheinen unscharf, aber das liegt an den
Feldspäten, die nicht ganz scharf gegen das Gestein abgegrenzt sind
(Reaktionssaum), so dass eine "Unschärfe" entsteht.

Weitere Ergebnisse und der Exkursionsbericht wird dann im Tagungungsband im Herbst 2012 veröffentlicht.


Hauptbestandteile in Gew.-%
"Porphyr" von Molai
Probe M819, ohne nähere Beschreibung (nach PE-PIPER & PIPER 2002)
SiO2
47,21
TiO2
  1,18
Al2O3
16,87
Fe2O3
  3,51
FeO
  3,8
MnO
  0,12
MgO
  7,6
CaO
  8,84
Na2O
  3,77
K2O
  0,25
P2O5
  0,2
SO3
  n. b.
LOI
  2,31
Summe:
99,48
Spurenelemnte in ppm

Ba
112
Ce
  25
Co
  42
Cr
528
Cu
  42
Eu
   1,28
Ga
 20
Hf
  2,05
La
 10,7
Lu
  0,34
Nb
  5
Nd
 14,7
Ni
 99
Rb
  <5
Sc
 36
Sm
  3,8
Sr
351
Ta
   0,09
Tb
   0,68
Th
  2,3
U
   1,76
V
370
Y
 18
Yb
  1,85
Zn
 64
Zr
 94


Literatur: 

FEES, I. [Hrsg.] 2005: Die Höfe - dein Denkmal. Zur karolingischen Burg und salischen Königspfalz bei Dreihausen.- 118 S., zahlreiche SW-Abb., Zeichungen, Arbeitskreis Dorfgeschichte Dreihausen, [Druckhaus Marburg] Marburg.
HUCKENRIEDE, R. & DÜRR, S. (1975): Geologische und Kulturgeschichtliches zu einigen verschleppten Gesteinen in Hessens Boden (Devon-Kalke, Muschelkalk, Lakonischer Porfido verde antico).- Geologica et Palaeontologica 9, S. 125 - 139, 1 Tafel, Fachbereich Geowissenschaften der Philipps-Universität [N. G. Elwert Verlag] Marburg.
JACOBSHAGEN, V. [Hrsg.] (1986): Geologie von Griechenland.- Beiträge zur Regionalen Geologie der Erde Band 19, 363 S., 112 Abb (davon 2 mehrfach gefaltet in Umschlagtasche), [Verlag Gebrüder Borntraeger] Berlin – Stuttgart.
KLEMM, R. & KLEMM, D. D. (1993): Steine und Steinbrüche im alten Ägypten. 465 S., 484 Abb., 16 Farbtafeln mit 96 Einzeldarstellungen, [Springer-Verlag] Berlin.
LEGNER, A. [Hrsg.] (1975): Monumente Annonis. Köln und Siegburg. Welt und Kunst im hohen Mittelalter. Eine Ausstellung des Schnütgen-Museums der Stadt Köln in der Cäcilienkirche vom 30. April bis 27. Juli 1975.- 248 S., 12 Seiten Farbabbildungen im Anhang, zahlreiche SW-Abb., [Greven & Bechtold] Köln.
LORENZ, J. A., OKRUSCH, M., REICHERT, C. & ROSMANITZ, H. (2011): "Porfido verde antico" im Odenwald. Der Tragaltar vom Gotthardsberg.- Beiträge zur Archäologie in Unterfranken 7/2011, S. 175 - 194, 11 Abb., 4 Tafeln (davon 1 in Farbe auf S. 171)
, Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege [Verlag Dr. Faustus] Büchenbach.
MEHLING, G. [Hrsg.] (1993): Naturstein-Lexikon für Handwerk und Industrie.- 4. Aufl., 668 S., 16 Farbtafeln, zahlreiche Abb. im Text, [Verlag Georg D. W. Callwey] München.
MURAWSKI, H. (1992): Geologisches Wörterbuch.- 9. Aufl., 254 S., 82 Abb., 7 Tab., [Ferdinand Enke Verlag] Stuttgart.
OKRUSCH, M. & MATTHES, S. (2009): Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde.- 8. vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl., 658 S., 438 Abb., davon 133 in Farbe), zahlreiche Tab., [Springer Verlag] Berlin. 

PE-PIPER, G. & PIPER, D. J. W. (2002): The ingneous rocks of Greece. The anatomy of an orogen.- Beiträge zur regionalen Geologie der Erde Band 30, 288 figs., 11 tab., [Gebrüder Borntraeger] Berlin- Stuttgart. 



Ähnliche Gesteine:

Poprhyr Inngletscher Andesit-Porphy<rit
Porphyrische Gesteine sind in der Natur weit verbreitet: Hier Gerölle eines tertiären Andesit-Porphyrits, ein Leitgeschiebe des Inngletschers, welches von einem abgetragenen Vorkommen des "Tauernfensters" stammt. Das linke Stück wurde von Herbert Klebl gefunden (Bildbreite 13 cm), das rechte Stück stammt aus der Sammlung von Frau Hanne-Lore Wieczorek gefunden (Bildbreite 12 cm).


Porpfido antico rosso
Der farbliche und strukturelle Gegensatz:
Der ebenfalls berühmte Porfido rosso antico aus den Steinbrüchen der östlichen Wüste in Ägypten, Bildbreite 4 cm.
Das hier gezeigte Stück stammt aus aus einer archäologischen Grabung und wird derzeit untersucht.



Zurück zur Homepage oder zurück an den Anfang der Seite