Interessant sind mehrere m2 große, rundlich gewölbte Flächen, meist senkrecht einfallend, die sonst aber auch regellos die säulige Absonderung bzw. Klüftung durchschneiden. Wegen des lokalen Auftretens der sehr glatten und runden Formen ohne Harnischbildung ist eine Entstehung nach dem Erkalten des Rhyolithes auszuschließen. Vielmehr ist eine Bildung ähnlich der von RITTMANN (1981) beschriebenen Gleitbretter wahrscheinlich, d. h. an Schwächezonen bildete sich eine Gasschicht innerhalb des noch plastischen Gesteins, welches die Gesteinspakete trennte, die dann verrutschten und ohne zu verschweißen erkalteten. Die Flächen sind heute meist mit einem Gemenge aus feinstschuppigem Hämatit und Ton belegt.
Auf der 3. Sohle wurden auch zahlreiche, "kugelig-schalige" Absonderungen
beobachtet. Wie die oben beschriebenen Flächen, lassen sie keine bevorzugte
Ausrichtung erkennen. Es wurden Radien von 1 bis zu 10 m bei einer "Schichtdicke"
von 10 - 80 cm beobachtet. Sie stehen in keinem Zusammenhang mit den hier
beobachteten Fließstrukturen.
Ähnliche Strukturen wurden auch am Rehberg beobachtet, wenn auch nicht
so eindeutig wie in der Hartkoppe.