Ich besitze keine Mineraliensammlung üblicher Art, im Wohnzimmer, im Flur oder im Keller in Glasvirtinen, Regalen oder so ähnlich. Meine Sammlung von ausschließlich im Spessart gefundenen Mineralien, Gesteinen (und wenigen Fossilien) im Spessart, besteht aus folgenden Teilen, die sich sinnvoll ergänzen:
Fundort zw. Fundstellensammlung geordnet nach Fundstellen (Steinbrüche,
Berggwerkshalden, Lesesteinfunde) und Sammeldatum, aufbewahrt in Holzkisten
42 x 60 cm oder Obstkisten aus Holz 42 x 56 cm, ca. 5.500 Stücke, aber
leider nur sehr wenige aus der Zeit vor 1960. Die Größe der Stücke
schwankt von wenigen mm bis hin zu 30 oder 40 cm. Ein Teil der Proben ist
angeschliffen und poliert. Nahezu alle Stücke wurden selbst gefunden.
Ein geringer Teil ist eingetausucht oder gekauft. Kleinere Stücke werden
dabei in gesonderten in Kästchen aufbewahrt.Keine Einzelbeschriftung
der Proben. Alle Stücke wurden zumindest mit Wasser gereingt.
Tausch-, Verkaufs- und Verschenkfundus mit Mineralien und Gesteinen aus dem
Spessart; Doublettenbestand (bzw. zum Beschicken der Mineralienbörse
in Aschaffenburg). Ein Teil befindet sich fertig in weißen Pappschächtelchen,
der größte Teil ausschließlich in hölzernen Obstkisten.
Fundort bzw. Fundstellensammlung geordnet nach Fundstellen und Hauptmineral,
aufbewahrt in farblosem Polystyrol-Döschen auf dauereleastischem Kitt
von Micromont bis 8 x 5 x 6 cm, ca. 5.500 Stück. Mit aufgeklebtem Zettel
auf der Unterseite mit folgenden Angaben: Fundstelle, Funddatum, laufene
Nr., Mineral(ien). Diese und weitere Daten wie Fundstelle, Funddatum, eine
knappe Beschreibung, Analysenergebnisse, erwähnung oder Abbildung in
Publikationen, Fluoreszenz, usw. sind hierzu in einer einfachen Datenbank
im PC (dBASE III+) erfasst und entsprechend abrufbar. Alle Stücke wurden
sorgfältig gereinigt, zum größten Teil auch mit Ultaschall
und entspanntem Wasser, manchmal mit Alkohol.
Ordner mit den eigenen Notitzen, Analysenergebnissen, Zeitungsartikeln, Schriftwechsel,
Kopien zum Fundort, Daten für Publikationen, Fotos von den Dias, usw.
nach Fundorten sortiert. Je nach Umfang ist es ein Kapitel bis zu mehren Ordnern
pro Fundort.
Handbücherei mit ca. 900 Büchern, Karten, Heften, Broschüren,
Faltblättern, Tagungsbänden, Bildbänden zur:
Bücher, Hefte, Artikel, Sonderdrucke und Kopien von meist älteren
Arbeiten (meist vor 1900, da diese nicht nur schwer erhältlich sind,
sondern auch entsprechend teuer bis unbezahlbar) die den Spessart geologisch/mineralogisch
beschreiben oder erwähnen.Hinweis:
Die Sammlungen der Mineralien und Gesteine stellen keine der üblichen
glitzernden, farbenfrohen und kristallstrotzenden Kollektionen dar, wie man
sie gemeinhin assoziiert. Die Mehrzahl der Stücke sind kleine Bröckchen,
Krümel oder Mineralien oder bei größeren Stücken sind
die beachtenswerten Mineralien klein - man braucht zum Anschauen ein Mikroskop.
Und viele sind braun, schwarz oder grau, dann sicher nicht schön, aber
einige davon eben selten. Dies ist eben für den Spessarts charakteristisch
und nicht zu ändern.
Die Mineraliensammlung ist für Interessenten nach Vereinbarung zugänglich (siehe oben).
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