| Mineral: |
Foto: |
Vorkommen und Ausbildung: |
| Arsenopyrit |
|
in den dolomitischen, drusenreichen Gesteinen des Kupferschiefers
zusammen mit Dolomit-Kristallen (Bildbreite ca. 5 cm) |
| Erythrin |
|
als Verwitterungsbildung in den alten Grubenbauen und
als rezente Bildung in den wenigen Halden (Bildbreite ca. 7 mm) |
| Tennatit |
|
als idiomorphe Kristalle in dem Kupferschiefer (Ag-Erz!),
ein alter Fund mit einer Kristallskizze (Bildbreite ca. 7 cm) |
| Nickelin, Maucherit |
|
in den hydrothermalen Gängen der Kobalterze zusammen
mit Carbonaten (Bildbreite ca. 10 cm) |
| Nickelin, Safflorit, Rammelsbergit,
Skutterudit |
|
in den hydrothermalen, brekziösen Kobalterzgängen
zusammen mit Siderit (Bildbreite ca. 14 mm) |
| Nickelin, Safflorit, Rammelsbergit,
Siderit |
|
in den hydrothermalen Kobalterzgängen als wechselnde
Lagen um Nickelin (Bildbreite ca. 14 mm) |
| Siderit |
|
aus den hydrothermalen Gängen mit Kobalt-, Nickel-
und Bismuterzen (Bildbreite ca. 8 cm) |
| Siderit, Tennantit, Pyrit |
|
als Bestandteil der metasomatischen Siderit-Vorkommen,
welches das begehrte, manganreiche Eisenerz aus Bieber darstellte (Bildbreite
ca. 14 mm) |
| Skutterudit, Siderit |
|
aus den hydrothermalen Kobalterzgängen mit etwas
Siderit (Bildbreite ca. 3 cm) |
| Tennantit |
|
als typisches Erzkorn im Kupferschiefer - man beachte
die aufgewölbten Sedimentschichten! Der gering silberhaltige Tennantit
war das häufigste Silbererz in Bieber (Bildbreite 7 mm) |
| Baryt |
 |
farblose, glänzende, flächenreiche Baryt-Kristalle
in einer Druse im Goethit; sehr altes Stück aus dem Eisenerzbergbau
(Bildbreite ca. 5 cm) |
| Goethit |
 |
brauner Goethit in unterschiedlich dichter Lagerung ohne
den sonst verbreiteten Baryt, angeschliffen und poliert (älterer Haldenfund
aus dem Eisenerzbergbau im Lochborn bei Bieber, Bildbreite ca. 8 cm) |
| Ged. Wismut |
 |
metallisch glänzendes ged. Wismut im Baryt (angeschliffen
und poliert, Bildbreite ca. 7 cm) |
|
|
|
| Hochofenschlacke |
 |
Teil der Ausmauerung aus dem Hochofen von Bieber mit einer glasigen,
blasenreicher Schlacke als Reaktionsprodukt der Eisenschmelze mit dem Sandstein,
der sehr unterschiedlich thermisch verändert wurde (Bildbreite ca.
13 cm) |
Im Raum Bieber wurden wohl bie heute an die 70 verschiedene Mineralien
nachgewiesen! Sie alle vorzustellen, ist einer späteren Veröffentlichung
vorbehalten.
Weitere Belegstücke der Mineralien und Erze aus dem Bergbaugebiet
von Bieber können Sie im Heimatmuseum von Biebergemünd-Bieber
und im Naturmuseum in Aschaffenburg sehen.