Im Steinbruch standen auf eine Höhe von ca. 25 m die Sedimente des Zechstein-Dolomits an. Das Liegende bestand aus einigen Metern eines wenig gebundenen Zechstein-Konglomerats über heute nicht mehr aufgeschlossenen Sedimenten des Rotliegenden.
Drüber folgte nur wenige dm mächtig der hier sehr unscheinbare Kupferschiefer. Anschließend folgen ca. 3 - 5 m mächtige, gut gebankte (bis max. 10 cm) feste Dolomite (Schwellendolomite). Sie sind durch tonige bis bitumöse Lagen getrennt und führen nur kleine Drusen, sind aber relativ stark von dünnen Klüften durchsetzt.
Darüber folgen 2 - 3 m mächtige, braune und wenige gebankte Dolomite, die reich an größeren Drusen bzw. Drusen-Bändern sind. Darüber setzen sich 15 - 18 m wenig gebankte, in großen Blöcken absondernde Dolomite fort. Sie führen viele, sehr große Drusen mit - wenn überhaupt - Calcit. Darauf folgen einige Meter Zechstein-Tone (?) und tertiäre Sande. Die Lagerung des Dolomits ist nahezu horizontal.
Größere oder mineralisierte Störungen innerhalb des Bruches
wurden während der Betriebszeit des Steinbruches nicht beobachtet. Ein
Bergbau auf den Kupferletten fand hier nicht statt. Die Genese der überaus
zahlreichen Drusen und schichtgebundenen Hohlräume konnten nicht befriedigend
erklärt werden. Auffallend waren die reichlichen Negative ehemaligen
Baryts, der bis auf sehr kleine Reste weggelöst wurde. Durch die intensive
Mineralisation sind die hier vorkommenden Dolomite reich an den Schwermetallen
Kupfer, Blei, Arsen und Zink.