An der Stelle des heutigen Steinbruches wurd schon seit langer Zeit ein
Abbau von Dolomit vollzogen. Die Reste des alten Steinbruchs und eines Kalkofens
waren lange Zeit als östlich Fortsetzung und stark verwachsen und verfallen
zu erkennen gewesen.
Die ausgedehnten Bruchanlagen werden mindestens seit 1970 bis etwa 1999 von
der Fa. SCHMITT in stark wechselnder Geschwindigkeit abgebaut. Es wurden
in den 70er Jahren vorwiegend Schotterproukte hergestellt. Mit der Lieferung
von Gestein für chem. Industrie kam es im Betrieb zu einem deutlichen
Aufschwung.
Bis ca. 1985 war der Betrieb daher recht klein, die Zufahrt war über
den Ort und am Wohnhaus vorbei möglich. Mit dem Ausbau der Anlagen
wurde eine neue, geteerte Straße zur neuen Waage mit Büros in Containern
und den Brecher- und Siloanlagen gebaut.
Ein Zugang für Sammler war seit 1984 nur noch während der Betriebszeiten
möglich. Seit 1990 wurde in zunehmendem, großem Maße Recyclingmaterial,
Aushub und andere Gesteinsabfälle verarbeitet bzw. zugemischt.
Der Steinbruch wurde ca. 1 Jahr nach dem Tod von des Betreibers, Herrn Franz Gottfried SCHMITT im Jahr 1998, um 1999 geschlossen. Seit dieser Zeit wird kein Abbau mehr vorgenommen, sondern das Gelände rekultiviert. Diese Maßnahmen sind weit fortgeschritten, so dass der Steinbruch in einigen Jahren nur noch Geschichte sein wird.
Damit sind auch keine nennenswerte Fundmöglichkeiten mehr vorhanden.