Die bereits traditionelle Führung unter der VHS Sailauf am 21.09.2008,
dem bundesweiten Tag des Geotops, bei wechselndem Wetter und
leider nur
10 erwachsenen Teilnehmern und Kindern. Wie stehen vor dem Kontakt
mit 3 ganz unterschiedlich alten Gesteinen und der vorpermischen,
tiefgründig
verwitterten Landoberfläche.
Diese Art der Führung wird in dieser Form seit 1992 angeboten,
jeweils einmal im Herbst und einmal im Frühjahr, meist nach der Aschaffenburger
Mineralienbörse. Dabei kamen zwischen 2 und ca. 100 Besucher und Besucherinnen.
Zur ersten Führung im Oktober 1992 kamen 50 Teilnehmer. Die Veranstaltung
fiel nie aus, aber im äußerst verregneten Oktober 1998 kamen
wegen des anhaltend schlechten Wetters nur zwei Besucher, die dann eine
Individualführung erhielten. In all den Jahren waren die Teilnehmer
aus Sailauf sehr zurückhaltend. Somit haben in den jetzt 20 Jahren
etwa 1.000 Besucher den Steinbruch aus ständig wechselnden Blickwinkeln
erlebt. Er wurde dabei immer tiefer und um den zweiten Steinbruch am Rehberg
ergänzt, was in die Führung einbezogen wurde.
Zum Tag des Geotops am Morgen des sonnigen 16.09.2012 kamen ca. 20 Teilnehmer.
Bei hervorragendem Wetter und besten Aufschlussverhältnissen gab es
zum Abschluss für jeden Teilnehmer einen geschliffenen und polierten
Achat aus dem Steinbruch in Sailauf (das Foto wurde in der Zeitschrift GMIT
Nr. 50 - Dezember 2012 - auf der Seite 43 in dem Bericht über die den
Tag des Geotops abgedruckt!).
Die Volkshochschule Sailauf veranstaltet
am Sonntag, den 26.05.2013 um 15.00 Uhr*
einen geologisch-mineralogischenen Rundgang um die Steinbrüche der Hartkoppe und Rehberg an. Joachim LORENZ führt durch die beeindruckenden Steinbrüche. Die Veranstaltung beginnt an der Schranke in der Zufahrt zum Steinbruch in der Hartkoppe (auch bei „schlechtem“ Wetter !). Festes Schuhwerk, wie Wanderschuhe, sind zu empfehlen. Dauer, je nach Teilnehmerzahl und Fragen, max. 1 ¾ Stunden.
Inhalt der Führung:
Bei schönem Wetter ein eindrucksvoller Steinbruch. Anhang von
Beispielen werden
die Besonderheiten erläutert; aufgenommen von Helga Lorenz am
15.05.2011 an der
Hartkoppe.
Wichtiger Hinweis: Es wird eine Gebühr von 5 € / Person
(>18 Jahre) seitens der VHS erhoben.
Das Betreten des weitläufigen Steinbruchgeländes erfolgt
ausschließlich auf eigene Gefahr der Teilnehmer!
Wegbeschreibung zur Anfahrt:
Den Steinbruch erreichen Sie, indem Sie von der
Bundesautobahn A 3 (Frankfurt-Würzburg) die Ausfahrt Hösbach
benützen, dann ca. 1 km nach Osten über die Bundesstraße
26 in Richtung Lohr fahren und dann kommen Sie an den Weyberhöfen
bzw. an einer Umspannstation an einen großen Kreisel. Hier fahren
Sie nach Norden in Richtung Engländer bzw. Bad Orb durch Sailauf.
Sie durchfahren den langgestreckten Ort Sailauf auf der Hauptstraße
und erreichen mit dem Ortsende den ersten steilen Aufstieg zum Engländer
(derzeit besteht wegen des Straßenbaues eine kurze Umleitung für
PKW).
Am letzen Haus der geschlossenen Bebauung auf der linken Seite fahren
Sie links abbiegend in den Talgrund und der geteerten Straße folgend
leicht ansteigend in den Wald. Hier erreichen Sie nach ca. 100 m die
am Wochenende geschlossene Schranke zum Steinbruch. Auf der rechten Seite
neben Holzstößen besteht die Möglichkeit das Fahrzeug
ohne Behinderung und schattig abzustellen.
Das Verbotsschild gilt nicht im Rahmen der Führung
*Sollten Sie an diesem Tag keine Zeit haben, so wird die Führung auch
zum bundesweiten Tag des Geotops (3. Sonnatag
im September) am 15. September 2013 9.30 Uhr wiederholt.
Besondere Führung für besondere Gäste
Am 12.5.2012 wurde der Steinbruch von den Mitgliedern des Allgemeinen
Schnauferlclubs ASC Landesgruppe Württemberg-Hohenzollern e. V. angefahren.
Die ca. 40 Motorsportler tagten im Kurfürstlichen Schlosshotel Weyberhöfe
in Sailauf und besuchten den Steinbruch im Rahmen einer Führung. Während
des Rundganges erkannten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen den Ursprung,
das Werden und Vergehen des Straßenbelages, auf dem auch die historischen
Fahrzeuge bewegt werden.
Neben sehr unterschiedlichen Fahrzeugen der Marken Mercedes, Porsche
und ähnlichem fuhr auch ein britsicher Bentley 8 litre mit langem
Radstand aus dem Jahr 1931 vor. Der Motor hat unglaubliche 8 Liter Hubraum,
erzeugt daraus 220 PS - was für ca. 160 km/h ausreicht - und in eine
normale Parklücke oder Parkplatz passt dieses Fahrzeug nicht.